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SPD Schierling: sozial und bürgernah für unsere Heimat!.

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Aktuelle Termine: :

26.06.2018, 19:30 Uhr
Marktgemeinderatssitzung Schierling, Rathaus

08.07.2018 - 15.07.2018
Ausstellung "Weiße Rose" Schierling, Altes Schulhaus

24.07.2018, 19:30 Uhr
Marktgemeinderatssitzung Schierling, Rathaus

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100 gute Gründe gegen Atomkraft: :

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Sag NEIN zu EU-Atom-Subventionen! :

Atomausstieg selber machen! :

Campact-Buch "Abschalten!" :

Wussten Sie eigentlich... :

...dass eine von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken von 28 Jahren den vier großen deutschen Stromkonzernen EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall zusätzliche Gewinne bis zu

225 Milliarden Euro

bringen würde?!

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Quelle:
ZDF Frontal vom 13. Juli 2010

Eine kleine Geschichtsstunde: :

von Dr. Rudi Schöfberger

Landesvorsitzender
BayernSPD 1985 bis 1991

Endstation RECHTS. Bayern :

Zitate: :

"Die CSU steht vor einem Scherbenhaufen, weil sie versucht hat, mit bewusster Irreführung das Volk hinters Licht zu führen."

Christian Ude,
SPD-Spitzenkandidat und Oberbürgermeister von München,

zur Pkw-Maut in seiner Rede beim Gillamoos 2013 im niederbayerischen Abensberg.

Buch-Tipp der SPD Schierling: :

Von Sozialdemokraten gelesen - von Sozialdemokraten empfohlen:

"Macht und Missbrauch"

Franz Josef Strauß und seine Nachfolger
Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten

von Wilhelm Schlötterer,
erschienen im Fackelträger-Verlag
Foto: Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

"Dr. Wilhelm Schlötterer, ein ehemals leitender Steuerbeamter in Bayern, beschreibt in dem Buch seinen couragierten Kampf für Recht und Gesetz und gegen ein menschenverachtendes System, dass die CSU in Bayern über viele Jahre hinweg skrupellos ausbaute. Beginnend von Franz Josef Strauß, der in seiner Besessenheit nach Macht und Gier sich selbst zum Gesetz erhob, über seine Nachfolger Max Streibl und Edmund Stoiber bis in die heutigen Tage hinein entlarvt Schlötterer schonungslos die hässliche Fratze der CSU und setzt einen eindrucksvollen Schlussstrich unter der Legendenbildung um diese angeblich christlich-soziale Partei.

Der Autor schildert das weit verbreitete Mitläufertum innerhalb der CSU, das die Missachtung der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sowie die schamlose Selbstbedienung mithilfe des Staatsapparates erst möglich machte.

Für seine standhafte Haltung und seine gelebte Zivilcourage gebührt Wilhelm Schlötterer höchste Anerkennung.

Für uns soll dieses Buch Mahnung und Auftrag zugleich sein, diesem Missbrauch der Macht mit allen Mitteln der Demokratie konsequent entgegen zu treten."

Armin Buchner, Marktrat und stellvertretender Vorsitzender SPD-Ortsverein Schierling

 

Herzlich Willkommen auf der Homepage des SPD-OV Schierling :

Als Ortsvereinsvorsitzende freue ich mich sehr über Ihr Interesse.

Wir sind eine im Boden der Heimat und in der Geschichte wurzelnde Partei, mit Mitgliedern, die aktiv am gesellschaftlichen Leben heute, hier und jetzt teilnehmen. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind die allgemein bekannten Grundwerte der Sozialdemokratie, denen wir uns verpflichtet fühlen und die wir gern mit Leben füllen wollen. Wirtschaft, Arbeit, Umwelt, Immigration, Gleichstellung, Bildung und Generationengerechtigkeit sind Themen, die immer neue Fragen aufwerfen, uns ständig neue Diskussionen und Handlungsweisen abverlangen und das nicht nur in Berlin und München, sondern auch in Schierling.

Ein Ortsverein lebt von den Ideen und der Initiative seiner Mitglieder, Frauen und Männern, die eine gesellschaftliche Mitverantwortung verspüren, sich gern engagieren und Spaß haben, ein abwechslungsreiches Vereinsleben mit zu gestalten. Ich lade Sie im Namen des Vorstandes ganz herzlich ein, uns näher kennen zu lernen. Schauen Sie doch mal bei unseren Versammlungen vorbei, besuchen Sie uns bei einer unserer Veranstaltungen oder informieren Sie sich immer wieder gern auf unserer Internetseite!

In unserer Mitte ist noch Platz!

Herzlichst Madlen Melzer

 

Bravo, Frau Schweiß! Ihre Replik hätte wohl ein Blattschuss werden sollen, stattdessen haben Sie leider ein großes Luftloch geballert. Dass Sie mangels sachlicher Argumente Ihr Heil im persönlichen Angriff suchen mussten, findet mein vollstes Verständnis. Allerdings hätte ich eine Bitte: Wenn Sie mich schon mit einem Zitat beleidigen wollen, dann verwenden Sie bitte eines, das nur auf mich persönlich gemünzt ist! Sie haben nämlich einen lateinischen Satz zitiert, der Ihnen als Respektlosigkeit gegenüber der älteren Generation ausgelegt werden kann. Auf gut Deutsch übersetzt heißt nämlich der von Ihnen zitierte lateinische Satz: „Das Alter nimmt alles fort, auch die Geisteskraft.“ Oder in der deutschen Kurzfassung: „Je älter desto dümmer.“ Mich konnten Sie damit nicht treffen, da der liebe Gott mir bis dato mein Oberstübchen noch sehr gut erhalten hat. Ich überlasse Ihnen gerne das letzte Wort. Für mich gilt: „Etz loss‘ i‘s guad sei.“

Martin Auer

Stellvertretender SPD-Ortsvorsitzender

Veröffentlicht am 22.05.2018

Bei der Kritik an den Ausgaben für die Bücherei geht es in keinster Weise um Kritik am Büchereiteam. Das habe ich auch Frau Blüml, Leiterin der Bücherei, bereits im Rahmen des Umzuges in die neuen Räumlichkeiten, im persönlichen Gespräch mitgeteilt. Die Arbeit und den Einsatz der Mitarbeiterinnen loben wir, mit voller Überzeugung!, bei jeder Gelegenheit, insbesondere, wenn der Jahresbericht im Gemeinderat vorgestellt wird und befürworten auch die Ausgaben für ihre Entlohnung.

Seit Herr Röhrl und ich im Gemeinderat sitzen, kritisieren wir aber die hohen Kosten, die sowohl für die Einrichtung (ca. 200.000€) ausgegeben wurden und für den laufenden Betrieb anfallen, ohne dass sich die Kirche, die ausdrücklich Mitbetreiber der Bücherei ist, beteiligt. Grundlage der Zusammenarbeit zwischen der Katholischen Kirchenstiftung und der Gemeinde Schierling ist ein bis heute bestehender Kooperationsvertrag. Darin wurde 1975 geregelt, wer welche Kosten zu tragen hat. Bevor der Umzug in die sicherlich stattlichen und repräsentativen neuen Räume erfolgt ist, war die Bücherei, mit allen Aktivitäten, für die Gemeinde Schierling kostenlos in den Räumen der katholischen Kirche untergebracht. Lesungen haben gegebenenfalls in örtlichen Lokalen stattgefunden. Die Bezahlung neuer Medien wurde gemeinsam geschultert. Im Neubau der Gebrüder Ademaj mietet nun alleinig die Gemeinde für monatlich ca. 4500 €, plus Nebenkosten die Räume für 25 Jahre plus x und kommt auch für alle entstehenden Kosten alleine auf. Nach 10 Jahren wird die Miete, den dann marktüblichen Konditionen angepasst.

Nach unserer Meinung und wie von uns beantragt, hätte der Vertrag den neuerlichen Bedingungen angepasst werden und eine Neuregelung der Kosten erfolgen müssen. Das wurde abgelehnt. Auch stellt sich die Frage, ob überhaupt ein so teures neues Quartier nötig gewesen wäre. Das wurde aber bereits vor unserer Zeit beschlossen. Legen wir nun mal zusätzlich 1000,-€ monatliche Nebenkosten zugrunde, so kostet die Bücherei jährlich 66.000 €, ohne Medien, ohne Bezahlung der Mitarbeiterinnen. Ein stolzer Betrag, der, wie gesagt, auf Kosten anderer Aktivitäten geht, da die Einnahmequellen der Gemeinde begrenzt sind.

Zum Kritikpunkt, dass ich selbst nicht in der Bücherei gesehen werde, möchte ich sagen, dass ich sowohl gern, als auch viel lese und insgesamt kulturell interessiert bin. Meine Zeit ist aber aufgrund meines politischen, familiären und beruflichen Engagements ausgelastet. Büchereiübliche Ausleihfristen kann ich daher schwer einhalten. Deshalb kaufe ich meine Bücher oder leihe im Bekanntenkreis.

Madlen Melzer

Veröffentlicht am 22.05.2018

O sancta simplicitas! Welche Laus ist denn Ihnen, sehr geehrte Frau Schweiß, über die Leber gekrochen, um mit Ihrer harschen Epistel gegen die SPD-Markträtin Madlen Melzer meilenweit am eigentlichen Thema vorbei zu schrammen. Der Heilige Geist hat da mit Sicherheit nicht mitgewirkt, höchsten ein scheinheiliger. Sich über die Bemerkung von Frau Melzer, „die neue Bücherei ..verschlingt einen derart großen Teil der Mittel, dass für andere kulturelle Möglichkeiten kaum mehr Geld zur Verfügung steht“, so zu echauffieren, ist zwar Ihr gutes Recht, aber die Wahrheit schmerzt halt bisweilen. Der Vorwurf an die SPD-Vorsitzende, dass sie nicht quasi im Monat einmal die Schwelle der Bücherei küsst, sollte deshalb wohl eine der üblichen Nebelkerzen sein, um von den Fakten abzulenken.

Fakt ist nämlich, dass für die neue Bücherei in diesem Jahr im Gemeindehaushalt fast 140.000 Euro an Ausgaben eingeplant sind, darunter 45.000 € für Miete, 16.000 € für Nebenkosten. rund 40.000 € für Personalkosten und dann noch 37.000 € für weitere Ausgaben. Zum Vergleich: 2012 lagen die Gesamtaufwendungen für die Bücherei laut Haushalt 2014 bei knapp 40.000 Euro, davon Miete 0 € und Personalausgaben knapp 16.000 €. Dass ein neues Büchereikonzept in einem neuen Gebäude mehr kostet, ist klar. Frau Melzer hat aber nichtdestotrotz völlig recht, wenn sie darauf hinweist, dass die Bücherei halt einen sehr großen Batzen Geld kostet. Das zu sagen wird ja wohl noch erlaubt sein. Ganz nebenbei fragt man sich schon, ob die Gemeinde gleich einen so teuren Mietvertrag mit der außergewöhnlich langen Laufzeit von 25 Jahren abschließen musste.

In Zeiten wie den Vorjahren konnte die Gemeinde mit vollen Hosen natürlich gut stinken. Dann fallen auch solche Kosten nicht so ins Gewicht. Aber nachdem die freie Finanzspanne für dieses Jahr um drei Viertel auf knapp 810.000 Euro abgeschmolzen ist und drängende Investitionen zurückgestellt werden müssen, tun natürlich die gestiegenen Fixkosten für Personal, Gemeindeeinrichtungen, Kindergärten und Bücherei etc. doppelt weh. Wir verschließen nicht die Augen vor der prekären Finanzlage dieses Jahres, aber wir schweigen auch nicht. Ihr Gezeter, Frau Schweiß, war auf jeden Fall unangebracht.

Martin Auer

Stellvertretender SPD-Ortsvorsitzender

Veröffentlicht am 22.05.2018

So, so, der Ton wird also im Gemeinderat, laut Andy Komes, CSU- Vorsitzendem und Fraktionssprecher, rauer und die CSU ist nicht der Auslöser. Ich würde sagen, der Ton wird offener und ehrlicher. Rau ist allein der Ton von Andy Komes. Besonders gern versucht er dabei andere Mitglieder im Gremium in dominanter Art, unangemessen anmaßend, zu disziplinieren. Immer der gleiche Tenor: Gegenrede ist unnötig, stiehlt seine kostbare Zeit, die er gern nach der Sitzung in der Kneipe verbringt. Getroffene Entscheidungen, eingegossen in die jeweilige Beschlussvorlage sind ohnehin unumstößlich, da von der CSU - Mehrheit bereits im Vorfeld gebilligt. Nur, ganz allmählich zieht die Nummer nicht mehr zuverlässig.

Nun gibt es häufiger mal Meinungsäußerungen, bis hin zur fast einstimmigen Ablehnung des Haushaltes durch die Opposition. Das ist die CSU nicht gewohnt. Aber anstatt den eigenen Kurs zu überdenken, liest sich die Ansage der CSU, weiterhin konsequent die Impulse zu setzen, fast bedrohlich. Die Haushaltszahlen zeigen, dass die Vorgehensweise durchaus hinterfragt werden sollte, ja müsste. Anders als dargestellt, gab es dafür nicht nur platte Kritik am Bürgermeister, sondern zahlreiche Vorschläge, wie man anders gestalten könnte. Besserer Ausbau des ÖPNV, anstatt weiterer Parkplätze im Ortskern und ein ansprechendes Tourismuskonzept, zur Steigerung der Lebens- und Freizeitqualität, wurden thematisiert. Hotelgäste würden angelockt. Die neue Bücherei, permanent angepriesen, verschlingt einen derart großen Teil der Mittel, dass für andere kulturelle Möglichkeiten kaum mehr Geld zur Verfügung steht. Für Jugendliche fehlt attraktiver, wohnortnaher Spiel-und- Aufenthaltsplatz. Erwachsene und Senioren halten vergebens nach Ertüchtigungsgeräten Ausschau, die vielerorts längst Standard sind. Die SchierlingerInnen bezahlen noch für die Daten, die im Rahmen einer „Bürgerbeteiligung“ für die AOK ermittelt werden, anstatt mit einem attraktiven Sportgerät belohnt zu werden. Immer neue Gewerbeflächen werden, ohne konkrete Anfrage, fremdfinanziert angekauft und teuer erschlossen.

Lieber sollte in bestehende Infrastruktur investiert werden (der dringend notwendige neue Kanal kann momentan nicht bezahlt werden), zumal die Gewerbesteuer keine verlässliche Einnahmequelle darstellt, heuer sogar rückläufig ist. Auch wenn das Kommunalunternehmen aktiv wird, so ist es die Politik der Gemeindespitze, die hier zum Tragen kommt. Ohne den Gemeinderat einzubeziehen, werden gern vom Bürgermeister bei Bürgerversammlungen oder von ihm initiierter „Bürgerbeteiligung“, wie z.B. beim Neubau des Gemeinschaftshauses in Pinkofen, großzügige Versprechen abgegeben. Die Finanzierung übersteigt dabei die realen Möglichkeiten. Andere Projekte, wie der Rathausneubau und die Ortskernerneuerung in Buchhausen, rücken in weite Ferne. Da der Ausschuss für „Bürgerkultur und Stadtmarketing“ seit Jahren nicht einberufen wird, fehlen Informationen, ist Einflussnahme oder Diskussion unmöglich. Im Ausschuss für „Wirtschaftliche Entwicklung“ werden Zuschüsse für Klassenfahrten und Ministrantenausflüge beschlossen. Konstruktive Mitgestaltung und Mitbestimmung werden konsequent von der CSU verhindert, Anträge abgelehnt. Laut Andy Komes, ist der Wahlkampf ja schon spürbar…

Madlen Melzer

Veröffentlicht am 22.05.2018

Der verkürzten Darstellung über die Gründe, weshalb die SPD-Fraktion einem Hotelbau, mitten im Ortskern, nicht zugestimmt hat, möchte ich Folgendes hinzufügen.

Im Vorfeld der Planung konnte uns zu keinem Zeitpunkt plausibel erklärt werden, warum ein „Übernachtungshotel für Touristen, im Umland des Weltkulturerbes Regensburg und für Geschäftsleute“ (so die offizielle Beschreibung in den Beschlussunterlagen des Kommunalunternehmens) für Schierling zentrumsrelevant ist und zur dauerhaften Belebung des Ortskerns beitragen soll.

Ein Hotel ist vielleicht dann zentrumsrelevant, wenn sich im Zentrum sehenswerte Kulturgüter befinden, die von den Gästen fußläufig erreicht werden wollen/sollen und die Geschäftswelt, einschließlich der Gastronomie von den Besuchern profitiert.

Hier wird ausdrücklich ein Hotel geplant, dass von vornherein darauf abzielt, nur darin zu übernachten, denn auch Besucher, die im Rahmen eines Familienfestes nach Schierling kommen und beherbergt werden müssen, brauchen lediglich einen ortsnahen Schlafplatz. Tagsüber werden sie wohl bei ihren Familienangehörigen sein oder auch das Umland besuchen. Schierling hat ja, außer ausgedehnten Gewerbegebieten und leeren Geschäften im Ortskern, für Gäste leider wenig zu bieten. Da sich im Hotel auch noch eine eigene Gaststätte befinden wird, die ebenfalls profitabel geführt werden soll, wird wohl auch den örtlichen Lokalen der Schnabel weitgehend sauber bleiben, hier geschäftlich tüchtig zuzulegen. Kann man sich ja vorstellen. Was bleibt, ist ein Hotelklotz an einem sehr schönen Platz in Schierling, ein erhöhtes Verkehrsaufkommen und wenn es vielleicht nicht mal gut läuft, gähnende Leere mitten im Zentrum. Wenn man sich mit Städteplanung befasst, dann kann man überall nachlesen, auch im kommunalpolitischen Taschenbuch des Freistaates Bayern 2018, dass eine innovative Wohnbebauung das probate Mittel dafür ist, einen Ortskern wirklich zu beleben. Zahlreiche Vorträge vermitteln darüber hinaus, wie wichtig es ist, innerorts die Menschen unterzubringen, anstatt ein Feld nach dem anderen für Wohnraum zu versiegeln und zuzubauen.

Schönes „Wohnen am Fluss“ oder ein Mehrgenerationenhaus, modern gestaltet, vielleicht auch mit Bistro oder kleinen Geschäften, würde tatsächlich dazu dienen, dass Menschen unsere Infrastruktur nutzen, einkaufen, Kinder zur Schule gehen, Freiflächen bevölkert werden. Lebensraum für Menschen, die sich mit Schierling identifizieren, nicht nach einer Nacht verschwinden und lediglich alles das hinterlassen, was man als Tourist hinterlässt.

Dass auch ein Hotel gebraucht wird, ein schickes, komfortables Übernachtungshotel steht außer Frage. Dafür gibt es aber andere Flächen in Schierling, wie z. B. in der Esper Au (dort möchte niemand dauerhaft wohnen) oder auch ein elegantes Gourmet- Schlosshotel wären denkbar. Im besten Fall könnten dann die Gäste nach einer quälenden Autofahrt, anstrengenden Sitzungen im Büro oder einem langen Besichtigungstag in der Stadt, auf einem endlich anzulegenden Fuß-und- Radweg durch die Au, einen naturnahen, erholsamen Abendspaziergang machen und im belebten Ortskern noch ein Bier trinken.

Madlen Melzer

Veröffentlicht am 05.03.2018

Foto von links nach rechts: Karl Söllner, Dr. Bernd Vilsmeier, Madlen Melzer, MdL Ruth Müller, Kirsten Reiter, Dr. Olaf Sommerfeld, Martin Kreutz, Harald Unfried, Matthias Jobst, Florian Huber, MdL Margit Wild, Sebastian Koch, MdL Johanna Werner-Muggendorfer, Sebastian Hutzenthaler, AK-Sprecherin Karin Hagendorn.

Der kleine Saal im Restaurant „Top Four“ war am Sonntagnachmittag bis auf den letzten Platz gefüllt, als die Glückszahl 13 mit Kandidatinnen und Kandidaten aus sieben Landtagsstimmkreisen Niederbayerns und der Oberpfalz für die Landtags- und Bezirkswahlen im Herbst dieses Jahres erreicht wurde. Sie sprachen über Ihre Vorstellungen und die der SPD, wie Bayern für die Menschen ein Stück weit besser gemacht werden kann und was dazu in der Region zwischen Regensburg und Landshut sowie zwischen Kelheim und Straubing und Dingolfing passieren muss.

Deutlich wurde auch in den vier Talkrunden, dass die Bewerberinnen und Bewerber mit ganzem Herzen beim Einsatz für ihre Zukunft ihrer Heimat dabei sind. Die kommunalpolitische alltägliche Erfahrung ist dabei ihre Basis und wertvolle Hilfe. Auf sie und die weiteren Kommunalpolitiker und –innen unter den zahlreichen Gästen, darunter die stellvertretende SPD-Kreisvorsitzende und Kreisrätin sowie Landtagslistenkandidatin Petra Lutz aus Hemau, die Landshuter SPD-Stadtverbandsvorsitzende Anja König und die Regenstaufer Markt- und Kreisrätin Paula Wolf, trifft der Satz des Vaters der Bayerischen Verfassung und SPD-Ministerpräsidenten Wilhelm Hoegner voll und ganz zu, „dass man in der Politik am besten da wirken könne, wo einem Menschen und Dinge vertraut sind.“ Von Frust oder Depression und Untergangsstimmung, die in den Medien vielfach unterstellt wurde, war keine Spur zu sehen. „Ja. Ja, jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wir steigern das SPD-Produkt“, hieß es vielmehr im Gegenteil in Anlehnung an den Hit von „GeierSturzflug“.

„Aufgeschlossen, Entschlossen, Geschlossen“ lautete die Devise des AK Labertal für 2018.

Veröffentlicht am 17.01.2018

Ein Feuerwerk zum Jubiläum der Städtepartnerschaft zwischen Schierling und Penmarc´h ist eigentlich eine Super-Idee! So ein Jubiläum darf auch gern etwas kosten!

Dass man sich neben der in die Luft geballerten Euros, auch über  Lärm- und Feinstaubbelastung streiten kann, gerade wenn man im Klimaschutz so vorbildlich sein will, sei an dieser Stelle mal dahingestellt.

Aber ein spektakuläres, wirklich tolles Feuerwerk, als Geschenk der Gemeinde Schierling als Überraschung!! an ca. 150 Leute, ist doch ein bisschen übertrieben, verschwenderisch, fast  unverschämt. Dass Gäste und Gastgeber durchaus verdientermaßen beeindruckt werden sollten, steht dabei außer Frage.

Was hätte aber dagegen gesprochen, dem Festakt geschadet, wenn das Feuerwerk großartig angekündigt worden wäre, um allen Gemeindemitgliedern, Groß und Klein, Alt und Jung Gelegenheit zu geben, an diesem Ereignis teilzuhaben und die Partnerschaft mit zu feiern?

Zum einen wäre vielen Anwohnern und Haustieren der Schreck, bei plötzlich einsetzendem Lärm zur nächtlichen Unzeit, erspart geblieben und zum anderen hätten sich bestimmt viele Schaulustige eingefunden, um sich begeistern zu lassen. Werden in Regensburg zur Dultzeit jeweils die beliebten pyrotechnischen Wunderwerke in den Nachthimmel geschossen, dann kommen regelmäßig Tausende. Feuerwerke faszinieren!

Gibt es einmal in zig Jahren ein solches Ereignis in Schierling, dann weiß kein Mensch Bescheid und ist, anstatt begeistert, erschrocken!

An dieser Stelle möchte ich nachdrücklich an Bürgermeister und Verwaltung appellieren, wenigstens zukünftig den Gemeinderat oder den dafür prädestinierten „Ausschuss für Bürgerkultur- und Stadtmarketing“ zu nutzen, um bevorstehende Gemeindeveranstaltungen, mit den dafür gewählten Bürgervertretern, zu diskutieren und vorzuberaten.  Der sich darauf beziehende Antrag ist ja gestellt!

Kostspielige Überraschungen darf der Bürgermeister gern jederzeit privat ausrichten, aber wenn es sich um das  Steuergeld handelt, dann sind der Rat und Ideenreichtum der ihm zur Seite gestellten Räte einzubeziehen! Vorfreude und Teilhabe der gesamten Bürgerschaft wären ja ebenfalls ein schöner Effekt gewesen.

Madlen Melzer

Veröffentlicht am 24.12.2017

Veröffentlicht am 24.12.2017

Bild von links n. rechts: Martin und Lidwina Auer, Miriam Müller, OV- Vorsitzende u. stellv. SPD-Kreisvorsitzende; Felix Holland, SPD-Kreisvorsitzender; Klaus Stieringer, Stadtrat und SPD-Fraktionsvorsitzender; Heinz Kuntke, Stadtrat; Madlen Melzer und Josef Röhrl, SPD- Fraktion Schierling; Heidi Röhrl und Armin Buchner

Beim Ausflug der SPD – Fraktion im Gemeinderat nach Bamberg, zu dem alle Mitglieder des Ortsvereins mit interessierten Angehörigen eingeladen waren, stand ein Besuch der Bamberger SPD-Stadtratsfraktion im Mittelpunkt. Bei einem herzlichen Empfang in den Räumen der Fraktion, mitten in der Fußgängerzone, am Grünen Markt, bekamen die SchierlingerInnen einen Überblick über das Parteienspektrum in Bamberg, wo die SPD in einer Koalition mit der CSU, unter Leitung von OB Andreas Starke (SPD), regiert.

Veröffentlicht am 14.12.2017

Veröffentlicht am 21.11.2017

Veröffentlicht am 21.11.2017

Von links nach rechts: MdL Ruth Müller, Martin Auer, AK-Sprecherin Karin Hagendorn, Dr. Hildegard Kronawitter, Vorsitzende der Weiße-Rose-Stiftung

 

SPD-AK Labertal präsentiert Wanderausstellung der Weiße-Rose-Stiftung

Landshut/Schierling. „Einer muss ja doch mal schließlich damit anfangen,“ sagte Sophie Scholl mutig ihrem Richter und Mörder Roland Freisler vor dem Volksgerichtshof in München ins Gesicht. Am 22. Februar 2018 jährt sich zum 75. Jahrestag die Ermordung der Geschwister Hans und Sophie Scholl und Christoph Probst. In den späteren Monaten fielen auch Prof. Kurt Huber, Alexander Schmorell, Willi Graf und Hans Leipelt dem Schafott zum Opfer. Aus diesem Anlass ermöglicht der SPD-Arbeitskreis Labertal ab Mitte März bis zum Juni/Juli 2018 die Wanderausstellung der Weiße-Rose-Stiftung in zahlreichen Gemeinden und Schulen zwischen Regensburg und Landshut und von Straubing bis Kelheim. Zur Vorbereitung  des Ausstellungsmarathons trafen sich die Vorsitzende der „Weiße-Rose-Stiftung“, Frau Dr. Hildegard Kronawitter, und die Geschäftsführerin Frau Sandra Knösel mit der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller, der AK-Sprecherin Karin Hagendorn und dem früheren Oberpfälzer SPD-Bezirksgeschäftsführer Martin Auer am Mittwoch in der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zu einer organisatorischen Vorbesprechung. Schon jetzt haben zehn Ortsvereine und Schulen ihr Interesse an der Ausstellung bekundet, weitere dürften noch folgen. Die Koordinierung und Terminplanung übernimmt MdL Ruth Müller, um die Organisation und Logistik kümmern sich die AK-Sprecherin Karin Hagendorn, AK-Sprecher Rainer Pasta und Martin Auer.

Frau Dr. Kronawitter zeigte sich hocherfreut über das große Interesse an der Weiße-Rose-Ausstellung im 75. Gedenkjahr des Widerstandes der jungen Studentinnen und  Studenten und auch älterer Mitglieder gegen das brutale Nazi-Regime. Gerade in der Gegenwart mit ihrem deutlichen braunen Menetekel des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Bayern, Deutschland und Europa sei es wichtig, betonte MdL Ruth Müller, das Vorbild der Mitglieder der „Weißen Rose“ vor allem der jungen Generation vor Augen zu führen. Die Mitglieder der „Weißen Rose“ sollen nicht auf hohe Sockel zur Verehrung gestellt werden, sondern in der Mitte unserer heutigen Gesellschaft als „Mutmacher“ ihren Platz finden. „Es lebe die Freiheit“ lauteten die letzten Worte von Hans Scholl unter dem Fallbeil und Sophie Scholl schrieb das Wort „Freiheit“ auf die Rückseite der Anklageschrift unmittelbar vor der Verhandlung vor dem Freisler-Tribunal. „Die Voraussetzung der Freiheit ist der Mut“, sagte schon vor 2.500 Jahren der athenische Staatsmann Perikles. Mut machen gegen Rechts will deshalb der Arbeitskreis Labertal mit der Wanderausstellung der „Weißen-Rose-Stiftung“; deshalb sind sie „so wichtig, Sophie und Hans, Alexander und all die andern,“ wie es der Liedermacher und Sänger Konstantin Wecker in seinem berühmten Lied über die „Weiße Rose“ betonte.

Veröffentlicht am 13.11.2017

Veröffentlicht am 26.10.2017



Veröffentlicht am 26.10.2017

Es mag verwunderlich scheinen, dass die SPD- Fraktion vermeintlich diskussionslos am Standort des geplanten Rathausneubaus am jetzigen Standort festhält. Ganz so ist es auch nicht!

Während der gesamten Vorabdiskussion um eine Standortabweichung ist sonnenklar geworden, dass es keinen Sinn haben würde, gegen die von der CSU-Fraktion aufgebaute Betonwand anzurennen.

Aus unseren bisherigen Erfahrungen, bereits in grauer Vorzeit gefasste Beschlüsse nochmal aufzurollen und erneut zu diskutieren, haben wir gelernt.

Jedes Mal, gab es eine ablehnende Klatsche vom restlichen Gemeinderat.

Sollte der unnötige Anbau am „Alten Schulhaus“, der enorm viel Geld kostet, bisher von niemandem vermisst wurde und zudem den Anwohnern Licht und Sonne nimmt, nochmal besprochen werden, keinesfalls!

Sollte der geplante Hotelstandort am ehemaligen Penny-Markt-Gelände nochmal überdacht werden oder der Architektenwettbewerb für das neugeplante Rathaus gespart werden, da es Rathausbauten wie Sand am Meer gibt, von denen wir uns nur eins aussuchen bräuchten, jedes Mal Ablehnung. Auch von den Freien Wählern!!

Noch bei der Diskussion um die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs und die Vergabe des Auftrags kein Wörtchen über einen vermeintlich ungünstigen Standort für das neue Aushängeschild der Gemeinde. Es galt einfach als beschlossen… Jetzt dieser Antrag??

So heimlich hat doch mittlerweile fast jede/ jeder leichte Zweifel, ob die Fläche für ein neues repräsentatives Gebäude und die nötigen Parkflächen am bisherigen Standort überhaupt ausreicht.

Sicher ist es ein markanter Platz im Ort, aber um neben dem neuen Betonklotz überhaupt noch aufzufallen, wird es das neue „Bürgerhaus“ nicht leicht haben.

Da muss schon ein Palast, vermutlich mit Tiefgarage her, denn der Verkehrskollaps ist ja, nebenbei gesagt, heute bereits offensichtlich. Koste es was es wolle!!

Ein Generationensport- Spiel- und Erholungsplatz ist daher bis auf Weiteres nicht finanzierbar, vermutlich nicht mal eine Sitzbank.

Denn wir sehen nach der tollen Bürgerbefragung am „Tag der Städtebauförderung“ im Mai noch keine!! Oder haben wir in der Au eine übersehen??

Sollte jemals eine andere Zusammensetzung im Gemeinderat eine echte demokratische Debatte ermöglichen, dann wären wir sehr gern bereit, über den richtigen Platz nochmal zu diskutieren und auch andere Ideen ernsthaft ins Kalkül zu ziehen. So war es leider eine vorhersehbare Zeitverschwendung!!

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 05.10.2017

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