SPD AK Labertal wurde für Wilhelm-Dröscher-Preis 2011 nominiert

Veröffentlicht am 29.09.2011 in Allgemein

Entscheidung fällt beim Bundesparteitag in Berlin - Thema: Zivilcourage heute

Über die Nominierung zum Wilhelm-Dröscher-Preis 2011 freuen sich die Mitglieder des SPD-Arbeitskreises Labertal. Generalsekretärin Andrea Nahles, die mit in der Jury sitzt, diskutierte in München mit den niederbayerischen Bewerbern über ihre Bewerbung. In fünf Kategorien wird dieser Preis vergeben, der 1982 auf Anregung des SPD-Vorsitzenden Willy Brandt und des Bundesgeschäftsführers Peter Glotz ins Leben gerufen wurde. Damit wird beispielhaftes ehrenamtliches Engagement in der SPD ausgezeichnet. Mit der Namensgebung wird die Lebensleistung des ehemaligen SPD-Schatzmeisters Wilhelm Dröscher gewürdigt, der 1977 auf dem Hamburger Parteitag starb. Dem Kuratorium des mit 15.000 Euro dotierten Preises sitzt Bundesministerin a.D. Heidemarie Wieczorek-Zeul vor.

Der SPD-AK Labertal hat sich in der Kategorie „Aktionen gegen Rechts“
beworben. Seit der Gründung des SPD-Arbeitskreises, der sich über fünf
Landkreise und zwei Regierungsbezirke erstreckt, wurden in allen
Ortsvereinen Ausstellungen an Schulen oder öffentlichen Gebäuden zum Thema „Rechtsextremismus“ gezeigt oder Informationsveranstaltungen durchgeführt.

In Zusammenarbeit mit gesellschaftlichen Gruppen, Vereinen und Kirchen
gelang es dem Arbeitskreis so, Vergangenes als Mahnung für die Gegenwart und Zukunft in einer Region nachhaltig zu präsentieren. In Zusammenarbeit mit der Friedrich-Ebert-Stiftung und dem DGB konnten verschiedene Ausstellungen in die Region geholt werden. „Unser Anspruch ist es auch, „Kultur auf´s Land“ zu holen, so Ruth Müller. Den Jugendlichen müssen vor Ort Informationen gegeben werden, ohne dass die Schulen mit Reisekosten zu Ausstellungen belastet werden.

Die „Bonhoeffer-Wochen 2010“, die gemeinsam mit fünf evangelischen
Kirchengemeinden durchgeführt wurden, beeindruckten mehrere hundert
Ausstellungsbesucher und wurden mit Bücherpräsentationen, Filmvorführungen und Zeitzeugengespräche ergänzt. Die Resonanz auf diese Ausstellungsreihe war so groß, dass der SPD-AK Labertal für das Frühjahr 2011 die Ausstellung noch einmal in den Süden der Republik holte, berichtete die stellvertretende Sprecherin des SPD-AK Labertal und Landshuter Kreisvorsitzende Ruth Müller der Generalsekretärin Andrea Nahles. Nach Baden-Württemberg konnte die Ausstellung nochmals mehre Wochen in der Oberpfalz gezeigt werden, nachdem im Sommer 2010 eine Veranstaltung unter dem Motto „Bonhoeffer mit Bischof Dr. Gerhard Müller begegnen“ durchgeführt wurde, freute sich der
Regensburger Kreisvorsitzende Rainer Hummel. In den drei niederbayerischen Landkreisen Landshut, Deggendorf und Passau wurde die Ausstellung 2011 noch einmal präsentiert, unterstrich der stellvertretende SPD-Bezirksvorsitzende Christian Flisek den nachhaltigen Effekt dieser Aktion, die durch den SPD-AK Labertal initiiert wurde und für 2012 liegen bereits wieder Anfragen vor.

Mit dieser Nominierung ist die Teilnahme am Bundesparteitag in Berlin vom 4.-6.12.2011 verbunden, wo der AK Labertal die „Aktionen gegen Rechts“ im Rahmen einer Ausstellung präsentieren wird. Auch der aktuell laufende Themenbereich "Mutige Menschen - Der Kleine Widerstand im Labertal" wird als Fortsetzung der Bonhoeffer-Wochen zum Wettbewerbsbeitrag "Zivilcourage - heute" vorgestellt.

 

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Die Marktgemeinde Schierling ist nach einstimmigen Beschluss des Marktgemeinderates vom 29. März 2011 auf Antrag der SPD-Fraktion offizielle VIA NOVA-Gemeinde


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Vortragsreihe im Rahmen der Historischen Themennachmittage:

"Der kleine Widerstand im Labertal"

27.03.2011: Langquaid

29.05.2011: Geiselhöring

16.10.2011: Rottenburg

22.04.2012: Straubing

28.10.2012: Schierling

 

SPD-Mandatsträger

 
Caro Wagner

Dr. Carolin Wagner, MdB


Dr. Carolin Wagner, MdB
 

Marianne Schieder, MdB
 
www.marianne-schieder.de

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Zitate:


"Die CSU steht vor einem Scherbenhaufen, weil sie versucht hat, mit bewusster Irreführung das Volk hinters Licht zu führen."

 

Christian Ude, SPD-Spitzenkandidat und Oberbürgermeister von München, zur Pkw-Maut in seiner Rede beim Gillamoos 2013 im niederbayerischen Abensberg.


Buch-Tipp der SPD Schierling:

Von Sozialdemokraten gelesen - von Sozialdemokraten empfohlen:


"Macht und Missbrauch" Franz Josef Strauß und seine Nachfolger

Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten

von Wilhelm Schlötterer, erschienen im Fackelträger-Verlag

Foto:

Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

 

"Dr. Wilhelm Schlötterer, ein ehemals leitender Steuerbeamter in Bayern, beschreibt in dem Buch seinen couragierten Kampf für Recht und Gesetz und gegen ein menschenverachtendes System, dass die CSU in Bayern über viele Jahre hinweg skrupellos ausbaute. Beginnend von Franz Josef Strauß, der in seiner Besessenheit nach Macht und Gier sich selbst zum Gesetz erhob, über seine Nachfolger Max Streibl und Edmund Stoiber bis in die heutigen Tage hinein entlarvt Schlötterer schonungslos die hässliche Fratze der CSU und setzt einen eindrucksvollen Schlussstrich unter der Legendenbildung um diese angeblich christlich-sozialen Partei.

Der Autor schildert das weit verbreitete Mitläufertum innerhalb der CSU, das die Missachtung der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sowie die schamlose Selbstbedienung mithilfe des Staatsapparates erst möglich machte.

Für seine standhafte Haltung und seine gelebte Zivilcourage gebührt Wilhelm Schlötterer höchste Anerkennung. Für uns soll dieses Buch Mahnung und Auftrag zugleich sein, diesem Missbrauch der Macht mit allen Mitteln der Demokratie konsequent entgegen zu treten."

 

Armin Buchner

SPD-Ortsverein Schierling