Zeitreise in die Unterwelt von Niedermünster: 1000 Jahre auf 600 qm

Veröffentlicht am 16.01.2012 in Ortsverein

Eine Zeitreise in den Untergrund durch die römische und frühe bayrische Geschichte unternahm der SPD-Ortsverein Schierling Ende Oktober 2011 in der ehemaligen Reichsabtei Niedermünster. In einem Areal von ganzen 600 Quadratmetern blicken die Besucher auf 1.000 Jahre Heimatgeschichte von der Römerzeit bis in die Ära des Hochmittelalters der Könige und Kaiser des 9. bis 12. Jahrhunderts.

Martin Auer hatte die Zeitreise organisiert, wobei der eigentliche sachkundige „Reiseleiter“ der Domführer Josef Scheck war. „Heimatgefühle“ als Archäologe bekam der Referent für Presse und Öffentlichkeitsarbeit des Landesamtes für Archäologie und Denkmalschutz des Landes Sachsen-Anhalt, Dr. Alfred Reichenberger, der das neu eröffnete „document Niedermünster“ kennenlernen wollte. Domführer Josef Scheck führte denn auch die 14 Teilnehmer aus vier Ortsvereinen des Arbeitskreises Labertal durch das Labyrinth der steinernen Zeugen und präsentierte ihnen in 3D-Technik lebendige Geschichte.

Die erste Reiseetappe war die römische Zeit von Regensburg, beginnend mit dem Jahr 179, als unter Kaiser Marc Aurel zur Grenzsicherung gegen den germanischen Stamm der Markomannen die III. Italische Legion am Donauknie stationierte. Das Legionslager „Castra Regina“ war mit einer 2.000 Meter langen Mauer mit 22 Türmen und vier riesigen Toren befestigt, wo denen die Porta Praetoria auf der Nordseite noch heute ein eindrucksvolles Zeugnis gibt. Nach den Alemannenkriegen des 3. Jahrhunderts, von denen auch das römische Regensburg schwer mitgenommen wurde, reduzierte sich das Lager auf die Nordostecke. Auch dieses belegt die Archäologie bei den Ausgrabungen. Nach dem Rückzug der Römer zu Beginn des fünften Jahrhunderts nahmen Germanen, ob Alemannen, Sueben, Thüringer sei dahin gestellt, vom römischen Erbe Besitz und siedelten sich innerhalb der Legionsmauern an.

Wo die ersten bayerischen Herzöge aus dem Geschlecht der Agilulfinger seit dem frühen 6. Jahrhundert nach ihrer Einsetzung durch die Nachfolger des Frankenkönigs Chlodwig residierten, ist zwar nicht definitiv gesichert, aber dass es Regensburg auf Grund seiner steinernen Siedlungsreste an der Kreuzung wichtiger Verkehrswege zu Wasser und zu Land sein gewesen könnte, liegt nahe. Immerhin wurde hier schon sehr früh eine erste Kirche gebaut mit einem angefügten Friedhof. Diese wurde dann die Pfalzkapelle der Herzogsresidenz, in deren Chor nach 717 der bayerische Herzog Theodo II. bestattet wurde und dessen Grablege zu bestaunen ist.

Bereits ein gutes Jahrzehnt früher fand der Wanderbischof Erhard im linken Kirchenschiff seine letzte Ruhestätte. Die Lage seines Grabes hat sich bis heute nicht verändert. Exakt über dem Sarkophag von ca. 700 ruhen heute seine Gebeine in einem kostbaren Schrein. Die Herzogskirche hatte mit der Verehrung des Bischofs Erhard auch gegenüber der Abtei St Emmeran mit dem Grab des hl. Emmeran an Renommee gewonnen. Im Jahre 1052, also vor 960 Jahren, wurde Erhard zur Ehre der Altäre erhoben. Die Kontinuität von 1.400 Jahren ist bewundernswert.


Der Sarkophag des Hl. Erhard im Untergrund von Niedermünster:
Im Laufe der Zeit "wuchs" der Sarkophag-Deckel mit den Ablagerungen der vergangenen Jahrhunderte auf das heutige Niveau in die Höhe.

Nach der Absetzung des bayerischen Herzogs Tassilo III. durch Karl dem Großen erhielt die Pfalzkapelle mit dem Umbau im 9. Jahrhundert eine neue Funktion. Sie wurde Mittelpunkt eines adeligen Damenstiftes, in dem Frauen aus dem Adel in einer geistlichen Gemeinschaft selbst bestimmt und gebildet lebten. Der eigentliche Aufstieg des Damenstiftes zu einer der bedeutendsten Frauenabteien im Reich begann dann um 950 mit dem Neubau der Kirche durch Herzog Heinrich II., dem jüngeren Bruder von Kaiser Otto I. dem Großen, und seiner Frau Judith, die nach dem Tod ihres Mannes 955 Äbtissin von Niedermünster wurde und von ihrem Schwager Otto I. 973 kurz vor seinem Tod mit einer großzügigen Schenkung aus den Königsgütern an der Laber bedacht wurde. Sie fand in Niedermünster neben ihrem Gemahl ebenso ihre letzte Ruhestätte wie ihre Schwiegertochter Gisela von Burgund, der Mutter der ungarischen Königin Gisela und des späteren Kaiser und Königs Heinrich II. dem Heiligen. Dieser erhob Niedermünster zum Reichsstift, das der Abtei eine große Souveränität gegenüber dem Ortsbischof und dem bayerischen Herzog verschaffte, was sich auch auf die wirtschaftlichen Verhältnisse der Reichsabtei sehr positiv auswirkte.

Es war eine beeindruckende Zeitreise, die der auf den Pfaden der Heimatgeschichte wandernde SPD-Ortsverein Schierling und der Arbeitskreis Labertal mit dem Besuch bei „den alten Damen des Regensburger Reichsklosters“ verbanden.


Die Besuchergruppe der Schierlinger SPD zusammen mit Vertretern der Ortsvereine Langquaid, Aufhausen und Geiselhöring des Arbeitskreises Labertal vor dem Eingangsportal der Niedermünsterkirche in Regensburg.

Warum interessiert sich die SPD im Labertal ausgerechnet für die ehemalige Reichsabtei Niedermünster in Regensburg?

Weil mit ihr ein Stück Heimatgeschichte und eine Tradition von über 800 Jahren verbunden ist. Sie erweisen einer über 800-jährigen Tradition unsere Reverenz. Denn im nächsten Jahr, 2013, feiert diese Tradition Geburtstag: Vor 1.040 Jahren, anno 973, wurden Schierling und Rogging an Niedermünster verschenkt.

Kaiser Otto I., dessen Anwesenheit in Schierling und Rogging schon 20 Jahre früher, im Jahr 953 bezeugt ist, schenkte im Jahre 973 zu Merseburg kurz vor seinem Tod auf Bitten seiner Gattin, der heiligen Adelheid, und seiner Schwägerin, der Herzogswitwe Judith, die Königsgüter von Schierling, Rogging und Lindhart dem Frauenkloster Niedermünster in Regensburg. Sein Sohn Kaiser Otto II. bestätigte sofort nach dem Regierungsantritt im Juni 973 in Worms auf Bitten seiner Mutter Adelheid und seiner Großtante Judith die Schenkung seines Vaters. Der heilige Kaiser Heinrich II. bestätigte auf Bitten seiner Gattin, der hl. Kunigunde, im November 1002, als er in Regensburg die Huldigung der bayerischen Fürsten entgegennahm, dem Reichskloster und hochadeligen Damenstift Niedermünster noch einmal die Schenkungen seiner Vorgänger auf dem Kaiserthron. Leierndorf wird hier unter den Schenkungen neu erwähnt, ebenso der Königsforst Winisau, der das große Waldgebiet zwischen der Großen und der Kleinen Laber umfasste. Schierling befand sich bis 1810, als Bayern als Dank für die Unterstützung Napoleons in der Schlacht bei Eggmühl die Regensburger Klöster geschenkt bekam, rund 837 Jahre unter dem Krummstab der Äbtissin von Niedermünster.

Ihre jahrhundertelange Grundherrschaft an der „Großen Laber“ ist ausführlich und ungemein spannend im 1. Band der Schierlinger Chronik von Studiendirektor a.D. Hans Straßer dargestellt. Die knapp 80 bis 90 Jahre dauernde wirtschaftliche Tätigkeit der Straubinger Jesuiten ist im Vergleich dazu fast „ein Klacks“, der aber von der Rathausführung zum „Non plus ultra“ der Schierlinger Geschichte hochstilisiert wird. Zu Unrecht. Niedermünster gebührt allererst die Ehre. Im Gegensatz zur „Jesuitenmeile“, die in Wahrheit nur den Vorwand für die Förderung einer privaten Brauerei liefern soll, wäre zum Beispiel die Eröffnung eines „Niedermünsterweges“ von Leierndorf nach Rogging in Verbindung mit dem VIA-NOVA-Pilgerweg ein passender Beitrag zu einem Jubiläumsjahr anlässlich der Schenkung vom Königsgütern an der Großen und Kleinen Laber an das berühmte Regensburger Reichskloster. Gerade in der Region der großen und kleinen Laber lag seine wirtschaftliche Basis. Umgekehrt hatte es als Grundherrin für die Siedlungs- und Wirtschaftsgeschichte dieser Region über viele Jahrhunderte bis 1810 eine enorme Bedeutung, deren zusammenhängende Darstellung aber noch auf sich warten lässt.

Das Niedermünsterische Salbuch von ca. 1250 (Johann Spörl, VHHist.VerOberpfalz, Bd. 5, 1845) zählt eine ganze Anzahl von Ortschaften und Einödhöfen von Schierling und Niederleierndorf über Mannsdorf, Allersdorf, Birnbach, Tiefenbach bis Gebersdorf und weiter bis Lindhart und Hofkirchen bis vor die Tore Geiselhörings und zurück bis Pfakofen und Rogging auf, in denen das Kloster begütert war. Auch an der Gründung des Klosters Mallersdorf war Niedermünster beteiligt. Dabei erwiesen sich die Stiftsdamen über die Jahrhunderte hinweg als ebenso geschäftstüchtig wie hilfsbreit. Die Akten der Gerichte Kelheim und Kirchberg im Staatsarchiv Landshut geben ein beredtes Zeugnis dafür, dass mit dem Kloster nicht gut Kirschen essen war, wenn es zum Beispiel um Holznutzungsrechte in der Winisau oder um dortige Weiderechte bzw. im Eichet ging. Da ging es keiner gerichtlichen Auseinandersetzung unmittelbar oder über das Propsteigericht Niederlindhart aus dem Weg. Wie gesagt: Die Darstellung der Grundherrschaft von Niedermünster in der Region der Großen und Kleinen Laber wartet noch auf ihren Forscher oder ihre Forscherin.

 

Programm für die Gemeinde Schierling

 2014 - 2020 und darüberhinaus

Aus dem Sitzungssaal

10.07.2018:

Antrag der SPD-Fraktion zur Bildung eines Arbeitskreises für das "Schierlinger Echo"

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02.07.2018:

Antrag der SPD-Fraktion zur Organisation und Durchführung erweiterter Bürgerbeteiligung

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19.04.2018:

Antrag der SPD-Fraktion zum Bau einer öffentlichen Toilettenanlage am Park&Ride-Platz am Bahnhof Eggmühl

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18.04.2018:

Antrag der SPD-Fraktion zur Übernahme des Leitfadens zur Durchführung von Bürger-informationsveranstaltungen und Bürgerbeteiligungsverfahren

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10.04.2018:

SPD-Haushaltsrede 2018

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19.06.2017:

Antrag der SPD-Fraktion zur Erstellung einer Satzung für Ehrungen durch die Gemeinde

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04.04.2017:

Antrag der SPD-Fraktion zur Auflösung des Kommunalunternehmens

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04.04.2017:

SPD-Haushaltsrede 2017

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14.06.2016:

Antrag der SPD-Fraktion zur Einrichtung eines Soforthilfefonds

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14.06.2016:

Antrag der SPD-Fraktion zur Nutzung des „Kommunalen Förderprogramms für mehr bezahlbaren Wohnraum"

"Kommunales Förderprogramm für mehr bezahlbaren Wohnraum" der Bayerischen Staatsregierung

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13.06.2016:

Antrag der SPD-Fraktion zur Verkehrsberuhigung

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26.04.2016:

SPD-Haushaltsrede 2016

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10.03.2016:

Zum Thema "Subsidiarität"...

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23.02.2016:

Beschlussvorlage "Anträge der SPD" öffentliche MGR-Sitzung am 23.02.2016

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12.02.2016:

Antrag der SPD-Fraktion zur Förderung des Tourismus

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10.02.2016:

Antrag der SPD-Fraktion zur Einführung eines Ermäßigungspasses für Bedürftige

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09.02.2016:

Antrag der SPD-Fraktion zur Einhaltung von Bebauungsplänen

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09.02.2016:

Antrag der SPD-Fraktion zur einheitlichen Kostenerstattung

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24.10.2015:

Antrag der SPD-Fraktion zur Klärung der formalen Grundlagen zum Betreiben der Bücherei

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24.09.2015:

Anfrage der SPD-Fraktion bezüglich der Büchereifinanzierung

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24.09.2015:

Antrag der SPD-Fraktion zur Einrichtung einer öffentlichen Toilette

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11.06.2015:

Antrag der SPD-Fraktion zur Erstellung eines Gutachtens über LTE-Standorte

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09.05.2015:

 

Antrag der SPD-Fraktion zur Unterstützung des Gemeinsamen Positionspapiers

 

Gemeinsames Positionspapier zu internationalen Handelsabkommen und kommunalen Dienstleistungen

 

Factsheet

Dürfen Kommunen sich zu Freihandelsabkommen äußern?

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28.04.2015:

SPD-Haushaltsrede 2015

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07.04.2015:

Antrag der SPD-Fraktion zur Familienfreundlichkeit

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27.01.2015:

Nebengebäude
Altes Schulhaus

20.09.2019:

Antrag für nachhaltige Auftragsvergabe

Kommentare zum Gesche-hen vor Ort und in der Welt

13.12.2016:
Weihnachtsansprache
der SPD-Fraktion

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15.12.2015:
Weihnachtsansprache
der SPD-Fraktion

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16.12.2014:
Weihnachtsansprache
der SPD-Fraktion

"Mei Draam"

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27.11.2014:

Bürgerversammlung Buchhausen

Kommunalpolitik aktuell: "Nachnutzung MUNA"

Projektentwurf
Rhododendronpark
Blühende Bunkerwelten"
www.hobbie-rhodo.de
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Projektentwurf
Bürgerpark eG
Mensch und Natur"
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Projektentwurf
SILVA PARADISUS
Waldparadies"

Kommunalpolitik aktuell: "Pilgerweg VIA NOVA"

VIA NOVA

Europäischer Pilger- und Friedensweg

Spirituelle Wegweisung für die Zukunft und eine große Chance für den naturnahen Nah- und Ferntourismus im Großen und Kleinen Labertal, z.B.

VIA NOVA

Weichenstellung für sanften Tourismus im Labertal

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VIA NOVA

europäischer Friedensweg mit Schlachtfeldrundweg um Eggmühl anno 1809

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VIA NOVA

Radl-Tour auf Niedermünsterrundweg

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VIA NOVA

Zeitreise document Niedermünster


Die Marktgemeinde Schierling ist nach einstimmigen Beschluss des Marktgemeinderates vom 29. März 2011 auf Antrag der SPD-Fraktion offizielle VIA NOVA-Gemeinde


www.pilgerweg-vianova.eu

Energiewende im Labertal

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Wir helfen ihnen gerne!

=> zum Vertragsangebot

Aktionsreihe AK Labertal "Zivilcourage zeigen"

Vortragsreihe im Rahmen der Historischen Themennachmittage:

"Der kleine Widerstand im Labertal"

27.03.2011: Langquaid

29.05.2011: Geiselhöring

16.10.2011: Rottenburg

22.04.2012: Straubing

28.10.2012: Schierling

 

SPD-Mandatsträger


Ismail Ertug, MdEP
Ihr Europaabgeordneter für die Oberpfalz u. Niederbayern
 
www.ertug.eu
 
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Marianne Schieder, MdB
Ihre Bundestagsabgeordnete für Stadt und Landkreis Regensburg
 
www.marianne-schieder.de
 
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Margit Wild, MdL
Ihre Landtagsabgeordnete für Stadt und Landkreis Regensburg
 
www.margitwild.de

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Endstation RECHTS. Bayern

Zitate:


"Die CSU steht vor einem Scherbenhaufen, weil sie versucht hat, mit bewusster Irreführung das Volk hinters Licht zu führen."

 

Christian Ude, SPD-Spitzenkandidat und Oberbürgermeister von München, zur Pkw-Maut in seiner Rede beim Gillamoos 2013 im niederbayerischen Abensberg.


Buch-Tipp der SPD Schierling:

Von Sozialdemokraten gelesen - von Sozialdemokraten empfohlen:


"Macht und Missbrauch" Franz Josef Strauß und seine Nachfolger

Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten

von Wilhelm Schlötterer, erschienen im Fackelträger-Verlag

Foto:

Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

 

"Dr. Wilhelm Schlötterer, ein ehemals leitender Steuerbeamter in Bayern, beschreibt in dem Buch seinen couragierten Kampf für Recht und Gesetz und gegen ein menschenverachtendes System, dass die CSU in Bayern über viele Jahre hinweg skrupellos ausbaute. Beginnend von Franz Josef Strauß, der in seiner Besessenheit nach Macht und Gier sich selbst zum Gesetz erhob, über seine Nachfolger Max Streibl und Edmund Stoiber bis in die heutigen Tage hinein entlarvt Schlötterer schonungslos die hässliche Fratze der CSU und setzt einen eindrucksvollen Schlussstrich unter der Legendenbildung um diese angeblich christlich-sozialen Partei.

Der Autor schildert das weit verbreitete Mitläufertum innerhalb der CSU, das die Missachtung der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sowie die schamlose Selbstbedienung mithilfe des Staatsapparates erst möglich machte.

Für seine standhafte Haltung und seine gelebte Zivilcourage gebührt Wilhelm Schlötterer höchste Anerkennung. Für uns soll dieses Buch Mahnung und Auftrag zugleich sein, diesem Missbrauch der Macht mit allen Mitteln der Demokratie konsequent entgegen zu treten."

 

Armin Buchner

SPD-Ortsverein Schierling