Mit Aktionen zu "Zivilcourage heute" für bundesweiten Preis nominiert

Veröffentlicht am 07.10.2011 in Allgemein

Informationen in Berlin über den Wilhelm-Dröscher-Preis eingeholt

Unter 39 nominierten Kandidaten aus dem ganzen Bundesgebiet um den „Wilhelm-Dröscher-Preis“ ist auch der SPD-Arbeitskreis Labertal dabei. Die Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller verbrachte ein Wochenende in Berlin, um sich auf die Präsentation des SPD-Arbeitskreises auf dem Bundesparteitag der SPD im Dezember vorzubereiten.

Der SPD-AK Labertal hat sich in der Kategorie „Aktionen gegen Rechts“ beworben mit dem Titel „Wider das Vergessen – Zivilcourage heute“. Durch thematische Ausstellungen und Veranstaltungen zum Thema „Widerstand“ und „Rechtsradikalismus“ in Zusammenarbeit mit Schulen, Verbänden und Kirchen sei man flächendeckend in 15 Ortsvereinen landkreis- und bezirksübergreifend präsent. Seit der Gründung des SPD-Arbeitskreises, der sich über fünf Landkreise und zwei Regierungsbezirke erstreckt, wurden in 14 Gemeinden Ausstellungen an Schulen oder öffentlichen Gebäuden zum Thema „Rechtsextremismus“ gezeigt oder Informationsveranstaltungen durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, Vereinen und Kirchen gelang es dem Arbeitskreis so, Vergangenes als Mahnung für die Gegenwart und Zukunft in einer Region nachhaltig zu präsentieren. Gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem DGB konnten verschiedene Ausstellungen in die Region geholt werden. „Wir wollen damit auch „Kultur auf´s Land“ holen", so Ruth Müller in der Vorstellung des Projekts in Berlin.

Der „Nachhaltigkeitsfaktor“ habe sich bei den „Bonhoeffer-Wochen“ gezeigt, die 2010 gemeinsam mit fünf evangelischen Kirchengemeinden durchgeführt wurden. Die Resonanz auf diese Veranstaltungsreihe war so groß, dass der SPD-AK Labertal für das Frühjahr 2011 die Ausstellung nach Baden-Württemberg, in die Oberpfalz und in drei Gemeinden in Niederbayern vermittelte. Für 2012 liegen bereits wieder Anfragen aus verschiedenen Teilen Deutschlands vor.

Unter dem Motto „Zivilcourage heute“ fanden im Jahr 2011 bereits in Langquaid und Mallersdorf Veranstaltungen über "Mutige Menschen - Der Kleine Widerstand im Labertal" statt. Rottenburg und Geiselhöring sind die nächsten Stationen dieser historischen Reihe.

Seit 1982 wird beim Bundesparteitag der Wilhelm-Dröscher-Preis verliehen, mit dem beispielhaftes ehrenamtliches Engagement in der SPD ausgezeichnet wird. Mit der Namensgebung wird die Lebensleistung des ehemaligen SPD-Schatzmeisters Wilhelm Dröscher gewürdigt, der 1977 auf dem Hamburger Parteitag starb. Dem Kuratorium des mit 15.000 Euro dotierten Preises sitzt Bundesministerin a. D. Heidemarie Wieczorek-Zeul vor.

MdL Peter-Wilhelm Dröscher, der als Sohn der Familie Dröscher ebenfalls im Kuratorium mitwirkt, informierte über den Veranstaltungsablauf im Dezember und bedankte sich bei allen Teilnehmern für ihre guten Ideen und ihr ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Bevölkerung.

 

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Die Marktgemeinde Schierling ist nach einstimmigen Beschluss des Marktgemeinderates vom 29. März 2011 auf Antrag der SPD-Fraktion offizielle VIA NOVA-Gemeinde


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Aktionsreihe AK Labertal "Zivilcourage zeigen"

Vortragsreihe im Rahmen der Historischen Themennachmittage:

"Der kleine Widerstand im Labertal"

27.03.2011: Langquaid

29.05.2011: Geiselhöring

16.10.2011: Rottenburg

22.04.2012: Straubing

28.10.2012: Schierling

 

SPD-Mandatsträger

 
Caro Wagner

Dr. Carolin Wagner, MdB


Dr. Carolin Wagner, MdB
 

Marianne Schieder, MdB
 
www.marianne-schieder.de

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Zitate:


"Die CSU steht vor einem Scherbenhaufen, weil sie versucht hat, mit bewusster Irreführung das Volk hinters Licht zu führen."

 

Christian Ude, SPD-Spitzenkandidat und Oberbürgermeister von München, zur Pkw-Maut in seiner Rede beim Gillamoos 2013 im niederbayerischen Abensberg.


Buch-Tipp der SPD Schierling:

Von Sozialdemokraten gelesen - von Sozialdemokraten empfohlen:


"Macht und Missbrauch" Franz Josef Strauß und seine Nachfolger

Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten

von Wilhelm Schlötterer, erschienen im Fackelträger-Verlag

Foto:

Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

 

"Dr. Wilhelm Schlötterer, ein ehemals leitender Steuerbeamter in Bayern, beschreibt in dem Buch seinen couragierten Kampf für Recht und Gesetz und gegen ein menschenverachtendes System, dass die CSU in Bayern über viele Jahre hinweg skrupellos ausbaute. Beginnend von Franz Josef Strauß, der in seiner Besessenheit nach Macht und Gier sich selbst zum Gesetz erhob, über seine Nachfolger Max Streibl und Edmund Stoiber bis in die heutigen Tage hinein entlarvt Schlötterer schonungslos die hässliche Fratze der CSU und setzt einen eindrucksvollen Schlussstrich unter der Legendenbildung um diese angeblich christlich-sozialen Partei.

Der Autor schildert das weit verbreitete Mitläufertum innerhalb der CSU, das die Missachtung der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sowie die schamlose Selbstbedienung mithilfe des Staatsapparates erst möglich machte.

Für seine standhafte Haltung und seine gelebte Zivilcourage gebührt Wilhelm Schlötterer höchste Anerkennung. Für uns soll dieses Buch Mahnung und Auftrag zugleich sein, diesem Missbrauch der Macht mit allen Mitteln der Demokratie konsequent entgegen zu treten."

 

Armin Buchner

SPD-Ortsverein Schierling