CSU und FDP verhindern die Streichung von Schulgeld für Schülerinnen und Schüler der Altenpflege

Veröffentlicht am 07.07.2011 in Landespolitik

Donnerstag, 7. Juli 2011

In der heutigen Sitzung des sozialpolitischen Ausschusses im Landtag haben die CSU/FDP-Regierungsfraktionen einmal mehr bewiesen, dass ihnen die Ausbildung im Zukunftsberuf Altenpflege kein Anliegen ist. Schülerinnen und Schüler in Altenpflegeschulen müssen derzeit ein Schulgeld von rund 150 Euro pro Monat selbst bezahlen. Bis zum Schuljahr 2010/2011 hatte der Freistaat das Schulgeld übernommen. Sozialministerin Haderthauer hatte im Juni 2010 angekündigt, dass dies so bleiben werde, konnte sich aber gegen ihre Kabinettskollegen Spänle und Fahrenschon nicht durchsetzen. „Trotz des derzeit schon gegebenen Personalmangels in der Altenpflege tut die Bayerische Staatsregierung Alles, um diesen Beruf noch unattraktiver zu machen,“ so der neue sozialpolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Hans-Ulrich Pfaffmann.

Die SPD-Fraktion hatte bereits am 23. November 2010 einen Antrag in den Landtag eingebracht, mit dem die Staatsregierung aufgefordert wird, ein Konzept zur längerfristigen Finanzierung der Altenpflegeausbildung vorzulegen. Da der Bedarf an examinierten Altenpflegerinnen und Altenpflegern auch in Zukunft zunehmen wird, müssen die verfügbaren Ausbildungskapazitäten ausgebaut und dauerhaft so finanziert werden, dass finanzielle Belastungen für die Altenpflegeschüler vermieden werden. Mit den Stimmen der Regierungsfraktionen wurde dieser Antrag in der heutigen Sitzung des sozialpolitischen Landtagsausschusses abgelehnt. Damit wurde die Streichung des Schulgelds für Altenpflegeschüler durch CSU und FDP verhindert.

Pfaffmann: „Mit der neuerlichen Blockade einer soliden Finanzierung in der Altenpflege hat sich leider wieder gezeigt, dass auch der CSU die Stärkung dieses Berufs kein Anliegen ist. Mit diesem Verhalten konterkarieren die Regierungsfraktionen die Bemühungen um eine Steigerung der Attraktivität der Altenpflege, und gutgemeinte Imagekampagnen des Sozialministeriums werden zur Makulatur. Offensichtlich führen die gutmütigen Sozialpolitiker in den Regierungsfraktionen ein politisches Schattendasein und können sich gegen die politischen Alphatiere im Kabinett nicht durchsetzen.“

 

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"Dr. Wilhelm Schlötterer, ein ehemals leitender Steuerbeamter in Bayern, beschreibt in dem Buch seinen couragierten Kampf für Recht und Gesetz und gegen ein menschenverachtendes System, dass die CSU in Bayern über viele Jahre hinweg skrupellos ausbaute. Beginnend von Franz Josef Strauß, der in seiner Besessenheit nach Macht und Gier sich selbst zum Gesetz erhob, über seine Nachfolger Max Streibl und Edmund Stoiber bis in die heutigen Tage hinein entlarvt Schlötterer schonungslos die hässliche Fratze der CSU und setzt einen eindrucksvollen Schlussstrich unter der Legendenbildung um diese angeblich christlich-sozialen Partei.

Der Autor schildert das weit verbreitete Mitläufertum innerhalb der CSU, das die Missachtung der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sowie die schamlose Selbstbedienung mithilfe des Staatsapparates erst möglich machte.

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