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SPD Schierling: sozial und bürgernah für unsere Heimat!.

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Aktuelle Termine: :

26.08.2018, 10:30 Uhr
Politischer Frühschoppen am Bartlmämarkt mit Sigmar Gabriel Aufhausen, Festzelt

01.09.2018, 10:30 Uhr
Politischer Frühschoppen auf der Herbstdult mit Bundesaußenminister Heiko Maas Regensburg, Hahn-Festzelt

03.09.2018, 10:00 Uhr
Politischer Frühschoppen am Gillamoos mit SPD-Parteivorsitzende Andrea Nahles Abensberg, Jungbräu-Festzelt

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Schierlinger Wetter: :

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125 Jahre BayernSPD: :

JA zur Bildung - NEIN zu Studiengebühren! :

Wasser ist ein Menschenrecht! :

100 gute Gründe gegen Atomkraft: :

100 gute Gründe gegen Atomkraft

Atomkonzerne in die Haftpflicht nehmen! :

Sag NEIN zu EU-Atom-Subventionen! :

Atomausstieg selber machen! :

Campact-Buch "Abschalten!" :

Wussten Sie eigentlich... :

...dass eine von der schwarz-gelben Bundesregierung geplante Verlängerung der Laufzeiten von Atomkraftwerken von 28 Jahren den vier großen deutschen Stromkonzernen EnBW, E.ON, RWE und Vattenfall zusätzliche Gewinne bis zu

225 Milliarden Euro

bringen würde?!

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Quelle:
ZDF Frontal vom 13. Juli 2010

Eine kleine Geschichtsstunde: :

von Dr. Rudi Schöfberger

Landesvorsitzender
BayernSPD 1985 bis 1991

Endstation RECHTS. Bayern :

Zitate: :

"Die CSU steht vor einem Scherbenhaufen, weil sie versucht hat, mit bewusster Irreführung das Volk hinters Licht zu führen."

Christian Ude,
SPD-Spitzenkandidat und Oberbürgermeister von München,

zur Pkw-Maut in seiner Rede beim Gillamoos 2013 im niederbayerischen Abensberg.

Buch-Tipp der SPD Schierling: :

Von Sozialdemokraten gelesen - von Sozialdemokraten empfohlen:

"Macht und Missbrauch"

Franz Josef Strauß und seine Nachfolger
Aufzeichnungen eines Ministerialbeamten

von Wilhelm Schlötterer,
erschienen im Fackelträger-Verlag
Foto: Friedrich-Ebert-Stiftung, Bonn

"Dr. Wilhelm Schlötterer, ein ehemals leitender Steuerbeamter in Bayern, beschreibt in dem Buch seinen couragierten Kampf für Recht und Gesetz und gegen ein menschenverachtendes System, dass die CSU in Bayern über viele Jahre hinweg skrupellos ausbaute. Beginnend von Franz Josef Strauß, der in seiner Besessenheit nach Macht und Gier sich selbst zum Gesetz erhob, über seine Nachfolger Max Streibl und Edmund Stoiber bis in die heutigen Tage hinein entlarvt Schlötterer schonungslos die hässliche Fratze der CSU und setzt einen eindrucksvollen Schlussstrich unter der Legendenbildung um diese angeblich christlich-soziale Partei.

Der Autor schildert das weit verbreitete Mitläufertum innerhalb der CSU, das die Missachtung der Rechtsstaatlichkeit und Demokratie sowie die schamlose Selbstbedienung mithilfe des Staatsapparates erst möglich machte.

Für seine standhafte Haltung und seine gelebte Zivilcourage gebührt Wilhelm Schlötterer höchste Anerkennung.

Für uns soll dieses Buch Mahnung und Auftrag zugleich sein, diesem Missbrauch der Macht mit allen Mitteln der Demokratie konsequent entgegen zu treten."

Armin Buchner, Marktrat und stellvertretender Vorsitzender SPD-Ortsverein Schierling

 

Von links nach rechts: MdL Ruth Müller, Martin Auer, AK-Sprecherin Karin Hagendorn, Dr. Hildegard Kronawitter, Vorsitzende der Weiße-Rose-Stiftung

 

SPD-AK Labertal präsentiert Wanderausstellung der Weiße-Rose-Stiftung

Landshut/Schierling. „Einer muss ja doch mal schließlich damit anfangen,“ sagte Sophie Scholl mutig ihrem Richter und Mörder Roland Freisler vor dem Volksgerichtshof in München ins Gesicht. Am 22. Februar 2018 jährt sich zum 75. Jahrestag die Ermordung der Geschwister Hans und Sophie Scholl und Christoph Probst. In den späteren Monaten fielen auch Prof. Kurt Huber, Alexander Schmorell, Willi Graf und Hans Leipelt dem Schafott zum Opfer. Aus diesem Anlass ermöglicht der SPD-Arbeitskreis Labertal ab Mitte März bis zum Juni/Juli 2018 die Wanderausstellung der Weiße-Rose-Stiftung in zahlreichen Gemeinden und Schulen zwischen Regensburg und Landshut und von Straubing bis Kelheim. Zur Vorbereitung  des Ausstellungsmarathons trafen sich die Vorsitzende der „Weiße-Rose-Stiftung“, Frau Dr. Hildegard Kronawitter, und die Geschäftsführerin Frau Sandra Knösel mit der SPD-Landtagsabgeordneten Ruth Müller, der AK-Sprecherin Karin Hagendorn und dem früheren Oberpfälzer SPD-Bezirksgeschäftsführer Martin Auer am Mittwoch in der Münchner Ludwig-Maximilians-Universität zu einer organisatorischen Vorbesprechung. Schon jetzt haben zehn Ortsvereine und Schulen ihr Interesse an der Ausstellung bekundet, weitere dürften noch folgen. Die Koordinierung und Terminplanung übernimmt MdL Ruth Müller, um die Organisation und Logistik kümmern sich die AK-Sprecherin Karin Hagendorn, AK-Sprecher Rainer Pasta und Martin Auer.

Frau Dr. Kronawitter zeigte sich hocherfreut über das große Interesse an der Weiße-Rose-Ausstellung im 75. Gedenkjahr des Widerstandes der jungen Studentinnen und  Studenten und auch älterer Mitglieder gegen das brutale Nazi-Regime. Gerade in der Gegenwart mit ihrem deutlichen braunen Menetekel des Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Bayern, Deutschland und Europa sei es wichtig, betonte MdL Ruth Müller, das Vorbild der Mitglieder der „Weißen Rose“ vor allem der jungen Generation vor Augen zu führen. Die Mitglieder der „Weißen Rose“ sollen nicht auf hohe Sockel zur Verehrung gestellt werden, sondern in der Mitte unserer heutigen Gesellschaft als „Mutmacher“ ihren Platz finden. „Es lebe die Freiheit“ lauteten die letzten Worte von Hans Scholl unter dem Fallbeil und Sophie Scholl schrieb das Wort „Freiheit“ auf die Rückseite der Anklageschrift unmittelbar vor der Verhandlung vor dem Freisler-Tribunal. „Die Voraussetzung der Freiheit ist der Mut“, sagte schon vor 2.500 Jahren der athenische Staatsmann Perikles. Mut machen gegen Rechts will deshalb der Arbeitskreis Labertal mit der Wanderausstellung der „Weißen-Rose-Stiftung“; deshalb sind sie „so wichtig, Sophie und Hans, Alexander und all die andern,“ wie es der Liedermacher und Sänger Konstantin Wecker in seinem berühmten Lied über die „Weiße Rose“ betonte.

Veröffentlicht am 13.11.2017

Veröffentlicht am 26.10.2017



Veröffentlicht am 26.10.2017

Es mag verwunderlich scheinen, dass die SPD- Fraktion vermeintlich diskussionslos am Standort des geplanten Rathausneubaus am jetzigen Standort festhält. Ganz so ist es auch nicht!

Während der gesamten Vorabdiskussion um eine Standortabweichung ist sonnenklar geworden, dass es keinen Sinn haben würde, gegen die von der CSU-Fraktion aufgebaute Betonwand anzurennen.

Aus unseren bisherigen Erfahrungen, bereits in grauer Vorzeit gefasste Beschlüsse nochmal aufzurollen und erneut zu diskutieren, haben wir gelernt.

Jedes Mal, gab es eine ablehnende Klatsche vom restlichen Gemeinderat.

Sollte der unnötige Anbau am „Alten Schulhaus“, der enorm viel Geld kostet, bisher von niemandem vermisst wurde und zudem den Anwohnern Licht und Sonne nimmt, nochmal besprochen werden, keinesfalls!

Sollte der geplante Hotelstandort am ehemaligen Penny-Markt-Gelände nochmal überdacht werden oder der Architektenwettbewerb für das neugeplante Rathaus gespart werden, da es Rathausbauten wie Sand am Meer gibt, von denen wir uns nur eins aussuchen bräuchten, jedes Mal Ablehnung. Auch von den Freien Wählern!!

Noch bei der Diskussion um die Ausschreibung eines Architektenwettbewerbs und die Vergabe des Auftrags kein Wörtchen über einen vermeintlich ungünstigen Standort für das neue Aushängeschild der Gemeinde. Es galt einfach als beschlossen… Jetzt dieser Antrag??

So heimlich hat doch mittlerweile fast jede/ jeder leichte Zweifel, ob die Fläche für ein neues repräsentatives Gebäude und die nötigen Parkflächen am bisherigen Standort überhaupt ausreicht.

Sicher ist es ein markanter Platz im Ort, aber um neben dem neuen Betonklotz überhaupt noch aufzufallen, wird es das neue „Bürgerhaus“ nicht leicht haben.

Da muss schon ein Palast, vermutlich mit Tiefgarage her, denn der Verkehrskollaps ist ja, nebenbei gesagt, heute bereits offensichtlich. Koste es was es wolle!!

Ein Generationensport- Spiel- und Erholungsplatz ist daher bis auf Weiteres nicht finanzierbar, vermutlich nicht mal eine Sitzbank.

Denn wir sehen nach der tollen Bürgerbefragung am „Tag der Städtebauförderung“ im Mai noch keine!! Oder haben wir in der Au eine übersehen??

Sollte jemals eine andere Zusammensetzung im Gemeinderat eine echte demokratische Debatte ermöglichen, dann wären wir sehr gern bereit, über den richtigen Platz nochmal zu diskutieren und auch andere Ideen ernsthaft ins Kalkül zu ziehen. So war es leider eine vorhersehbare Zeitverschwendung!!

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 05.10.2017

Bild: Lennarts Grüße an Ignaz, der Weihnachten 2016

im Krankenhaus verbringen musste.

(Ausschnitt aus der Trauerkarte)

Auf dem Jahrestreffen der ehemaligen SPD-Parteisekretäre am vergangenem Wochenende in Dortmund erhielt Martin Auer, ehem. hauptamlicher Bezirksgeschäftsführer der SPD Oberpfalz, die traurige Mitteilung, dass uns unser langjähriges Mitglied Ignaz Wasserle nach langer schwerer Krankheit am 7. September im Alter von 64 Jahren für immer verlassen hat. Noch am 14. Juli konnte er seinen 64. Geburtstag feiern.

Ignaz wurde vor knapp 48 Jahren als 16-jähriger Elektrikerlehrling von Martin Auer für die SPD und den SPD-Ortsverein gewonnen; beiden ist er bis zu seinem Tod treu geblieben. Er wurde 1972 Vorsitzender unserer Juso-Arbeitsgemeinschaft und organisierte in Regensburg mit Martin und einigen anderen die Gründung des Juso-Unterbezirks Regensburg-Stadt und Land. Nach dem Berufsschulabschluss machte er über den zweiten Bildungsweg das Abitur und ging zum Studium nach München. Zu Beginn der 80er Jahre wurde er dort Landesgeschäftsführer der Jungsozialisten. Beide hielten immer engen Kontakt, was den damaligen SPD-Landesgeschäftsführer Heinz Schmude selig veranlasste, von der „Schierlinger Mafia“ zu sprechen. Ende 1991  wurde er als Unterbezirksgeschäftsführer und niederbayerischer Bezirksgeschäftsführer nach Landshut versetzt. Ende 2002 schied er aus schwer wiegenden gesundheitlichen Gründen aus und musste in die EU-Rente wechseln. Viel zu früh müssen wir uns von ihm verabschieden.

Lennart’s Aussage „Ignatz! Du bist der Beste!“ ist nichts hinzuzufügen. Höchstens: Vergeltsgott tausend Mal, Ignaz, für Deine jahrzehntelange Treue und Freundschaft!

So hoffen wir von ganzem Herzen, dass der Portner aus dem „Brandner Kaspar“ auch für unseren Ignaz die himmlische Aufnahmeerklärung bereithält:

„Wasserle Ignaz, aus Schierling gebürtig, hat redlich gelebt und niemals Schaden getan an Menschen und Seelen. Hat allen genutzt und niemand geschadt. Sein Weib Susanne hat er geliebt und ihr das Leben erfüllt mit großem Glanz. Heim zurufen im 65. Lebensjahr, wird erwartet von seinen Eltern und Großeltern und der ganzen himmlischen G‘moa zur herzlichen Freud.“

Veröffentlicht am 19.09.2017

Veröffentlicht am 26.08.2017

Veröffentlicht am 26.08.2017

Ab und zu ergibt sich für einen Gemeinderat im Laufe seiner Amtsperiode mal eine Möglichkeit, sich längerfristig und grundsätzlich, über das Ansiedeln von Wohn- und Gewerbegebieten hinaus, im Gemeindeleben zu verewigen. Eine neue Satzung in der Gemeindeordnung verankern zu können, ist eine solche. Wenn es dabei um ein edles Thema, wie die Vergabe von Ehrungen und Auszeichnungen geht, sollte das jedes Mitglied im Gremium doch freuen. Nicht so in Schierling.

Dass die Mehrheitsfraktion wenig Interesse hat, an der bisherigen Praxis etwas zu ändern, kann man ja eventuell noch verstehen, obwohl auch kurz gesprungen. Danach entscheidet allein der Bürgermeister, der aus ihren Reihen kommt, wer, wann, wie und in welchem Rahmen geehrt wird.

Die CSU, versteht es dabei glänzend, wie im kürzlich gemeindeweit verteilten Flyer ersichtlich, neben vielen anderen abgearbeiteten Verwaltungsaufgaben, auch alle Neujahrsempfänge mit Ehrungen für sich zu vereinnahmen und protzt mit „ihren Erfolgen“. Dabei werden alle Gemeindeveranstaltungen, damit auch sämtliche Ehrungen, aus dem Steuersäckel, also und von den Bürgerinnen und Bürgern bezahlt. Allein der Neujahrsempfang kostet jährlich mehr als 5000,- € (steigend).

Immer dann, wenn sonst Steuergelder ausgegeben werden und grundsätzliche Entscheidungen zu treffen sind, hat der gesamte Gemeinderat mitzuentscheiden. Ehrungen, Preisgelder und Preisverleihungen sollen dagegen allein vom Bürgermeister ausgelobt, ausgestaltet und prestigeträchtig vereinnahmt werden dürfen? Gerade die Geehrten beim Neujahrsempfang, oder nach sportlichen Erfolgen usw. werden doch auch nach ihrem Selbstverständnis von der Gemeinde ausgezeichnet und nicht allein von der CSU? Die Verantwortung, eine würdige Wahl getroffen zu haben, wird demnach allen politisch Verantwortlichen zugeschrieben. Darüber hinaus ist der Bürgermeister auch in einer Bayerischen Gemeinde kein Alleinherrscher, sondern ihm steht zur Beratung und Beschlussfassung der Gemeinderat zur Seite.

Warum Mitglieder der Bürgerliste und der Freien Wähler es daher als unantastbares, unabänderliches Grundrecht des CSU Bürgermeisters ansehen, Preisträger zu benennen und Preise zu verteilen, ist völlig unverständlich. Warum soll nicht auch in Schierling, wie in vielen anderen Gemeinden, in einer Satzung transparent festgelegt werden, welche Kriterien einer Auszeichnung zugrunde liegen und welches Gremium darüber beraten soll, wer in frage kommt? Vermutet man nicht bei jeder/m der für den Gemeinderat kandidiert, einen Anspruch und die Bereitschaft mitgestalten zu wollen? Wofür sonst ist ein Sitz im Gemeinderat nütze?

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 26.08.2017

v.l.: Madlen Melzer mit Reiner Hoffmann, DGB-Vorsitzender und Anja König, Bundestagskandidatin SPD- Niederbayern

Als Delegierte der SPD-Oberpfalz, habe ich am außerordentlichen Parteitag der SPD in Dortmund, am letzten Wochenende, teilgenommen.

Bereits das große Sommerfest am Vorabend des Parteitages, hat die Delegierten bei schwungvoller Musik und einem kühlen Bier auf das bevorstehende Großereignis eingestimmt. Ein illustres get- together, das sein Ziel, die Genossinnen und Genossen aus dem gesamten Bundesgebiet miteinander vertraut zu machen, nicht verfehlt hat.

Veröffentlicht am 28.06.2017

Das Kommunalunternehmen (KU) in Schierling, unter dem 2 Personen-Vorstand Fritz Wallner und Manuel Kammermeier, scheint nach Darstellung von Herrn Wallner eine reine Erfolgsgeschichte zu sein.

Da wird es manchen verwundern, dass es immer wieder massive Kritik an diesem Unternehmenskonstrukt gibt, bis hin zum Antrag der SPD- Fraktion im Gemeinderat, zur Auflösung des KU.

Warum, was steckt dahinter?

In den meisten Kommunen wird die Aufgabe der Grundstücksankäufe und deren Weiternutzung, sprich Wohn- oder gewerbliche-Bebauung von der Gemeindeverwaltung vorangetrieben und jeweils vom Gemeinderat genehmigt. Es handelt sich dabei  um einen ganz zentralen und auch interessanten Bereich im Rahmen der Kommunalpolitik.

Diese Gestaltungsmöglichkeiten lässt man sich normalerweise nicht aus der Hand nehmen.

Nicht so in Schierling. Hier wurde diese Aufgabe, bereits vor Jahren, vor allem mit Zustimmung der CSU-Mehrheit, aber auch von anderen Fraktionen, ausgegliedert und an Herrn Wallner übertragen.

Der damalige Geschäftsführer und heute rüstige Pensionär, hat diese Aufgabe gern übernommen und fortan gemeinsam mit Zustimmung des Bürgermeisters und Verwaltungsratsvorsitzenden HR. Bgm. Kiendl, nach eigenem Ermessen gewaltet und geschaltet. Dabei hat er sich gern auch mal über langfristige Planungen hinweggesetzt, Grundstücke dort angekauft, wo niemals vorab Gewerbegebiete geplant waren und politische Weichen gestellt, jeweils nachträglich vom Gemeinderat genehmigt. Teure, vom Fachmann ausgearbeitete und genehmigte Flächennutzungspläne wurden und werden nach Gutdünken über den Haufen geworfen und nach Bedarf zurechtgeschustert, um interessierten Firmen oder Privatleuten mundgerechte Angebote zu machen. Im Zweifel wird auch schon mal Geld gestundet, alles unter der Maßgabe, unter dem Druck, die gemachten Schulden, durch vorfinanzierte Ankäufe und Infrastruktur, irgendwie wieder hereinzubekommen. Wer dabei  wie bedient wird, bleibt im Dunkeln.

Daher sagt eine Berichterstattung über die verkauften Grundstücke und die gemachten Gewinne gar nichts aus, denn niemand kennt potentielle Mitbewerber, niemand weiß, auf welcher Basis verhandelt wurde.

Vielleicht würde Schierling heute ganz anders, durchaus attraktiver dastehen, wenn das Gremium aus gewählten Vertretern, mit all ihrem Wissen, ihrem Verantwortungsgefühl und ihren Vorstellungen von einer prosperierenden Gemeinde, mehr Einfluss auf die Gemeindeentwicklung genommen hätten.

Aber wie überall, lässt sich auch hier die Zeit nicht zurück drehen. Zukünftig sollten sich die GemeinderätInnen aber die Entscheidungen wieder selbst zutrauen und die kommunale Entwicklung federführend bestimmen wollen.

Es sind nämlich durchaus Alternativen vorstellbar, zu immer größeren gesichtslosen Gewerbegebieten mit Automobilzulieferern, beliefert von Gigalinern und einem eher temporären Bedarf an attraktiven Flächen. Auch im Bereich der Wohnbebauung ist es an der Zeit, Ideen zuzulassen, die den Ansprüchen der Zeit Rechnung tragen, selbst wenn sie dem Vorstand des KU nicht gefallen.

Madlen Melzer und Josef Röhrl

SPD- Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 13.05.2017

Jahreshauptversammlung wählt einstimmig neuen Vorstand.

Ganz in den Fußstapfen des neuen SPD-Parteivorsitzenden und Kanzlerkandidaten Martin Schulz bewegten sich die Vorstandswahlen der Schierlinger SPD am Donnerstagabend im Restaurant „Top Four“ – zumindest bei den Wahlergebnissen. Madlen Melzer bleibt die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Sie wurde bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Aumeier ebenso einstimmig wiedergewählt wie ihre beiden Stellvertreter Andrea Diemer und Martin Auer  Ein hundertprozentiges Ergebnis erzielten auch Roland Niebauer als Kassier, Maria Auer als Bildungsbeauftragte und Walter Parzefall als Seniorenbeauftragter sowie Tanya Auer und Armin Buchner als weitere Vorstandsmitglieder.

Veröffentlicht am 13.05.2017

Am Sonntagabend (26.03.) ist nach kurzer schwerer Krankheit der frühere SPD-Landtagsabgeordnete, Kreis- und Bezirksvorsitzende Xaver Wolf kurz vor seinem 80. Geburtstag gestorben. Xaver Wolf hat sich für unseren Ortsverein und vor allem für unsere Gemeinde immer eingesetzt und bei wichtigen Anliegen mitgeholfen. Dass die Stromgenossenschaft eigenständig bleiben konnte und nicht von der OBAG (heute E.ON) geschluckt wurde, ist ein bleibendes Verdienst.

Erfolgreich geholfen hat er zusammen mit dem CSU-Kollegen Adolf Beck bei der Ansiedlung von WEBASTO. Eingesetzt hat er sich über Jahre für die Entschärfung der Eggmühler Todeskreuzung und für den Erhalt des Bahnhofes Eggmühl und eines direkten Zuganges für den Ortsteil Unterdeggenbach.

Wir haben Xaver Wolf viel zu verdanken und gedenken seiner in großer Dankbarkeit.

Veröffentlicht am 03.04.2017

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Kiendl,

es scheint sehr löblich, die Bürger der Gemeinde, im Rahmen der „Earth Tour 2017“, zum Stromsparen, zum Umstieg auf Ökostrom und zum Ausschalten des Lichts, für eine Stunde, am Samstagabend, aufzurufen.

Symbolische Gesten sind dabei das eine, aber der alltägliche Umgang mit den Ressourcen das andere.

Dabei reduziert sich das Symbol leider, wie man an anderen Stellen sieht, als ein willkommenes Mittel, vorbildliches Verhalten vorzutäuschen.

Ist es Ihnen wirklich ernst mit der Umstellung auf erneuerbare Energie und eine sauberere Umwelt, dann schreiben wir doch als Gemeinde Schierling eine Petition an den Bayerischen Landtag, zur Abschaffung der 10H-Regelung und bauen als sichtbares Zeichen mindestens ein Windrad ins Gewerbegebiet am Birlbaum, zur Eigennutzung!

Eine neue Bürgerenergieanlage wäre eine super Sache!

(Auf guten Standorten liegen die Stromgestehungskosten mit Stand 2013 unterhalb derer neuer Kohle- und Kernkraftwerke; mittelfristig wird die Konkurrenzfähigkeit mit Kohlekraftwerken auch für schlechtere Standorte erwartet. Langfristig wird davon ausgegangen, dass sich die Windenergie in der Zukunft zur günstigsten Form der Stromproduktion entwickeln wird. Wichtig bei solchen Vergleichen ist es, die tatsächlichen vollen Stromgestehungskosten der einzelnen Technologien über ihren gesamten Betriebszeitraum anzusetzen. Der in diesem Kontext bisweilen angeführte Strombörsenpreis ist hingegen ungeeignet, da er für konventionelle Kraftwerke Werte ergibt, die aufgrund verschiedener struktureller Faktoren weit unterhalb ihrer Stromgestehungskosten liegen. Dadurch erscheint der Unterschied zwischen Windenergie und konventionellen Kraftwerken größer, als er in der Realität ist. Wikipedia)

Wie wir wissen, werden z.B. bei SMP sehr energieintensiv Tag und Nacht Autoteile produziert, die kilometerweit zur Weiterverarbeitung transportiert werden müssen, um anschließend in Autos eingebaut zu werden, die durchaus zur Steigerung der CO2 Produktion beitragen.

Wird eigentlich auch im Gewerbegebiet nur Ökostrom eingekauft?

Es wäre interessant, zu erfahren, wie hoch Strom und Wasserverbrauch der Gewerbebetriebe im Vergleich zu den Privathaushalten auf Schierlinger Gebiet sind.

Wirklich zielführend, für das Erreichen der Klimaziele und dem Schaffen der Energiewende, wären außerdem, bei jedem neuen Baugebiet zu überlegen, woher Strom- und Wärme klimaneutral gewonnen werden können.

Wir könnten die Häuslebauer verpflichten, energieeffiziente Häuser (Ausrichtung, Fenstergröße, Isolation) auf optimal zur Sonne ausgerichteten Grundstücken zu bauen und die Sonnenenergie, Erdwärme und industrielle Abwärme, als Fernwärme, konsequent zu nutzen.

Holzpellets und Hackschnitzel bleiben leider in der Mitte der Effizienz stecken, denn je mehr Holzheizungen eingebaut werden, je größer ist der Holzbedarf. Man liest schon vom Abholzen großer Waldflächen in Skandinavien, die wiederum große CO2- Verbraucher sind.

Feinstaub ist ein weiteres Problem.

Was auch schon letztens im Klimarat kritisiert wurde, sind Halbwahrheiten, oder das Verbreiten von Unwahrheiten.

Es ist in der Tat nicht so, glaubt man angesehenen Ökoinstituten, dass die Stromproduktion mit Kohle in Deutschland angestiegen ist und der mehrproduzierte Strom dann ins Ausland transportiert wird.

Die Stromproduktion aus Kohle ist gleichbleibend hoch, weil immer noch zu billig (auch aufgrund von Subventionen), aber nicht ansteigend.

Der Strommarkt ist längst international. Strom wird an der Börse gehandelt und je nachdem, wie teuer/billig er jeweils ist, auch aufgrund von Überproduktionen und Spekulationen, wird hin und her eingespeist.

Preisschwankungen werden dabei leider nicht an den Endverbraucher weitergereicht, sondern erhöhen die Einnahmen der Stromhändler und der Übertragungsnetzbetreiber.

Strom einzusparen ist daher sicher eine sinnvolle und wirkungsvolle Möglichkeit für den Verbraucher Geld zu sparen.

Bei unserem vorhandenen Strommix bleibt allerdings offen, welcher Erzeuger (Kraftwerke können abgeschaltet werden??…) bei geringem Abnahmepotential auf der Strecke bleibt.

Da der Stromhandel ein vielversprechendes Geschäft ist und den Gesetzen der Märkte offensteht, geht es nicht mehr um die Bedürfnisse der Bürger, um Grundversorgung oder Daseinsfürsorge, sondern nur um Gewinne und ist durch die Arbeit von Lobbyisten und Interessensvertretern auch politisch nicht ganz leicht händelbar. Energieintensive Großbetriebe bleiben dabei die interessantesten Kunden, auch wegen der Arbeitsplätze.

Nicht so, beim eigenen Verbrauch des selbst erzeugten Stroms! Das ist die sinnvollste Möglichkeit Herkunft, Verbrauch und Kosten zu beeinflussen, selbst zu bestimmen, wieviel Strom ich wann abnehme. Ist leider noch nicht jedem im vollen Umfang möglich.

Fest steht allerdings, dass wir nicht zurück in die Steinzeit und nachts im Dunkeln sitzen müssen, um den Planeten zu retten.

Energieeffizienz und eine nachhaltige Produktion, von Strom aber letztlich aller Industriegüter, lokale, nachhaltig sinnvolle und mutige Entscheidungen, plus Investitionen für die Bürgerschaft könnten zielführend sein. Vor allen Dingen ist ein globaler Einsatz der Verantwortlichen unerlässlich (in Indonesien werden zahlreiche neue Kohlekraftwerke gebaut…).

Die Ökobilanz ist dabei das Wichtige und ganz klar global!

Lichtverschmutzung beispielsweise, durch Leuchtreklamen, Feuerwerke oder sinnlose Lasershows, wie sie in Großstädten wie Las Vegas, New York aber auch hierzulande beliebt sind, ist ganz sicher nicht zu verhindern, indem wir in Schierling für eine Stunde das Licht ausmachen…

Ob man natürlich öffentliche Gebäude, wie die Kirche, nur stundenweise zu Feiertagen beleuchtet oder Feuerwerk an Silvester verbietet (auch wegen der Lärm-und-Feinstaubbelastung) wäre allerdings überlegenswert.

Wir werden jedenfalls nicht am Samstag, zur besten abendlichen Relaxzeit, im Dunkeln sitzen, da wir uns bemühen, das ganze Jahr über verantwortungsbewusst mit den Ressourcen umzugehen. Das erscheint uns vernünftiger….

Fazit:

Lassen Sie uns gemeinsam sinnvolle Entscheidungen für eine nachhaltige Entwicklung in Schierling treffen, damit wir immer das Licht anlassen können!

 

Mit freundlichen Grüßen

Madlen Melzer und Josef Röhrl, SPD- Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 26.03.2017

Presse; Leserbrief :

Leserbrief über die Berichterstattung aus der Gemeinderatssitzung "Schnelles Internet für jedes Haus und Gehöft", LZ vom 16.03.2017 und zum Artikel „Schinhanl bleibt an der Spitze der Freien Wähler“, LZ vom 17.03.2017.

Mitunter ist man als Mitglied des Gemeinderates verwundert, erstaunt, bis empört, was man aus dem Mund anderer Mitglieder des Gremiums in der Zeitung zu lesen bekommt.

Dass die Freien Wähler und die Bürgerliste den sozialen Wohnungsbau unterstützen, ist ja eine bemerkenswerte Aussage. Zur ganzen Wahrheit gehört allerdings, dass die Anträge, die zur Diskussion über dieses Thema im Gemeinderat geführt haben, von der SPD-Fraktion gestellt und nachdrücklich eingefordert wurden. Dem Betreiben der SPD ist es auch zu verdanken, dass ein vernünftiger Ablaufplan zur Realisierung eines entsprechenden Bauvorhabens, plus der Organisation einer förderungswürdigen Wohnungsvergabe und Verwaltung erstellt wurde. Diesem Prozedere haben alle Fraktionen zugestimmt, weil mittlerweile unübersehbar ist, dass ein stark frequentierter Ort wie Schierling, mit einer gemischten Bewohnerstruktur, auch zeitgemäßen, bezahlbaren Wohnraum zur Verfügung haben sollte/ müsste. (Nachlesbar in den Sitzungsprotokollen)

Kann es außerdem sein, dass ein kommunalpolitisch Verantwortlicher einer Flächengemeinde wie Schierling in der Gemeinderatssitzung kritisiert, dass Steuergeld in die Hand genommen wird, damit auch der letzte Weiler mit einem leistungsfähigen Breitbandanschluss versorgt werden kann? Und zwar so, dass es für die Nutzer einigermaßen zu finanzieren ist!?. Da verschlägt es einem fast die Sprache! Jedem politisch und wirtschaftlich halbwegs interessierten erwachsenen Menschen sollte, seit dem Sündenfall der Privatisierung öffentlicher Netze, ab ca.1995, so was von klar sein, dass es von da an zwangsläufig immer wieder Wirtschaftlichkeitslücken für Investoren geben würde. Nämlich überall dort, wo die Kunden zwar das Netz brauchen, aber keine Leistungen im lukrativen Bereich abrufen. Egal ob beim Schienennetz, beim Stromnetz oder eben beim Telefonnetz muss dort öffentlich nachgeholfen werden, wo zwar kein Geld zu verdienen ist, aber Menschen nicht abgehängt werden dürfen.

Um gleichwertige Lebensbedingungen in unserem Land hinzubekommen, egal ob in Stadt oder Land, in Nord oder Süd  lebend, arbeiten politische Kräfte, dem Grundgesetz folgend,  daran, Grundleistungen der Daseinsvorsorge und eine flächendeckende Grundversorgung, zu der heutzutage unbedingt eine Internetverbindung!! gehört, zu schaffen. Lange genug hat es gedauert, für die Betroffenen zu lange, dass der Freistaat Bayern Zuschüsse zum Breitbandausbau in einer Höhe gewährt, die es den Kommunen möglich macht, das Restgeld aufzubringen, um endlich alle Gemeindebürger zu versorgen. Es ist einfach müßig und unsolidarisch, diese Ausgaben zu kritisieren. Nirgendwo ist das Steuergeld besser angelegt, als dort, wo Teilhabe ermöglicht werden kann. Es gibt sogar inzwischen Kommunen, die Steuergeld in die Hand nehmen, um z.B. ihr Stromnetz zurück zu kaufen!

Der Holländische Staat hat es außerdem schlau gemacht. Er betreibt das eigene Stromnetz und verdient mit „Tennet“ auch am deutschen Netz und dessen Ausbau. Mit diesem Geld können andere öffentliche Leistungen finanziert werden. So kann es auch gehen! Eine Privatisierung der Straßen hat sich zum Glück noch nicht flächendeckend durchgesetzt! Da darf noch der Steuerzahler ganz alleine ran!

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 26.03.2017

Bald ist es wieder so weit: Das erste politische Großereignis in der Region steht mit dem traditionellen Labertaler Dreikönigstreffen der SPD am Donnerstag, 05. Januar 2017, um 18.00 Uhr  im Restaurant „Top Four“ bevor. Zum 20. Mal erfolgt damit der Startschuss in das neue politische Jahr mit der Bundestagswahl Ende September. Die Dreikönigsrede hält der Bezirksvorsitzende der NiederbayernSPD und Passauer Bundestagsabgeordnete Christian Flisek. Dabei ist unter anderem wieder seine niederbayerische Stellvertreterin und Landtagsabgeordnete Ruth Müller aus Pfeffenhausen sowie die Landshuter Bundestagskandidatin Anja König. Die Bevölkerung ist zu dieser öffentlichen Veranstaltung eingeladen.

Christian Flisek ist für viele kein Unbekannter. Als Obmann der SPD-Bundestagsfraktion im NSA-Untersuchungsausschuss steht der gelernte Jurist regelmäßig im Fernsehen Rede und Antwort. Der Bundesvorsitzende der Arbeitsgemeinschaft der Selbständigen in der SPD (AGS) ist er beratendes Mitglied des SPD-Parteivorstandes. Ein Schwerpunkt ist für den Fachanwalt für Marken-, Patent-, Wettbewerbs- und Urheberrecht  natürlich die Wirtschafts- und vor allem die Mittelstandspolitik. Als solcher arbeitet er auch im Managerkreis der Friedrich-Ebert-Stiftung mit und ist er Beauftragter der SPD-Bundestagsfraktion für Existenzgründungen. MdB Christian Flisek, Jahrgang 1974, ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Veröffentlicht am 30.12.2016

Einführend:

Das Landesentwicklungsprogramm wurde 2016  erstmals seit 2013 durch den Finanz- und Heimatminister Dr. Söder in Teilen fortgeschrieben. Es soll als Leitziel gleichwertige Lebens- und Arbeitsbedingungen in allen Landesteilen schaffen und vorhandene Disparitäten im Land abmildern und die Entstehung neuer vermeiden.

Minister Söder ist in diesem Jahr vorgeprescht, hat Kommunale Spitzenverbände verärgert indem er eigenmächtig Entscheidungen getroffen hat, anstatt in vorgesehenen Beteiligungsverfahren zusammen mit den Kommunen und durch Auswertung von Expertenmeinungen ein Konzept zu erarbeiten, wie zunächst vereinbart war. Zur „Abmilderung ungleicher Lebensbedingungen“ wurden nun 3 Metropolregionen (München Nürnberg, Augsburg) definiert, die über eine herausragende Ausstattung und Entwicklungsfunktion verfügen sollen, mit eindeutig überregional bedeutsamen Einrichtungen. Bei Ober-und Mittelzentren sind Aufstufungen beabsichtigt.

Grundzentren wie  Schierling und auch Langquaid werden durch Regionale Entwicklungspläne berücksichtigt. Unser Nachbarort hat dabei, laut Regionalplan, einen besonderen Entwicklungsstatus.

Bis Mitte November konnten sich die Kommunen nun mit eigenen Vorschlägen einbringen, bevor das Gesetzgebungsverfahren eingeleitet wird.

Natürlich möchten wir GemeinderätInnen unser Schierling als Mittelzentrum aufgewertet sehen, um in den nächsten Jahren erweiterte Möglichkeiten zur Entwicklung ausschöpfen zu können.

Doch wenn man ehrlich ist und den Vergleich mit anderen Mittelzentren, wie Parsberg, Neutraubling oder Regenstauf anstellt, dann scheint  das Ziel doch sehr hoch gegriffen. Hier möchte ein Ort Mittelzentrum werden, der nicht mal eine öffentliche Verbindung zwischen den einzelnen Ortsteilen besitzt und am Wochenende gänzlich von seiner Fernzuganbindung abgeschnitten ist. Das MVZ, genau wie die Bücherei, einzige kulturelle Einrichtung, die bei der Bewerbung in die Waagschale geworfen wird, sind in ihrem schicken Neubau nicht einmal von den eigenen Gemeindebürgern zu erreichen, wenn sie kein Auto besitzen.

Der Drogeriemarkt am Ortsrand darf wohl bei einem Grundzentrum nicht wahllos um eine Spielzeugabteilung erweitert werden, aber niemand würde eine/n Spielzeughändler/in daran hindern, im Ortszentrum ein Geschäft zu eröffnen. Die Grundversorgung mit Fleisch, Wurst, anderen Lebensmitteln und Medikamenten sind zwar sichergestellt, es gibt auch einige attraktive Geschäfte, aber ein belebtes anziehendes Ortszentrum braucht noch mehr Kriterien. Warum ist der Ortskern offensichtlich für weitere Geschäftsleute nicht anziehend? Warum ist der Umsatz nicht  ausreichend, um als Standort ausgewählt zu werden? Das Internet mag eine Erklärung sein, aber andernorts gibt es trotzdem geschäftiges Treiben…

Die SPD- Fraktion denkt, die Gewerbeflächen werden am Hauptort erweitert und erweitert, aber die weichen Standortfaktoren, wie z.B. die Anlage generationenübergreifender Sport-und Spielplätze, Parkanlagen, beleuchtete Fitness- und Joggingstrecken, ausgewiesene Wanderwege mit Busanbindung, eine freizeittaugliche MUNA-Nutzung, werden sträflich vernachlässigt! In Schierling wird immer mehr gewohnt und gearbeitet, aber kaum gelebt. Auf der B15n ist man eben nicht nur schnell in Hamburg, um Güter zu verschiffen, sondern auch in Regensburg, Landshut oder München, um zu bummeln, ins Kino oder ins Schwimmbad zu gehen.

Jegliche Anträge im Gemeinderat, unser Schierling attraktiver und anziehender, auch und nicht zuletzt für Geschäftstreibende zu machen, wurden bisher konsequent  abgelehnt. Dass nicht ein Hotelbetreiber gefunden wird, um im Ortszentrum zu investieren, spricht eine eigene Sprache. Nicht einmal der so dringend benötigte Wohnraum, der natürlich auch mit der wachsenden Zahl an Arbeitsplätzen einhergeht, wird von der Gemeinde zügig konzeptionell in Angriff genommen, trotz großzügiger Förderangebote durch den Freistaat.

Langquaid mit ins Boot zu holen, um gemeinsam einen Mittelzentrumsstatus zu bekommen, ist sicher sinnvoll. Unsere Nachbargemeinde macht es vor, wie es auch einem kleinen Ort in der Peripherie gelingen kann, attraktive Lebens- und Arbeitsbedingungen für seine BewohnerInnen zu schaffen. Da kann sich Schierling etwas abschauen!

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

 

Veröffentlicht am 21.11.2016

„Seht nicht weg, wenn andere wegsehen, zeigt Zivilcourage, wenn es darum geht, das Recht des Menschen und seine Würde zu wahren.“

Diese mahnenden Worte des vor wenigen Wochen im 97. Lebensjahr verstorbenen ehemaligen KZ-Häftlings Max Mannheimer sind das Leitmotiv der Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung „Der Schlips denkt, der Stiefel sprengt“, die der SPD-Ortsverein vom 5. bis zum 16. November ins Alte Schulhaus am Hundsmarkt geholt hat. Eröffnet wird die Ausstellung am kommenden Samstag, 5. November 2016, um 17:00 Uhr mit einem Vortrag des Journalisten des online-Portals „Endstation Rechts“, Thomas Witzgall aus Regensburg zum Rechtsextremismus allgemein und in Bayern und Ostbayern im Besonderen. Der Rechtsradikalismus-Experte schildert die Versuche der Rechtsextremen, die demokratische Gesellschaft zu unterhöhlen, und zeigt die Grenzen zwischen konstruktiver Gesellschaftskritik und der Einführung einer autoritär und totalitär geführten Volksgemeinschaft auf.

Die Ausstellung selbst informiert umfangreich an Hand von Schautafeln über die Gefahren, die von der rechtsextremen Bewegung für unser  freiheitliches und demokratisches Staatswesen ausgehen; sie will damit der Unwissenheit, Verharmlosung und Bagatellisierung entgegenwirken. Dass diese Gefahren sehr konkret sind und den berühmte warnende Satz von Bert Brecht, „Der Schoß ist fruchtbar noch, aus dem dies kroch“, mehr denn je Gültigkeit hat, zeigen die Zwischenbilanz des Bundeskriminalamtes für 2016 mit über 1.000 strafrechtlichen Übergriffen auf Flüchtlinge und Migranten sowie die Hetzmails und Drohungen gegen Nazi-Gegner und Flüchtlingshelfer sowie Politiker und Kirchen. Mit dieser Ausstellung der Friedrich-Ebert-Stiftung erinnert die Schierlinger SPD an die Präambel der 70 Jahre alt gewordenen Bayerischen Verfassung und ihre Grundsätze einer Leitkultur: „Angesichts des Trümmerfeldes, zu dem eine Staats- und Gesellschaftsordnung ohne Gott, ohne Gewissen und ohne Achtung der  Würde des Menschen..geführt hat und in dem festen Entschluss, den kommenden deutschen Geschlechtern die Segnungen des Friedens, der Menschlichkeit und des Rechts dauernd zu sichern..“

Die Bevölkerung ist zur Ausstellungseröffnung und zur Ausstellung während der Öffnungszeiten eingeladen.

Veröffentlicht am 02.11.2016

Bild: Mit einem echten "Oberdeggenbacher Honig" bedankte sich SPD-Ortsvorsitzende Madlen Melzer bei Dr. Tobias Hammerl für seine erfrischende Vorstellung als SPD-Wahlkreiskandidat für die Bundestagswahl 2017 bei den Schierlingern Genossen.

Einen Einstand nach Maß hatte der SPD-Unterbezirkskassier und Regensburger Stadtrat Dr. Tobias Hammerl bei der Schierlinger SPD im Rahmen der Mitgliederversammlung im Restaurant „Top Four“. Der gerade 39 Jahre alt gewordene, in Laaber geborene Leiter des Stadtmuseums Abensberg und des dortigen Sachgebietes Museum, Kultur und Erwachsenenbildung stellte sich als Bewerber für die Bundestagskandidatur im Wahlkreis Regensburg vor; als solcher hatte ihn der SPD-Unterbezirksvorstand bereits im Frühjahr vorgeschlagen. Dabei ist ihm die Marktgemeinde Schierling und besonders Eggmühl schon seit 2009 ein fester Begriff, als die 200-Jahr-Gedenkfeier der Schlacht bei Eggmühl begangen wurde, der wenige Tage vorher ein Gefecht bei Abensberg vorausgegangen war. Er glaube zutiefst daran, betonte Dr. Hammerl, „dass die Menschen ihre Welt im Kleinen wie im Großen positiv verändern können.“ Dazu bedürfe es eines stabilen Wertegerüstes mit den SPD-Grundwerten Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität. Die zweite Voraussetzung sei eine Vorstellung von der Zukunft und eine Ziel. Seine Vision der Zukunft sei eine humane Gesellschaft, in der sich die Menschen frei entfalten könnten und sich gegenseitig unterstützten. „Und die dritte Voraussetzung  ist der Mut, der es einem ermöglicht, den Weg auch gegen Widerstände zu gehen. Und mutig bin ich,“  so das Credo des Bundestagskandidaten in spe und gleichzeitig künftigen Vaters.

Veröffentlicht am 22.08.2016

Die Schriftliche Anfrage der Frau Abgeordneten Ruth Müller betreffend Unfallhäufigkeit auf der Bundesstraße 15neu zwischen Saalhaupt und Ergoldsbach sowie die Antwort des Bayerischen Staatsministeriums des Innern, für Bau und Verkehr werden vom SPD-Ortsverein Schierling zum download zur Verfügung gestellt:
 

Veröffentlicht am 20.06.2016

Es ist sicher sehr ärgerlich, um nicht zu sagen peinlich, wenn man im Rahmen einer wichtigen Rede eine entscheidende Zahl nicht genau benennt. So ist es mir in der Haushaltsrede passiert und das empfinde ich als ausgesprochen unangenehm. Die von Herrn Brückl geübte Kritik, Grundlage der von uns angeregten Diskussionen würden praktisch häufig „falsche Zahlen und leichtfertig dahingesagte Ideen“ sein, kann und will ich so allerdings nicht stehen lassen.

Insbesondere die die Bücherei, wurden ja schon im letzten Haushaltsjahr aus unserer Sicht Unsummen ausgegeben, die klar benannt waren und von uns abgelehnt wurden. Vielleicht erinnern Sie sich, dass die SPD- Fraktion in der Sitzung am 5.04.2016 beantragt hatte, den Mietvertrag zwischen Gemeinde und Investor, für das 2. Stockwerk im Geschäfts- und Bürgerhaus, zu einem öffentlichen Tagesordnungspunkt zu machen, was vom Bürgermeister abgelehnt wurde. Auf Nachfrage bei der Rechtsabteilung des Landratsamtes hat es dafür keinen objektiven Grund gegeben. Bereits an dieser Stelle, wäre dann jedem klar gewesen, wie viel Geld hier viele Jahre lang monatlich fällig wird. Fakt ist, dass im Jahr 2016 114.000 € für das Betreiben der ehrenamtlichen Bücherei aufgewendet werden sollen. Davon 50.500 € für die Miete plus Nebenkosten, ab April/ Mai (beschlossen am 5.04.2016). Für ein ganzes Jahr werden zukünftig mindestens 63.000€ für Miete und Nebenkosten fällig und das 25 Jahre lang, wobei die wirkliche Höhe der Nebenkosten erst nach der ersten Abrechnung bekannt sein wird.

Mietverträge mit einem derart hohen Mietzins (plus Anpassungsmöglichkeit), über einen Zeitraum von 25 Jahren abzuschließen, halten wir für verantwortungslos und das haben wir kritisiert. Dass außerdem die Kirche aus der finanziellen Beteiligung entlassen wurde, ohne Beschluss, ist nicht akzeptabel.

Dass Herr Wallner an unseren jüngsten Anträgen, am Stil und ungenauen Begriffen, lauthals Kritik übt, ist wohl nicht als objektiver Tatbestand zu sehen, sondern vielmehr als politisches Kalkül, sich mit unseren Anträgen nicht inhaltlich auseinander setzen zu müssen. Ich empfehle außerdem unter den genannten Aspekten Beschlussunterlagen der Verwaltung unter die Lupe zu nehmen (was jeder im Internet gern tun kann). Hier stellt das Landratsamt schon mal falsch angewandte Begriffe richtig. Wir würden es als kleinlich erachten, Bürgermeister und auch Hr. Wallner für ihre ausschweifenden Ausführungen zu geplanten Vorhaben, sowohl schriftlich als auch mündlich, jedes Mal zu kritisieren. Fehler sind doch wohl menschlich, bzw. stilistische Ausführungen der Wesensart des Verfassers geschuldet. Dass Herr Wallner sich schon mal gewaltig in der Wahl der Begrifflichkeiten vertut, wie z.B. bei der „Subsidiarität“, im Zusammenhang mit der Ablehnung unseres Antrags auf einen Ermäßigten – Pass, hätte bei der Gelegenheit gern auch mal in der Zeitung stehen können. Im Übrigen haben wir uns, wie bekannt, über den unangemessenen Umgang mit uns und unseren Anträgen im Landratsamt beschwert. Der falsche Begriff, um den es geht (Kosten wurden als „Gebühren“ bezeichnet), stand darüber hinaus nur einmal in der Überschrift eines Antrages, im Text ist er nicht mehr aufgetaucht. Jeder wusste genau, worum es ging. Interessanter Weise wird genau dieser Antrag jetzt faktisch umgesetzt…

Dass wir den anderen Gemeinderäten Begründung und Hintergrundinformationen zu unseren Vorhaben mitliefern halten wir für sinnvoll und zweckmäßig. Das als Plauderton zu bezeichnen ist rein polemisch. Wir sind, wie Sie in ihrem Kommentar ja richtig bemerken, als ehrenamtliche Gemeinderäte auch beruflich und in anderen Gremien unterwegs und daher durchaus in der Lage, unsere Vorgehensweise zu reflektieren.

Immerhin fand die Bürgerliste unseren Antrag zum Thema Freihandelsabkommen so gelungen,  dass sie ihn wortgleich erneut gestellt hat. Die CSU- Fraktion hat den komfortablen Vorteil, ihre Vorschläge gleich ganz ohne Antrag, auf Zuruf in der Klausur, unterzubringen.

Abschließend möchte ich vielleicht noch darüber informieren, dass der Haushaltsplan, aus 229 Seiten bestehend, mit den genauen Zahlen, am Donnerstag, dem 21.04.2016 mittags bei mir im Briefkasten angekommen ist. Am gleichen Abend hatte ich noch eine Sitzung des Verwaltungsrates des Kommunalunternehmens und über das Wochenende ein Familienfest im Rheinland. Dass einem ehrenamtlichen Gemeinderat, dann schon mal bei der nächtlichen Erarbeitung einer Rede, die am Ende des folgenden Arbeitstages zu halten ist und eine Vielzahl von Sachverhalten beinhaltet, eine Zahl auf dem Notizzettel unbemerkt verrutschen kann, ist vielleicht irgendwie nachvollziehbar… und ich denke/ hoffe, die Anwesenden haben dennoch durchaus verstanden, worüber wir uns empören, deshalb dem Haushalt nicht zustimmen und eine andere Diskussionskultur fordern.

Schierling, 01.05.2016

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 02.05.2016

Johanna Uekermann eingerahmt von den beiden SPD-Ortsvorsitzenden Madlen Melzer, Schierling (links) und Kirsten Reiter, Langquaid (rechts).

„Wahnsinnig interessant“ fand die Langquaider SPD-Vorsitzende Kirsten Reiter in ihrem Schlusswort die über 100 Minuten dauernde Gesprächsrunde auf der„roten Couch“ mit der Bundesvorsitzenden der Jungsozialisten Johanna Uekermann. Der gleichen Meinung waren die Besucherinnen und Besucher der Veranstaltung im Restaurant „Top Four“, zu der anlässlich des Internationalen Frauentages die beiden SPD-Ortsvereine Schierling und Langquaid sowie die AsF Langquaid eingeladen hatten. Denn die 28 Lenze zählende SPD-Politikerin gab in dem von Madlen Melzer und Kirsten Reiter moderierten Gespräch nicht nur einen tiefen Einblick in ihre inhaltlichen Vorstellungen einer SPD-Politik für morgen, sondern auch in ihre sozialdemokratische Wertebasis. Johanna Uekermann vermittelt einen Politik-Typ, dem es bei allen von der Vernunft geleiteten Diskussionen über politische Inhalte vor allem aufs Herz ankommt. Vielleicht sieht sie frei nach dem „Kleinen Prinzen“ die Probleme in der Gesellschaft und in der Welt mit dem Herzen besonders gut. Ihre bundesweit beachtete Kontroverse mit Vizekanzler Sigmar Gabriel wurde so logischerweise zur Randnotiz und spielte nicht die geringste Rolle. Der Blick auf die drängenden politischen Fragen und die betroffenen Menschen ließ eine solche Ablenkung nicht zu.

Veröffentlicht am 14.03.2016

Es ist im politischen Umfeld ein gern verwendetes Mittel, jemanden zu diskreditieren, persönlich unmöglich dastehen zu lassen, wenn es ansonsten problematisch ist, dessen Forderungen öffentlich akzeptierbar abzulehnen. Genauso verhält sich  Herr Wallner, kein Mitglied des Gemeinderates aber Sprachrohr der CSU-Fraktion und des Bürgermeisters. Er möchte vermitteln, dass die SPD-Fraktion mit ihrem Antrag, auf Einführung eines „Ermäßigungspasses“ lediglich zeigt, dass sie ein Problem mit den Mitarbeiterinnen des Familienstützpunktes hat, die den Vorschlag der „Kulturtafel“ eingebracht haben und von Zuständigkeiten verschiedener Gemeinwesen keine Ahnung hat. Wir  würden Anstandsregeln missachten und Misstrauen an den Tag legen. Wir hätten „anständiger Weise“ vorab mit den Frauen aus dem Stützpunkt über unser Vorhaben sprechen müssen. Das weisen wir ausdrücklich zurück.

Wir haben ein Problem mit dem intransparenten und schwachen Instrument der „Kulturtafel“ und mit der Ansiedelung am Familienstützpunkt, aber mit keiner der Mitarbeiterinnen. Um über unseren Antrag zu befinden, ist nun mal allein der Gemeinderat zuständig und keine Sozialpädagogin des Familienstützpunktes, insbesondere auch deshalb, weil dafür finanzielle Mittel in den neuen Haushalt eingestellt werden sollen.

Es geht bei unserem Antrag auch nicht um eine Abwandlung der „Kulturtafel“, sondern um ein völlig anderes, ein zuverlässigeres Instrument,  Familien und Menschen mit geringem Einkommen am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen und darüber auch Bildung zu vermitteln.

Dass wir darüber hinaus der Meinung sind, dass eine Bettelinstitution nichts an einer vom Landratsamt und der Gemeinde Schierling eingerichteten Stelle zu suchen hat, die einen klar umrissenen Aufgabenkatalog bearbeiten sollte, hat nichts mit Misstrauen den Mitarbeiterinnen gegenüber zu tun, sondern mit unserem Verständnis  von Zuständigkeiten.

Der Familienstützpunkt ist keine Wohlfahrtseinrichtung, keine soziale Initiative und auch keine Selbsthilfegruppe. Auch sind datenschutzrechtliche Bereiche bei der Einholung sehr persönlicher Informationen über den Personenkreis, der in den Genuss ermäßigter Eintrittskarten und auch Fahrkarten kommen soll, betroffen. Deshalb sehen wir an dieser Stelle ausdrücklich die Gemeindeverwaltung gefordert.

Das Subsidiaritätsprinzip zu bemühen, um unseren Antrag abzulehnen, ist dazu ausgesprochen deplatziert und zeigt einmal mehr, wie Herr Wallner sich bemüht, mit Wortakrobatik zu beeindrucken und überzeugen zu wollen. Leider hat er sich diesmal in der Argumentation gründlich  vergriffen.

„Denn nach dem subsidiären Prinzip sollen staatliche Institutionen nur dort eingreifen, wo die Möglichkeiten des Einzelnen oder einer kleinen Gruppe (Gemeinde, Familie) nicht ausreichen, die Aufgaben der Daseinsgestaltung zu lösen. Zudem soll dort, wo ein staatlicher Einriff nötig ist, der Hilfe zur Selbsthilfe Vorrang vor unmittelbarer Aufgabenübernahme durch den Staat gegeben werden.“ (Wikipedia)

Damit ist unser Antrag sogar ausgesprochen subsidiär, wollen wir doch Familien, Geringverdiener und Empfänger sozialer Leistungen unbürokratisch am gesellschaftlichen Leben teilhaben lassen, weil es ihnen ansonsten unmöglich ist. Da auch keine erbettelten Almosen verteilt werden, sondern lediglich akzeptable Zuschüsse gegeben werden sollen, ist hier auch das Gebot der Hilfe zur Selbsthilfe verwirklicht. Diese Hilfe möchten wir aber garantieren und nicht der Spendenbereitschaft von Veranstaltern überlassen.

Da uns die wirklichen Gründe, auch die der anderen Fraktionen, unseren Antrag abzulehnen, interessieren, die ja in der letzten Sitzung nicht zur Sprache kamen, werden wir diesen  Antrag und auch den zur „Einführung einer Buslinie“ erneut stellen.

Schierling, 10.03.2016

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 14.03.2016

Um es vorwegzunehmen, die SPD- Fraktion hat sich über den  Umgang der Gemeindeverwaltung sowohl mit den gestellten Anträgen, als auch mit den Antragstellern, im Landratsamt beschwert.

Die Aufsichtsbehörde soll klären, inwieweit durch den Bürgermeister und die Verwaltung demokratische Rechte mit Füßen getreten werden und versucht wird, Gemeinderatsmitglieder zu diskreditieren, in ihrer Arbeit zu behindern und mundtot zu machen.

Alle 4 Anträge waren einwandfrei formuliert, denn dafür gibt es keine formalen Grundlagen. Wenn es so wäre, dann wäre die Hürde ja so hoch gelegt, dass kein Bürger mehr sein Recht auf Anträge wahrnehmen könnte, ohne einen Rechtsanwalt einschalten zu müssen. 

Ein Antrag ist eine sehr niederschwellige Möglichkeit seine Wünsche zu artikulieren.

Dass die Überschrift „Gebührenerstattung“ korrekter Weise „Kostenerstattung“ hätte heißen müssen, wie der nachfolgende Antragstext eindeutig rückschließen lässt, ist die einzig berechtigte Kritik, die mit dem eingeforderten Wohlwollen schnell hätte korrigiert werden können.

Fakt ist, dass Herr Wallner nach Eingang unserer Anträge sofort ausführlich schriftlich dazu Stellung genommen hat und diese allen Gemeinderatsmitgliedern zugestellt hat. Sprache und Diktion waren bereits so eindeutig ablehnend, dass an dieser Stelle bereits klar war, wie die Gemeinderatssitzung ablaufen würde.

Kommunale Regeln und die Geschäftsordnung sehen vor, dass Antragsteller als erstes zu ihrem Antrag sprechen können. In der anschließenden Debatte  haben Gemeinderatsmitglieder die Möglichkeit ihre Meinung und Gründe zu äußeren, warum sie dem unterbreiteten Vorschlag zustimmen oder ihn ablehnen. Antragsteller haben dann das Recht, mit dem Mittel des Änderungsantrages gegebenenfalls auf Wortlaut und einzelne Antragspunkte so Einfluss zu nehmen, dass er unter Umständen für alle akzeptabel ist. Das setzt natürlich eine Diskussion voraus.

Diese wurde in der letzten Sitzung konsequent abgewürgt. Bevor noch die Antragsteller ein einziges Wort sagen konnten, wurde durch Herrn Wallner, der im Übrigen gar kein Gemeinderatsmitglied ist, mittels persönlicher Angriffe auf unsere Unfähigkeit und die Lächerlichkeit unserer Anträge hingewiesen. Die ablehnenden Argumente  der Verwaltung kamen in der Sitzung weder zur Sprache noch zur Diskussion. Auch die Presse kennt diese nur durch das Zuspielen der öffentlichen Sitzungsunterlagen. Für uns sind sie übrigens wenig stimmig, spiegeln lediglich Herrn Wallners Ansichten und Wortakrobatik wider. Seine Unterstellungen, wir würden den Mitarbeiterinnen im Familienstützpunkt misstrauen, verbitten wir uns darüber hinaus ausdrücklich!

Das letzte Wort ist über diese Anträge jedenfalls noch nicht gesprochen. Wir haben nämlich das Recht sie erneut zu stellen. Insbesondere „Ermäßigungspass“ und „Buslinie“ liegen uns sehr am Herzen. Dass sich die Verwaltung die Möglichkeit intransparenter Vorteilsvergabe nicht aus der Hand nehmen lässt, hätten wir uns ohnehin denken können. Schade, dass sie dabei so große Unterstützung erhält.

PS: Die Anträge sind auf der Homepage der Schierlinger SPD nachlesbar.

Schierling, 25.02.2016

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 26.02.2016

Fast ein Heimspiel ist es für die Bundesvorsitzende der Jungsozialisten Johanna Uekermann, wenn sie am Donnerstag, 3. März, um 20:00 Uhr im Restaurant „Top Four“ Gast der SPD-Ortsvereine Langquaid und Schierling sowie der AsF Langquaid ist. Denn die knapp 28 Lenze zählende junge SPD-Politikerin hat ihre heimatlichen Wurzeln in Mitterfels und gehört dem Kreistag des Landkreises Straubing-Bogen an, in den sie 2014 mit den meisten Stimmen ihrer Liste gewählt wurde.  Anlass der gemeinsamen öffentlichen Veranstaltung ist der bevorstehende Internationale Frauentag.

Es ist eine Dialog-Veranstaltung „auf der roten Couch“ mit den beiden OV-Vorsitzenden Madlen Melzer und Kirsten Reiter als Interviewer und Moderatorinnen und dem Publikum zu allen Aspekten der künftigen und gegenwärtigen Politik aus der Sicht der jungen Generation.

Zur Debatte stehen alle für die junge Generation wichtigen Zukunftsfragen und ihre Sicht auf das aktuelle politische Geschehen und die SPD.

Veröffentlicht am 26.02.2016

Zum 37. Mal ist die Schierlinger SPD beim 37. Politischen Aschermittwoch der LandkreisSPD in Mariaort dabei. Ab 18:00 Uhr startet die Veranstaltung am Aschermittwoch, 10. Februar, beim Kriegerwirt in dem bekannten Wallfahrtsort bei Regensburg mit dem traditionellen Fischessen. Neben den weithin bekannten Gaumenfreuden sorgen die berühmten „Tangrindler Musikannten“ ebenfalls zum 37. Mal für den musikalischen Ohrenschmaus. Die politische „Brotzeit“ servieren die Regensburger Landtagsabgeordnete und SPD-Stadtverbandsvorsitzende Margit Wild sowie die Regensburger Bürgermeisterin und AsF-Unterbezirksvorsitzende Gertrud Maltz-Schwarzfischer. Das Entree trägt der SPD-Kreis- und Fraktionsvorsitzende Rainer Hummel aus Kallmünz auf. Es besteht Mitfahrgelegenheit. Anmeldungen nehmen die SPD-Ortsvorsitzende Madlen Melzer (madlenmelzer@aol.com; 0151-2645 1545)  und Martin Auer (aueropa@t-online.de; 09451/1761) entgegen.

Veröffentlicht am 08.02.2016

Der politische Aschermittwoch gehört zu den Traditionsveranstaltungen, zu denen die Schierlinger SPD regelmäßig die interessierte Bevölkerung einlädt. Es besteht die Möglichkeit einer Busfahrt nach Vilshofen und zusätzlich bei entsprechender Nachfrage mit dem PKW. Man kann davon ausgehen, dass die Aschermittwoch-Kundgebung der SPD im mehrere Tausend Mann und Frau fassenden Festzelt auf dem Volksfestplatz wieder ein großartiges „mehrspänniges Hochamt mit viel Dampf (=Weihrauch) und temperamentvollen Predigten“ wird. Der Startschuss ist um 10:00 Uhr. Das prominente „Prediger“- bzw. Redner/in-Sextett wird angeführt vom 1. Bürgermeister der Hansestadt Hamburg und stellvertretenden SPD-Vorsitzenden Olaf Scholz. Ihm zur Seite stehen der SPD-Landesvorsitzende und Parlamentarische Staatssekretär Florian Pronold, MdB, die Generalsekretärin der BayernSPD Natascha Kohnen, MdL, der Fraktionsvorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Markus Rinderspacher, MdL, der Passauer Oberbürgermeister Jürgen Dupper und der niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende Christian Flisek, MdB.

Die SchierlingerSPD fährt zusammen mit dem SPD-Kreisverband Regensburg, den Jungsozialisten und dem SPD-Ortsverein Regenstauf per Bus nach Vilshofen. Auch eine Fahrt mit PKW ist wieder geplant. Die Eintrittskarten für das Festzelt sind bereits reserviert. Anmeldungen nehmen die SPD-Ortsvorsitzende Madlen Melzer (madlenmelzer@aol.com; 0151-2645 1545)  und Martin Auer (aueropa@t-online.de; 09451/1761) entgegen.

Veröffentlicht am 08.02.2016

Von links nach rechts: stellv. Landrat Hans Dechant, Rainer Hummel, MdL Johanna Werner-Muggendorfer, Madlen Melzer, MdL Natascha Kohnen, MdL Ruth Müller, Martin Kreutz, AK-Sprecherin Karin Hagendorn

Natascha Kohnen stellt klar: Keine Änderung des Asyl-Grundrechts mit der SPD.

Die Debatte um die Flüchtlinge bestimmte auch das 19. Labertaler Dreikönigstreffen  der Schierlinger SPD und des SPD-Arbeitskreises Großes und Kleines Labertal im Restaurant „Top Four“, zu dem zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer von fünfzehn Ortsvereinen von Regenstauf bis Obersüßbach und von Rohr bis Geiselhöring gekommen waren.

Veröffentlicht am 07.02.2016

Im Bericht über die Gemeinderatssitzung vom 24.11.2015 steht neben den in der Sitzung bewilligten weiteren 74 500 € für die Einrichtung der neuen Bibliothek, dass der Antrag der SPD-Fraktion auf finanzielle Beteiligung der katholischen Kirchenstiftung mehrheitlich abgelehnt wurde.

Dazu ist folgendes festzustellen: Die zunächst katholische Gemeinde-Bücherei in Schierling wird seit September 1975 zusammen mit der kommunalen Gemeindeverwaltung betrieben.

Sie hat seitdem 2 Träger.

Die Konditionen der Zusammenarbeit wurden in einem Kooperationsvertrag vereinbart.

Darin steht eindeutig in Paragraph 11 „ Die beiden Vertragspartner verpflichten sich, die zur ständigen Ergänzung und zum weiteren Ausbau der Gemeindebücherei notwendigen Mittel aufzubringen.“ Die Räume wurden, wie vereinbart, von der Katholischen Kirchenstiftung bereitgestellt und unterhalten.

Seit 1975 gibt es keinen einzigen Gemeinderatsbeschluss, der den Kooperationsvertrag aufhebt.

Über diesen Vertrag wurde einfach nicht mehr gesprochen, da sich an den Grundlagen seitdem nichts geändert hat. Die Gemeinde hat im allgemeinen Einvernehmen die Finanzierung des Personals übernommen und gibt Zuschüsse für die Anschaffung der Medien.

Nun zieht die Bücherei in neue Räume im Geschäftshaus am Rathausplatz. Fortan werden monatlich, 25 Jahre lang, erhebliche Miet- und- Nebenkostenkosten fällig. Die Einrichtung der Räume mit feststehendem und beweglichem Mobiliar wird insgesamt ca. 200.000€ kosten. Für aktuelle Medien und Personal fallen weiterhin laufend nicht unerhebliche Geldbeträge an.

Der Gemeinderat bewilligt, mehrheitlich, immer wieder zig Tausende Euro.

Da sich alle darüber einig sind, dass eine Bücherei am Ort wertvoll und nützlich ist, hat die SPD-Fraktion den Antrag gestellt, dass der Bürgermeister mit der Kirchenstiftung darüber ins Gespräch kommen soll , wie die Zusammenarbeit in den neuen Räumen in Zukunft aussehen kann und wer welche Kosten für den Ausbau und das Betreiben der gemeinsamen Bücherei übernimmt. Der Kooperationsvertrag sollte den neuen Rahmenbedingungen angepasst werden. Über die Höhe der Kostenübernahme wurde keine Aussage getroffen. Die Konditionen sollten von beiden Vertragspartnern ausgehandelt und dann vom Gemeinderatsgremium beschlossen werden.

In den Sitzungsunterlagen vom 24.11.2015 wurden wir dann unter anderem mit dem Absatz überrascht: „…Durch die neuen Räumlichkeiten im Geschäfts-und-Bürgerhaus ist die Geschäftsgrundlage für die-viel zu klein gewordenen –Räume im katholischen Pfarrheim weggefallen. Der Marktgemeinderat hat sich dafür entschieden und wird deshalb für die Räumlichkeiten in Zukunft selbst aufkommen.“

Ein Satz, mehrere 100.000€ wert, mal eben so in eine Sitzungsvorlage hineingeschrieben, wurde mehrheitlich von den Gemeinderatskollegen hingenommen und eine Vertragsneuregelung abgelehnt. Da der Gemeinderat über die Ausgabe der Steuergelder zu entscheiden hat, reiben wir uns verwundert die Augen, wie leichtfertig hier, zu Gunsten der Kirche, mit dem Geld der Bürger umgegangen wird.


-> Beschlussvorlage der Verwaltung über den Antrag der SPD-Fraktion, die Kosten für den Unterhalt der Räumlichkeiten und das Betreiben der Bibliothek vertraglich eindeutig zu regeln

 

Schierling, 02.12.2015

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 12.12.2015

Helmut Karl Specht wird in dem Artikel mit den Worten zitiert:

„Ich habe in all den Jahren nur Politik für die Bürger gemacht, nicht für die Partei.“

Wie sollen die Leser das verstehen? Soll es heißen, ich habe mich niemals an sozialdemokratischen Prinzipien orientiert, obwohl ich in der SPD- Fraktion gesessen habe? Soll das positiv rüberkommen?

Ich nenne es Wählerbetrug.

Wir leben in einer Parteiendemokratie. VertreterInnen der verschiedenen Parteien stellen sich zur Wahl. In einer Partei organisieren sich normalerweise Bürger, die in etwa die gleichen Grundprinzipien haben, auf deren Grundlage sie die gesellschaftlichen Verhältnisse organisieren möchten und aus denen heraus ihr Handeln bestimmt wird.

Daher gibt die Parteizugehörigkeit darüber Aufschluss wo der Kandidat/ die Kandidatin verortet ist und was man von ihm/ ihr in etwa für Positionen erwarten kann.

Wenn man natürlich nur in eine Partei eintritt, weil man sich auf deren Liste einen guten Platz erhofft und sofort wieder austritt, wenn keine persönlichen Vorteile mehr im Raum stehen, dann sehe ich hier ganz eindeutig den Wähler/ die Wählerin getäuscht.

Genau solche Verhaltensweisen schaden darüber hinaus dem Ansehen von Parteien und denen, die es wirklich ernst meinen mit ihrem politischen Engagement.

Diejenigen die sich thematisch einbringen, für ihr Wahlprogramm kämpfen und diejenigen, deren Erfolg nach 36 Amtsjahren (wie nachzulesen) darin besteht, sich mit dem Bürgermeister Heiligabend einen fröhlichen Rausch angetrunken zu haben und Mitinitiator von Schafkopfrunden gewesen zu sein, werden am Ende gemeinsam in einen Topf geworfen.

Da braucht man sich wirklich nicht wundern, wenn die WählerInnen politikverdrossen werden und ein Grundmisstrauen den Politikern gegenüber die Runde macht. Und man muss sich auch nicht wundern, wenn keiner mehr Lust hat, sich ernsthaft einzubringen, denn permanente Gegenwehr und Rechtfertigung ist im ehrenamtlichen Bereich frustrierend und ermüdend. 

Schlussfolgernd möchte ich bemerken, dass am Ende eine Liste ehrlicher ist, auf der vielleicht keine 20 Kandidaten auftauchen, aber lauter Personen, die sich prinzipiell zu ihrer Listen-Partei bekennen, selbst wenn sie gar kein Parteibuch besitzen. Dann wissen die Wählerinnen und Wähler woran sie sind.

 

Madlen Melzer

Markträtin, SPD- OV- Vorsitzende

Veröffentlicht am 12.12.2015

Erwin Huber erhielt für 25 Jahre Mitgliedschaft die silberne Ehrennadel.

Foto von links nach rechts: SPD-Ortsvorsitzende Madlen Melzer, Jubilar Erwin "Jimmy" Huber, MdEP Ismail Ertug, SPD-Bezirksgeschäftsführer Oberpfalz a.D. Martin Auer und der Sprecher des AK Labertal Rainer Pasta

„Kein Terror kann die Überzeugung von uns Sozialdemokraten für Freiheit, Gerechtigkeit, Solidaridät, Demokratie, Toleranz und Frieden erschüttern.“ Das betonte der Europaabgeordnete und stellvertretende Bezirksvorsitzende der Oberpfälzer SPD, Ismail Ertug, zum Abschluss seiner Festrede am Sonntagnachmittag beim Ehrennachmittag des SPD-Ortsvereins im Gasthaus „Napoleon“. Eingehend auf die Terroranschläge in Frankreich, aber auch im Libanon und Ankara, betonte Ertug, dass sich die Europäische Gesellschaft nicht vom Terror spalten lassen dürfe. Europa müsse sich auf seine Werte besinnen, zu denen eine demokratische rechtsstaatliche Ordnung, Wahrung der Menschenrechte sowie die Achtung und der Schutz von Minderheiten gehörten. MdEP Ertug: „Europa ist unser Wohlstands- und Friedensgarant.“ Und: „Europa ist ein Bollwerk für Demokratie und Menschenrechte,“ zitierte er den Bundespräsidenten Joachim Gauck.

Veröffentlicht am 12.12.2015

Der am Dienstag wenige Wochen vor seinem 97. Geburtstag verstorbene Altbundeskanzler Helmut Schmidt erfreute sich auch in der Marktgemeinde über alle Parteigrenzen hinweg großer Wertschätzung und Beliebtheit. 1. Bürgermeister Christian Kiendl  stimmte deshalb auch der Bitte von Markträtin Madlen Melzer sofort zu, bis einschließlich kommenden Donnerstag, 19. November,  im Foyer des Rathauses während der Öffnungszeiten der Bürgerschaft die Möglichkeit zu geben, sich in Kondolenzlisten einzutragen und so ihrer Verbundenheit und Anerkennung der Verdienste des geschätzten Altkanzlers Ausdruck zu verleihen. Die Kondolenzlisten werden anschließend über den Senat der von Helmut Schmidt heiß geliebten Heimat- und Hansestadt Hamburg an die Familie weitergeleitet. Den Auftakt hatten dazu am Mittwochabend im Schloss Eggmühl Markträtin Madlen Melzer und Marktrat Josef Röhrl gemacht; am folgenden Tag hatten sich in der Bürgerversammlung in Eggmühl zahlreiche Bürgerinnen und Bürger ebenfalls in die Kondolenzlisten eingetragen.

Veröffentlicht am 16.11.2015

Ganz im Zeichen Europas steht am kommenden Sonntag, 22. November, um 14:00 Uhr in Eggmühl, Gaststätte Napoleon, der jährliche Ehrennachmittag der Schierlinger SPD. Der Europaabgeordnete und verkehrspolitische Sprecher der sozialdemokratischen Fraktion im Europaparlament, Ismail Ertug, wird als Ehrengast die Festrede halten.

Der 40-jährige gebürtige Amberger, seit 2009 Mitglied des Europaparlaments, wird dabei auch zu den aktuellen Vorgängen in und um Europa sprechen. Ertug ist in Brüssel als Sprecher seiner Fraktion führendes Mitglied des Verkehrsausschusses und als ehemaliger AOK-Sachbearbeiter auch stellvertretendes Mitglied des Ausschusses für Umwelt, Gesundheit und Verbraucherschutz. Auf dem Programm des Ehrennachmittages stehen ferner die Ehrung langjähriger Mitglieder und der Jahresrückblick der Vorsitzenden und Markträtin Madlen Melzer.

Veröffentlicht am 16.11.2015

Foto von links nach rechts:
Thomas Muggenthaler, MdL Ruth Müller, MGR Madlen Melzer, 3. Bürgermeister Anton Blabl, AK-Sprecher Rainer Pasta, MGR Josef Röhrl, BRK-Heimleiter Bernd Strazim

SPD Ortsverein Schierling und Schirmherrin MdL Ruth Müller eröffnen Wanderausstellung im Schloss Eggmühl

"Irgendwo auf der Welt gibt's ein kleines bisschen Glück...". Mit diesem Lied der legendären „Comedian Harmonists“ leiteten StD Gerhard Justwan und OStR Roland Diegritz musikalisch die Eröffnung der Ausstellung über die Flucht und Vertreibung der Evangelischen Christen und ihrer Ankunft in den Besatzungszonen der westlichen Alliierten  durch die SPD-Landtagsabgeordnete Ruth Müller, MdL, und die SPD-Ortsvorsitzende Madlen Melzer im BRK-Seniorenheim Schloss Eggmühl ein. Die Wanderausstellung des SPD-Arbeitskreises Großes und Kleines Labertal gastierte auf ihrer Tour durch sechzehn Städte und Gemeinden zwischen Landshut, Straubing und Kelheim von Ende September bis kurz vor Weihnachten für fünf Tage auch in der Marktgemeinde. Ergänzt wird die Ausstellung der Evangelischen Kirche Westfalens durch Schautafeln über die aktuelle Flüchtlingssituation in der Region. Damit spannte sich der Bogen vom großen erzwungenen Auszug aus der geliebten Heimat vor 70 Jahren bis zum Exodus von Millionen von Afrika und Nahem Osten nach Europa.

Veröffentlicht am 16.11.2015

Veröffentlicht am 04.11.2015

Irgendwo auf der Welt...
Flucht, Vertreibung und Asyl 1945 - 2015

Veröffentlicht am 04.11.2015

Bild: Eine große Gruppe der Anwesenden wurde für 40 Jahre Mitgliedschaft geehrt. Darunter unser langjähriger Ortsvereinsvorsitzender und SPD-Geschäftsstellenleiter in Regensburg, Martin Auer ( ganz hinten in Grün). Er nahm die Ehrung auch für seine Brüder entgegen, die ebenfalls vor 40 Jahren eingetreten sind.

In feierlicher Runde wurden am Sonntagnachmittag langjährige SPD- Mitglieder geehrt. Beim „Kriegerwirt“ in Mariaort war es voll und die Stimmung, bei Kaffee und Kuchen, fröhlich bis feierlich. Streichmusik umrahmte verschiedene Grußworte und die Rede vom Bezirksvorsitzenden Franz Schindler, der auf die Verdienste der Jubilare in der SPD, insbesondere in den Aufbaujahren des Landes und der Demokratie einging. Wie von ihm gewohnt, war seine Rede pointiert und kurzweilig.

Veröffentlicht am 04.11.2015

Bild: Hildegard Hirthammer (2. v.r.) vom "Ottilienhof" führt die VIA NOVA-Wanderer durch die Hellringer Wallfahrtskirche.

Am Samstag kamen etwa 20 Personen, darunter auch einige Kinder auf Einladung des SPD-Ortsvereins, zusammen, um den alten Wanderweg von Schierling nach Hellring, über Paring zu beleben. Inzwischen ist dieser Weg ein kleines Teilstück des VIA NOVA-Pilgerweges, der durch unsere Region führt.

Veröffentlicht am 03.11.2015

Veröffentlicht am 19.10.2015

 „Sozialdemokraten müssen sich von ihren Gegnern unterscheiden durch ihr Wissen von der gesellschaftlichen Entwicklung, durch den Realismus ihrer Politik, durch die Wahrhaftigkeit ihrer Argumente, durch ihren Mut und Leidenschaft im Kampf für das Recht der Unterdrückten, durch ihren Glauben an die Menschlichkeit und die Freiheit.“

Diesem Satz des Gründervaters der schwerkranken bayerischen SPD, Georg von Vollmar, kurz vor dem Ende des 1. Weltkrieges ist der Hauptredner der politischen Gillamoos-Kundgebung der SPD im Jungbräuzelt,  Ralf Stegner, stellvertretender SPD-Parteivorsitzender und Landesvorsitzender in Schleswig-Holstein, mit einer fulminanten Rede voll und ganz gerecht  geworden.  Begeisterter Jubel aus den rund 1.500 Besucherinnen und Besuchern war der Lohn für den „roten Klaren aus dem hohen Norden“, der Klartext sprach und auch der CSU kräftig die Leviten las.

Veröffentlicht am 29.09.2015

Der politische Gillamoos steht vor der Tür. Die Schierlinger SPD ist auch in diesem Jahr wieder am Gillamoos-Montag, 7. September, beim Politischen Frühschoppen der BayernSPD im Jungbräu-Festzelt vertreten. Für die Schierlinger ist es eine über Jahrzehnte dauernde Tradition, für den stellvertretenden SPD-Parteivorsitzenden und SPD-Landesvorsitzenden von Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, ist dagegen die Teilnahme am Gillamoos-Montag in Abensberg als Hauptredner eine Premiere.

 

Die Veranstaltung findet statt am 07. September im Jungbräu-Festzelt auf dem Gillamoos, Abensberg, Beginn ist 10.00 Uhr, Einlass 9.00 Uhr.

 

Der BayernSPD hätte gar nichts besseres passieren können als Ralf Stegner als Hauptredner zu gewinnen, Er spricht Klartext wie kein zweiter und ohne wenn und aber. Er zeigt sozialdemokratische Alternativen auf und findet deutliche Worte zu wichtig Themen wie TTIP, Asylpolitik, Vorratsdatenspeicherung, Griechenland-Krise, und vieles mehr. Dass dabei auch die CSU „das verdiente Fett abbekommen“ wird - und das nicht zu knapp, davon kann man ausgehen.

Zusammen mit dem SPD-Arbeitskreis Labertal und seinen 15 Ortsvereinen aus fünf Landkreisen ist die Teilnahme an  diesem „Mega-Event“ eine Ehrensache. Eröffnen wird das politische „spectaculum“ wieder die Lokalmatadorin und Unterbezirksbezirksvorsitzende Johanna Werner-Muggendorfer, gefolgt vom SPD-Bezirksvorsitzenden und Bundestagsabgeordneten Christian Flisek. Es besteht für Interessierte Mitfahrgelegenheit. Meldungen an Madlen Melzer, Tel.  0151-2645 1545.

Veröffentlicht am 27.08.2015

Da in der Berichterstattung über die Gemeinderatssitzung und auch die Anschaffung von Spielgerät in Buchhausen, die Aktivität der SPD vor Ort und ihrer Gemeinderatsfraktion entweder ganz verschwiegen oder unzulänglich dargestellt wurde, möchte ich ein bisschen für Aufklärung sorgen.

Unser Antrag an den Gemeinderat, im Rahmen der Verbesserung der Familienfreundlichkeit in Schierling, in jedem Ortsteil und im Ortszentrum jeweils Flächen vorzuhalten, auf denen Alt und Jung sich treffen und ihrem Alter entsprechend aktiv sein können, wurde kürzlich in den Ausschuss für Stadtmarketing verschoben. Wir hatten dabei auch gefordert, dass die jeweiligen Anwohner und potentiellen Nutzer dieser „Spiel- und Bewegungsplätze“ bei Planung und Ausstattung einbezogen werden sollen. Dass sich nun die Kinder in Buchhausen ihr Spielgerät selbst aussuchen durften, finden wir gut und einen ersten Schritt in die richtige Richtung. Hoffentlich hat sich damit unser Antrag, durch bereits praktiziertes Handeln, nicht bereits erschöpft und praktisch erledigt... Das fänden wir ziemlich zu kurz gesprungen!

Genau wie vermutlich, bei der unbedingten Forderung aus unserem Antrag, aktiv Standorte für Funkmasten zu suchen, die Deutsche Funkturm GmbH außen vor zu lassen, zu kurz gesprungen wurde. Was nützt ein unabhängiger Sachverständiger, wenn alle gängigen Mobilfunknetzbetreiber ihre Antennen auf den Masten der DFMG platzieren? Dann doch wohl direkt denjenigen fragen, der anschließend auch investiert.  Um unser Anliegen, Ärger und Ängste der Bürger zu vermeiden, dem Fortschritt aber nicht im Weg zu stehen und geeignete Standorte im Gemeindegebiet auszuloten, haben wir schlussendlich einem gemeinsamen Beschluss zugestimmt. Wir sind nun gespannt, auf den unabhängigen Gutachter.

Nicht zurückgenommen haben wir allerdings unseren Antrag, die Gemeinde Schierling soll sich aktiv in einer Resolution hinter das gemeinsame Positionspapier des Dt. Städtetages, des Dt. Städte- und Gemeideverbundes und des Verbundes kommunaler Unternehmer zu internationalen Handelsabkommen und kommunalen Dienstleistungen stellen. Hier werden nur Fragen der kommunalen Daseinsfürsorge und Selbstbestimmung thematisiert und vor allem Transparenz gefordert. Sich hierzu nicht äußern zu müssen, war es dem Bürgermeister wert die Änderung seiner eigenen Tagesordnung, die er 4 Tage vorher erstellt hatte, herbeizuführen! Seine CSU- Fraktion ist ihm willig gefolgt, den Antrag von der Tagesordnung zu streichen. Über 200 andere Kommunen hatten bisher bereits das Bedürfnis die Verhandlungsführer auf ihre berechtigten Interessen hinzuweisen und zu beauftragen, diese zu berücksichtigen.

Was schlussfolgert man als BürgerIn in Schierling aus diesem Verhalten? Wir erkennen, solange dem Bürgermeister und Herrn Wallner niemand bei Grundstücksankäufen und Verkäufen ins Handwerk pfuscht, ist alles andere Wurscht!

 

Schierling, 15.07.2015

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 19.07.2015

Bild: Am Rande des Kinderbürgerfestes konnten Marktrat Josef Röhrl (li.) und die OV-Vorsitzende und Fraktionssprecherin Madlen Melzer 100,-€ an den Gebietsleiter der MHvO, Xaver Treintl (re.), übergeben.

Es war die Hälfte der Einnahmen, aus den Lesungen von „Adressat unbekannt“, die vom SPD- Ortsverein anlässlich der Jahrestage Beginn und Ende 2. Weltkrieg organisiert und durchgeführt wurden. Mit der 2. Hälfte wurde, wie berichtet, ein unterhaltsamer Nachmittag im Schierlinger Sportheim mit den hiesigen Asylbewerbern veranstaltet.

Am 9. Mai hatte die 2. Lesung im Schloss Eggmühl stattgefunden.

Xaver Treintl selbst hatte die Rolle von Martin Schulse beim Vorlesen übernommen, dem Protagonisten des Büchleins, der aus Amerika nach Deutschland zurückgekommen ist. Er schreibt sich in dem fiktiven Briefroman von Kressmann Taylor mit Max Eisenstein, einem Juden in San Francisco, dessen Briefe Josef Röhrl, Gemeinderat in der SPD-Fraktion, vorgelesen hat. Josef Röhrl und Xaver Treintl sind Freunde, genau wie die beiden Hauptdarsteller des Romans es zunächst gewesen sind. Beide haben nun schon wiederholt dieses Büchlein vorgetragen, das jedes Mal erneut die Zuhörer in seinen Bann zieht.

Es ist eine subtile Geschichte über zwei einstige beste Freunde und Geschäftspartner, die sich unter dem Einfluss des nationalsozialistischen Denkens, dass sich in Deutschland seit 1933 erschreckend breit gemacht hat, entfremden und schließlich verfeinden. Ohne Umschweife wird hier Zeitgeschichte dokumentiert und der Zuhörer Zeuge einer Entwicklung, die am Ende weltweit Millionen von Menschen das Leben gekostet und unsägliches Leid über ganze Generationen von Menschen gebracht hat. Die Geschichte geht auch nicht gut, aber unerwartet, aus. Hier stirbt jemand durch die Geister, die er selber wenn auch nicht definitiv rief, aber aktiv unterstützte…

Bereits 1938 wurde „Adressat unbekannt“ erstmals veröffentlicht und 1992, angesichts von zunehmender Rechtsradikalität und Fremdenhass, erneut aufgelegt. Elke Heidenreich wünscht sich in ihrem Nachwort, das dieses Büchlein Schullketüre wird, es viele Menschen lesen und sich gegenseitig versichern: Nie wieder! Die TeilnehmerInnen dieser Lesung stimmen ihr zu.

Veröffentlicht am 06.07.2015

Vorankündigung; Busfahrt in den Straubinger Zoo :

Veröffentlicht am 05.06.2015

Veröffentlicht am 16.05.2015

Veröffentlicht am 01.05.2015

Die neugewählte Vorstandschaft: (v.l.) Georg Auer, Tanja Auer, Martin Auer, Madlen Melzer, Andrea Diehmer, Roland Niebauer, Armin Buchner

Einigkeit macht stark! Schierlinger SPD macht Politik mit Herz und Verstand! - Jahreshauptversammlung wählt einstimmig neuen Vorstand.

Madlen Melzer bleibt die Vorsitzende des SPD-Ortsvereins. Sie wurde bei der Jahreshauptversammlung im Gasthaus Aumeier ebenso einstimmig wiedergewählt wie ihre beiden Stellvertreter Andrea Diemer und Martin Auer (beide neu). Ein hundertprozentiges Ergebnis erzielte wieder Roland Niebauer als Kassier sowie Tanja Auer und Armin Buchner als weitere Vorstandsmitglieder. Begonnen hatte die Jahreshauptversammlung mit einem ehrenden Gedenken an die im Berichtszeitraum verstorbenen langjährigen Mitglieder Anton Koch und Heinz Kowalkowski. Die Bilanz seit 2013 wies über 100 Veranstaltungen und Termine auf, die vom SPD-Ortsverein selbst organisiert worden waren oder an denen er teilgenommen hatte. Als besondere Highlights erwähnte die alte und neue Vorsitzende die 50-Jahre-Wiedergründgunsfeier mit der stellvertretenden SPD-Landesvorsitzenden Annette Karl, MdL und den Besuch des diesjährigen Labertaler Dreikönigstreffen mit dem SPD-Landesvorsitzenden und Mitglied der Bundesregierung, Florian Pronold, MdB. Auch die Ausstellungen zum 150. Gründungsjubiläum der SPD im Schloss Eggmühl, der Weißen Rose-Stiftung im Aumeier-Saal und die Ausstellung der Geschichtswerkstatt des Arbeitskreises Labertal im „Alten Schulhaus“ blieben nicht unerwähnt. Vertreten war und ist der SPD-Ortsverein im Unterbezirksvorstand mit Madlen Melzer und Martin Auer, ebenso im Kreisvorstand. Geprägt wurden die zwei „Amtsjahre“ besonders durch vier Wahlkämpfe von Europa bis zur Kommunalwahl. Sehr zufrieden äußerte sich Madlen Melzer über die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit Josef Röhrl in der Fraktion. Gemeinsam haben sie die Vorhaben der Verwaltung genau im Visier und mischen sich mit eigenen Anträgen in die Gemeinderatsarbeit ein. Ihr abschließendes Fazit mit Blick über den Schierlinger Tellerrand hinaus: „Die SPD regiert, das Land kommt voran.“

Veröffentlicht am 10.04.2015

Es freut mich auch sehr, dass unser Verein für Heimatpflege regen Zulauf genießt, mit seinen vielfältigen Aktivitäten das Leben in Schierling bereichert und mit dem Gennßhenkherfest regelmäßig begeistert. Das Grußwort, das Herr Bürgermeister Kiendl bei der Jahreshauptversammlung gesprochen hat und insbesondere die Passagen die SPD betreffend, finde ich ausdrücklich irritierend. Wie kommt Herr Kiendl darauf, dass die SPD Fraktion „einfach gegen“ den Bau eines Gebäudes am Hundsmarkt, direkt neben dem „Alten Schulhaus“ ist? Und warum diese Aussage bei einem Grußwort? Derartige Äußerungen gehören doch glatt in die Kiste miesmachen und runterziehen derjenigen, die nicht ausdrücklich in das Horn von Kiendl und Co blasen, nachdem in der letzten Gemeinderatssitzung das Thema Nebengebäude, auf Antrag der SPD-Fraktion, nochmal zur Sprache gebracht wurde. Unterschiedliche Standpunkte sind dabei ja durchaus erlaubt, aber gerade vom Bürgermeister kann man erwarten, auch außerhalb des Gremiums bei der Wahrheit zu bleiben und sich Polemik zu verkneifen. Muss er punkten auf Kosten der SPD??? Ärmlich!!

Nochmal zur Rekonstruktion der Situation. Als der Beschluss über das Nebengebäude 2013 gefasst wurde, waren 8 Gemeinderäte gegen die Pläne der Verwaltung. Die SPD-Fraktion hatte damals 2 Mitglieder…Da inzwischen gegen die Gestaltung des Gebäudes und die anschließende Mauer vom Nachbarn geklagt wurde, eine Garagen- und Stellplatzverordnung an öffentlich genutzten Häusern eine Menge Stellplätze vorschreibt und ca. 160.000€ für 2 Lagerräume viel Geld ist, wollten wir eine erneute Diskussion über das Nebengebäude anregen. Am Ende hätte, im besten Falle, eine Lösung zur allgemeinen Zufriedenheit stehen können. Dieser Meinung war offensichtlich auch die Fraktion der Freien Wähler, die zusätzlich zu bedenken gab, dass durch den Auszug der Bücherei, in unmittelbarer Nähe des „Alten Schulhauses“, in Kürze viel Lagerfläche zur Verfügung stehen wird. CSU und Bürgerliste waren dagegen.

Warum wir uns mit diesem erneuten Gesprächsbedarf ausdrücklich gegen die Gennshenkher aussprechen, verstehen wir nicht. Von entscheidenden Stellen wurde schon bei der Renovierung des Schulhauses betont, dass ein Vereinsheim für einen einzigen Verein nicht bezuschusst wird. Darüber hinaus verfügen die Gennshenkher ja nach eigener Aussage, über ausreichende Flächen. Wo ist also das Problem? Hier wird die Gemeinde Schierling ein öffentlich bezuschusstes Gebäude bauen, dass auch der Öffentlichkeit zur Verfügung stehen wird. Da es sich bei 2 Lagerräumen, die auch gelegentlich von den Heimatpflegern genutzt werden können, um kein gesellschaftlich dringend benötigtes Gebäude handelt, sondern nur um ein „Schmankerl“, das hier ein Ensemble vervollständigt, hätten wir gern auch die Bedürfnisse der Nachbarn und die bereits genannten Erfordernisse berücksichtigt. Leider ohne Erfolg.

Schierling, den 20.03.2015

Madlen Melzer, Sprecherin der SPD-Fraktion im Gemeinderat

Veröffentlicht am 27.03.2015

Dass über den Rechtsstreit zwischen dem Nachbarn des „ältesten Schulhauses“ und dem Landratsamt jetzt überhaupt öffentlich berichtet wird, wird höchste Zeit. Wahrscheinlich war die Presse genauso ahnungslos wie wir. Vielleicht wäre die Sache anders ausgegangen, das Verfahren abwendbar gewesen, wenn rechtzeitig eine öffentliche Diskussion stattgefunden hätte. Besonders ärgerlich ist, dass wir Gemeinderäte häufig und z.Teil nächtelang in den unterschiedlichsten Sitzungen ausharren, aber nicht erfahren, dass ein Bauplan der Gemeinde Schierling vor dem Verwaltungsgericht strittig ist. Weder im Bauausschuss noch sonst wo  hat der Bürgermeister es für nötig befunden, uns zu informieren. Gut, es handelte sich um einen Beschluss aus der Vergangenheit, aber jetzt sind wir nunmal zuständig, das Vorgehen der Gemeinde und unser Abstimmungsverhalten in der Öffentlichkeit zu rechtfertigen und da ist es kein guter Stil, auch nicht transparent, uns und die Bevölkerung ahnungslos zu lassen. Vertrauensbildung sieht anders aus!

Zufällig und leider erst sehr kurz vor dem Verhandlungstermin erfuhren wir von der Klage, den Gründen und den Hintergründen.

Im Gespräch mit den Klägern und bei der Besichtigung der Örtlichkeit aus dem Blickwinkel der Anwohner wurde schnell klar, dass hier verständliche Interessen aufeinander prallen. Die einen wollen Licht und Sonne und keine Gelage am Abend und die Gemeinde Lagermöglichkeiten und ein Schmankerl für die „Gennshenkher“…. und andere Vereine. Wir konnten aber beim besten Willen nicht verstehen, dass ein anwaltlicher Schlichtungsvorschlag der Kläger von der Gemeindeverwaltung schlichtweg ignoriert wurde. Dieser sah unter anderem vor, wenigstens die Dachneigung des geplanten Gebäudes von 42 auf 35 Grad! abzuflachen, eventuell ein Walmdach zuzulassen (bei dem dort ohnehin vorliegenden „Dachsalat“) und die angedachte Mauer wegzulassen oder wenigstens niedriger zu konstruieren. Offensichtlich sollte hier aber ein Exempel statuiert werden. Wer sich den Wünschen der Verwaltung widersetzt und sich weigert, auch noch so bittere Pillen klaglos zu schlucken, wird bestraft, in dem er nicht mehr beachtet wird. Von wegen: „Kare, wir hätten doch reden können…!“  Derartige Erziehungsmaßnahmen sind aber heute nicht mehr zeitgemäß, ja geradezu hinterwäldlerisch!! Und auch vor Gericht  zeichnete sich zunehmend Unverständnis über den zu verhandelnden Sachverhalt ab. Der Richter zweifelte zeitweise sogar am Grund für die Verhandlung. Und dann wurde Herr Kiendl plötzlich öffentlichkeitswirksam entgegenkommend und machte großzügig!! genau die Zugeständnisse, die bereits vorab für eine außergerichtliche Lösung angeboten wurden, inklusive der Dachneigung.

Nun hat sie beide Seiten ein gehöriges Sümmchen gekostet und den älteren Leuten schlaflose Nächte bereitet.

Dass sich die grundsätzliche Frage stellt, inwieweit es dieses Nebengebäudes, insbesondere in der Größe, überhaupt bedarf und es deshalb erneut auf die Tagesordnung des Gemeinderates gehört, hat genau 2 Gründe. Zum einen wurde das Schulhaus inzwischen zum Standesamt gewidmet und nun wird dort fleißig geheiratet. Da braucht es kein Lager, sondern Platz für sinnliche Hochzeitsgestaltungen und zu mindestens zeitweise Park-und Ausstiegsmöglichkeiten für das Brautpaar und ältere oder/und behinderte Festgäste. Zum anderen hat sich die  Finanzsituation verändert. Waren 100.000€ für ein Lagerhaus schon viel Geld, dann sind es insgesamt 160.000€ erst recht!! Das bedarf einer Erklärung und einer neuerlichen Abstimmung. Auch Zuschüsse sind unsere Steuergelder, die an anderer Stelle vielleicht sinnvoller ausgegeben werden könnten. Ein gewonnenes Verfahren bedeutet übrigens nicht zwangsweise, dass nun auch so gehandelt werden muss. Das Landratsamt genehmigt ganz sicher auch einen weiteren Plan, wenn keine formalen Fehler gemacht wurden!!

Schierling, den 15.02.2015

Madlen Melzer, Pl.-Heinrich-Ring 6, 84069 Schierling

Veröffentlicht am 16.02.2015

Stolz zeigten sich Mitglieder des SPD-Ortsvereins mit Madlen Melzer und dem neuen Mitglied Beatrix Krausenecker sowie den Parteifreunden aus der Nachbarschaft von der Aufhausener SPD, Gemeinderat Karlheinz Maß und dem SPD-Ortsvorsitzenden Hubert Wittmann zusammen mit dem SPD-Landesvorsitzenden Florian Pronold.

Florian Pronold für ein modernes, soziales und weltoffenes Bayern.

Zu einer Gedenkminute für die Terroropfer von Paris bat der SPD-Landesvorsitzende Florian Pronold noch vor seiner Rede die rund achtzig Besucherinnen und Besucher des 18. Labertaler Dreikönigstreffens im Aumeier-Saal. Was folgte, war dann auch keine „Hau-drauf-Rede“ gegen die CSU, sondern ein leidenschaftliches Plädoyer für ein modernes, soziales und weltoffenes Bayern. Der CSU warf Pronold vor, davon nichts zu verstehen. Sie interessiere sich nicht für die Probleme und Sorgen der Menschen im Land. An einer Reihe von Beispielen aus dem ersten Koalitionsjahr belegte das Mitglied der Bundesregierung,  dass es den Menschen besser gehe, wenn die SPD mit im Regierungsboot sitze. Als richtiger „Mutmacher“ zeigte sich der SPD-Landesvorsitzende mit seiner zuversichtlichen  Prognose für die bayerische SPD. Als einzige Partei in Bayern habe sie bei der Landtags-, Bundestags- und Europawahl zugelegt. Das werde noch weitergehen, denn die BayernSPD habe noch deutliches Steigerungspotential. Für ihre Zukunft und ihre Politik gelte der alte Grundsatz: „Vorwärts immer, rückwärts nimmer.“

Veröffentlicht am 21.01.2015



Mitfahrgelegenheit in Privat-Pkw ist gegeben. Anmeldung und Platzkartenbestellung bei Martin Auer, Tel. 09451-1761 oder aueropa(at)t-online.de erbeten. Es besteht aber auch die Möglichkeit einer Busfahrt nach Vilshofen, die vom SPD-Ortsverein Regenstauf und dem SPD-Kreisverband organisiert wird. Abfahrt in Regensburg-Burgweinting um ca. 7:00 Uhr. Anmeldungen nehmen dafür Eberhard Krüger (09402-4677) und Fred Wiegand (0170-32 53 387; fred.wiegand(at)t-online.de) entgegen.

Veröffentlicht am 21.01.2015

Veröffentlicht am 28.12.2014

Geschichtswerkstatt 1. Weltkrieg gastierte in Schierling – Viele offene Fragen

Schierling (pas): Am vergangenen Wochenende gastierte die „Geschichtswerkstatt 1. Weltkrieg“ des SPD-Arbeitskreises Labertal in der Alten Schule in Schierling. Auch an der siebten und letzten Station der Aktion unter dem Titel „Das Labertal erinnert sich“ hatten die Bürgerinnen und Bürger die Gelegenheit, ihre Erinnerungsstücke an den Ersten Weltkrieg, die sie mittlerweile rund 100 Jahre sorgsam aufbewahrten, bewerten zu lassen und der Öffentlichkeit zu präsentieren. Eine ganze Reihe von einzigartigen Fundstücken konnte in Schierling gezeigt werden und die Organisatoren waren mit der Resonanz sehr zufrieden. Insbesondere, da deutlich wurde, dass die regionale Geschichtsforschung noch viele offene Fragen zu beantworten hat und die Aufrechterhaltung einer entsprechenden Erinnerungskultur nicht das Steckenpferd einiger weniger bleiben darf. „Nicht nur Napoleon hat in Schierling seine Spuren hinterlassen“, waren sich Organisatoren, Teilnehmer und Besucher einig.

Freuten sich über die vielen interessanten Fundstücke die bei der Geschichtswerksatt 1. Weltkrieg gezeigt wurden. (v.l.)  Ernst Roth, Franz Graf, AK-SprecherRainer Pasta, Martin Auer, Archivarin Karin Hagendorn, Ortsvorsitzende Madlen Melzer, Robert Merl und Kirsten Reiter (beide SPD Langquaid) sowie Gerhard Schneider

Veröffentlicht am 09.12.2014

Geschichtswerkstatt 1. Weltkrieg am 6./7. Dezember in der Alten Schule in Schierling

Die SPD-Ortsvereine Schierling und Langquaid laden zusammen mit dem SPD-Arbeitskreis Labertal und den KSK-Kreisverbänden Landshut und Rottenburg sowie mit Unterstützung der KSK-Ortsvereine zur letzten Station der „Geschichtswerkstatt 1. Weltkrieg“ ein. Nach sechs Stationen in Ergoldsbach, Geiselhöring, Rohr, Sünching, Mallersdorf und Rottenburg Wochenende in Ergoldsbach sind am Samstag, den 6. Dezember von 13.30 bis 16 Uhr die Bürgerinnen und Bürger in Schierling und Langquaid dazu eingeladen, in der Alten Schule in Schierling ihre  Fundstücke aus Familienbesitz vorzulegen. Die Objekte werden dort fotografiert, bewertet und dokumentiert. Sie können danach gleich wieder nach Hause mitgenommen werden - oder für den darauffolgenden Tag der offenen Tür am Sonntag den 7. Dezember von 13.30 bis 16 Uhr ausgestellt werden. In vielen Familien werden diese Stücke bis heute aufbewahrt - jetzt können sie in einen größeren Zusammenhang betrachtet werden. Eine gemeinsame Ausstellung der Labertalgemeinden mit einem „Historischen Themenabend 1. Weltkrieg“ gestaltet der AK Labertal am 21. Dezember im Haus der Generationen in Mallersdorf-Pfaffenberg.

Veröffentlicht am 02.12.2014

Danke, Herr Brückl, dass Sie das Thema Mitgliederschwund in den Parteien und ziemlich markant, der SPD vor Ort, aufgegriffen haben.

Wie uns geht es momentan vielen Vereinen und Organisationen. Es ist mühsam, Leute zu finden, die bereit sind, sich zu organisieren und im öffentlichen Leben verpflichtend einzubringen.

Kein „Weiter so“ ist leicht gesagt, denn auch der Versuch neue Wege zu gehen, scheitert oft schon am Überdruss und Nichtmehrinteresse der noch vorhandenen Mitglieder und  Neue zu gewinnen auch daran, dass insbesondere eine Parteizugehörigkeit nicht unbedingt positiv besetzt ist.

Jeder findet an jeder Partei etwas auszusetzen und übersieht, dass es um Grundwerte und Grundüberzeugungen geht, die zusammen schweißen und nicht gedanklicher Einheitsbrei, wie oft vermutet. Den gibt es in keiner Familie und auch in keiner Partei. In einer großen Volkspartei finden sich viele Flügel, Arbeits- und Interessensgemeinschaften. Eine Partei lebt von ihrer Vielfältigkeit und es kann richtig Spaß machen, mit prinzipiell Gleichgesinnten zusammenzutreffen, sich auszutauschen, zu diskutieren und auch mal zu streiten. Es ist wichtig, um Positionen zu ringen und viele Argumente abzuwägen, um dann aber gemeinsam etwas voran zu bringen. Wie fröhlich oder ernsthaft es dabei zugeht, entscheiden die Personen, die sich treffen.

Unsere Zeit ist so komplex, dass es vieler Menschen mit ihrem Wissen und Können bedarf, um zu wirklich zielführenden Ergebnissen und gut durchdachten politischen Initiativen zu kommen. Nörgeln über nicht erreichte Ziele ist leider weit verbreitet, bringt aber niemanden weiter.

Die meisten verbinden eine Parteizugehörigkeit nur mit Frust und nicht mit Lust.

Und haben damit, was die Mitgliedschaft in der SPD in Schierling betrifft, nicht ganz unrecht. Es ist nicht wirklich zu verstehen, wie zum Teil namhafte Mitglieder der Schierlinger Gesellschaft mit den SPDlern und deren Einsatz umgehen. Da braucht man häufig schon ein dickes Fell, um das auszuhalten. Persönliche Diffamierung ist durchaus an der Tagesordnung, oftmals unfair, an der Grenze zur Beleidigung.

Auch nicht gerade motivationssteigernd für potentielle Neumitglieder!

Ich weiß nicht, wie es bei den CSUlern ist, aber alle Genossen und Genossinnen die sich in der Vergangenheit mit besten Absichten, das Gemeindeleben mitzugestalten, engagierten, haben irgendwann entnervt und verärgert aufgegeben. Ich kenne niemanden, der von seiner Zeit im Gemeinderat schwärmt. Da nützen auch die Bierchen nichts, zu denen man mitunter eingeladen wird. Echte Mitbestimmung, wie es unsere Verfassung vorsieht, wäre da schon hilfreicher.

Und da sind wir schon beim nächsten Problem, den Kandidaturen für die Ämter.

Wenn es so weiter geht in Schierling, dann können sich nicht nur die Vereinsvorsitzenden, sondern auch der Bürgermeister demnächst selber wählen, denn der Demokratie gehen so allmählich die Mitgestalter und Mitgestalterinnen aus. Auch die CSU hat bereits Leute ohne Parteibuch, unter dem Namen „Christliche Wählergemeinschaft“ benötigt, um ihre Liste voll zu besetzen, nebenbei gesagt…

Über die Aufarbeitung der Vergangenheit hinaus gibt es wichtige vielfältige Herausforderungen der nächsten Jahre, denken wir an die Energieversorgung und all die Fragen über die Gestaltung des Zusammenlebens in Zeiten von Flüchtlingsströmen und Ressourcenverknappung. Es braucht gemeinsamer Überlegungen und Anstrengungen mehr denn je!! Es braucht immer Gegengewichte, um ein Gleichgewicht herzustellen und auch Rückgrat. Parteimitglieder wachsen nicht an Bäumen, sondern aus der Mitte der Gesellschaft. Deshalb sage ich es mit Stephane Hessel „Engagiert EUCH!“.

 

Schierling, den 18.11.2014

Madlen Melzer, Pl.-Heinrich-Ring 6, 84069 Schierling

 

Veröffentlicht am 21.11.2014

Martin Auer mit Willy-Brandt-Medaille geehrt - MdL Annette Karl hielt Festrede

Die Gründung des SPD-Ortsvereins vor 50 Jahren am 16. Oktober 1964 im Gasthaus Aumeier war am Sonntag der Anlass für die Jubiläumsfeier im Aumeier-Saal. Als Festrednerin kam die stellvertretende Landesvorsitzende und Landtagsabgeordnete Annette Karl aus Altenstadt bei Weiden. Sie übermittelte die Grüße des SPD-Landesvorsitzenden und Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesumweltministerium, Florian Pronold, und gratulierte der Schierlinger SPD zu ihrem goldenen Jubiläum. Ausgangs- und Bezugspunkt Ihrer Festrede war der letzte Brief von Willy Brandt an seine Parteifreunde kurz vor seinem Tod am 8. Oktober 1992: „Darum besinnt Euch auf Eure Kraft und darauf, dass jede Zeit eigene Antworten will und man auf der Höhe der Zeit zu sein hat, wenn Gutes bewirkt werden soll.“ Den optischen Rahmen setzte die Jubiläumsausstellung „150 Jahre SPD“ des Parteivorstandes und für die musikalische Gestaltung sorgten Reinhard Peter, Tegernheim, und seine Band mit Liedern der Arbeiterbewegung. Die „Internationale“ in einer Rock-Version zu hören, zählte zu den Höhepunkten.

Veröffentlicht am 13.11.2014

Die Schierlinger SPD feiert die 50. Wiederkehr ihrer Wieder-Gründung am 16. Oktober 1964. Begonnen hatte das Jubiläumsjahr mit einer ökumenischen Gedenkfeier am Allerseelensonntag zur Erinnerung an die seit 1964 verstorbenen Mitglieder. Am kommenden Sonntag folgt um 14:00 Uhr im Aumeier-Saal der erste Höhepunkt, der Ehrennachmittag. Im Aumeier-Saal hatte vor 50 Jahren die Gründungsversammlung stattgefunden; das Gasthaus ist seit fünf Jahrzehnten das Vereinslokal geblieben. Die Festrede hält die stellvertretende SPD-Landesvorsitzende und Oberpfälzer Landtagsabgeordnete aus Altenstadt, Annette Karl. Sie ist in der Landtagsfraktion die Expertin für den ländlichen Raum und hatte den SPD-Ortsverein schon früh bei seinen Bemühungen um ein leistungsfähiges Breitbandnetz aktiv unterstützt. Auf dem Programm steht neben den Grußworten noch die Ehrung der langjährigen Mitglieder. Für den musikalischen Rahmen sorgt Reinhard Peter aus Tegernheim mit seiner Band.

Eigentlich ist die Gründung des SPD-Ortsvereins vor fünfzig Jahren die dritte Pflanzaktion im Schierlinger Politik-Garten. Die erste hatten die Nazis 1933 gewaltsam beendet. Denn die jüngsten Informationen deuten daraufhin, dass es bereits 1928 einen SPD-Ortsverein gab. Ein Gründungsmitglied war damals Josef Haslbeck, 1904-1962. Dieser war auch an der Wiedergründung 1946 beteiligt und übernahm anschließend für zwei Jahre den stellver-tretenden Kreisvorsitz im SPD-Kreisverband Mallersdorf. Mehrere Berichte über sehr gut besuchte Flüchtlingsversammlungen der SPD in Schierling und Eggmühl und die Kassenberichte des SPD-Bezirks Niederbayern-Oberpfalz dokumentieren die Existenz des SPD-Ortsvereins in den ersten Nachkriegsjahren. Allerdings „entschlief“ er zu Beginn der 50er Jahre mangels „Masse“. Knapp zehn Jahre später, am 16. Oktober 1964, unternahm Marktrat Ludwig Häring mit neun Mitstreitern und assistiert vom SPD-Kreisvorsitzenden Hubert Wessely und Stadtrat Josef Hofmeister, beide aus Geiselhöring, den dritten Anlauf. Und der hielt bis heute und hält auch für die Zukunft trotz aller Unkenrufe.

Veröffentlicht am 04.11.2014

Mit einer ökumenischen  Andacht in der Aussegnungshalle zum Gedenken an die knapp vierzig verstorbenen Mitglieder begann der SPD-Ortsverein am Allerseelensonntag das Jubiläumsjahr anlässlich der 50. Wiederkehr der Wiedergründung der SPD am 16. Oktober 1964. Markträtin und Ortsvorsitzende Madlen Melzer begrüßte unter den Teilnehmern 1. Bürgermeister Christian Kiendl und dankte den beiden Pfarrern, Josef Helm für die Katholische und Uwe Biedermann für die Evangelische Kirchengemeinde, für die nachmittägliche ökumenische Gedenkfeier. Ein großer Strauß roter Nelken stand neben dem Pult, stellvertretend für die verstorbenen Mitglieder. Madlen Melzer und ihr langjähriger Vorgänger legten diese anschließend auf deren Gräber nieder. Die Ortsvorsitzende würdigte in ihrer kurzen Begrüßung die Verdienste der Mitglieder, allen voran die ersten beiden Vorsitzenden Ludwig Häring und Hans Straßer. Sie hätten den Grundstein für die schon 50 Jahre dauernde Präsenz der Schierlinger SPD in der Marktgemeinde. Sie hätten sich engagiert, weil ihnen die Entwicklung ihrer Gemeinde am Herzen gelegen sei.

Veröffentlicht am 04.11.2014

Veröffentlicht am 01.11.2014

Ad multos annos!

Herzliche Glückwünsche und ein Geschenk aus den Händen der SPD-Ortsvorsitzenden und Markträtin Madlen Melzer sowie Marktrat Josef Röhrl gab es bei der SPD-Mitgliederversammlung im Gasthaus Aumeier für den langjährigen Markt- und Kreisrat Martin Auer. Dieser war am Mittwoch 70 Lenze jung geworden.

Auer, SPD-Mitglied seit 1969, gehörte 18 Jahre dem Marktgemeinderat und 12 Jahre dem Kreistag an. Über 17 Jahre führte er als Ortsvorsitzender die Geschicke der Schierlinger SPD, der er auch drei Mal als Bürgermeisterkandidat gegen Otto Gascher zur Verfügung stand. Als SPD-Bezirks- und Unterbezirksgeschäftsführer sowie als Betriebsratsvorsitzender der BayernSPD ist zwar Martin Auer vor fünf Jahren in Rente gegangen, aber nicht als Sozialdemokrat. So unterstützt er jetzt als Organisationsleiter nach Kräften den SPD-Ortsverein und den SPD-Arbeitskreis Labertal. Daneben arbeitet er im SPD-Kreisvorstand und -Unterbezirksvorstand als Jubiläumsbeauftragter mit. Martin Auer engagiert sich ferner im Oberpfälzer 60plus-Bezirksvorstand und 60plus-Unterbezirksvorstand, so dass nicht nur durch seine vier Enkelkinder für einen ausgefüllten Un-Ruhestand gesorgt ist.

Veröffentlicht am 31.10.2014

Briefwechsel zwischen einem Deutschen und einem amerikanischen Juden in den Monaten um Hitlers Machtergreifung - Ergreifende Buchlesung von Josef Röhrl und Xaver Treintl im Alten Schulhaus in Schierling

Der SPD-Ortsverein hatte am 11. Oktober 2014 ins alte Schulhaus in Schierling eingeladen. Es sollte eine Veranstaltung zum Gedenken an den Beginn des zweiten Weltkrieges werden, in dessen Verlauf 60 bis 70 Millionen Menschen ihr Leben verloren haben, eine Veranstaltung wider das Vergessen, wider das Erstarken nationalsozialistischen Denkens.

Josef Röhrl, Marktgemeinderat und Mitglied der SPD-Fraktion, hatte angeregt, den Briefroman von Kathrin Kressmann Taylor, „Adressat unbekannt“ zu einem geeigneten Zeitpunkt öffentlich vorzulesen, da er seiner Meinung nach das zersetzende Gift, mit dem die Nationalsozialisten die Menschen infiziert haben, eindringlich vor Augen führt.

Und tatsächlich hat es Frau Taylor hervorragend verstanden, auf wenigen Seiten, in der Form eines fiktiven Briefwechsels zwischen zwei zunächst Freunden, LeserInnen und ZuhörerInnen klar zu machen, wohin es führt, wenn nationalsozialistisches Denken auf fruchtbaren Boden fällt.

Den in Amerika verbliebenen Juden verkörperte Josef Röhrl und die Rolle des deutschen Geschäftspartners und früheren Freundes übernahm Xaver Treintl, Gebietsleiter der Malteser Helfer vor Ort.

Beide wohnen in Oberdeggenbach, sind tatsächlich Freunde und gelegentlich als Hobby-Vorleser unterwegs. Das Publikum hat ihrem lebhaften, pointierten Vortrag sehr aufmerksam gelauscht, in dem die Menschen hinter den Figuren lebendig wurden und jedem von Beiden hat man jederzeit die momentane Gefühlslage abgenommen, die sie zum Schreiben der jeweiligen Zeilen bewogen hat.

Dem zunehmend fanatischen Max, mit seinen mehr und mehr national verbrämten, judenfeindlichen Denk-und Verhaltensweisen  sind im Verlauf der Lesung dann allerdings die Sympathien abhanden gekommen.

Freunde werden zu Feinden, wenn nur glaubhaft und eindringlich genug versichert wird, warum der eine dem anderen überlegen und der Hass aufeinander gerechtfertigt ist.

Die Einsicht, dass die Menschen von 1933 an mit dem Glauben auf der „richtigen Seite“ zu sein, nur missbraucht wurden, um bereit zu sein, für die Machtinteressen der Großindustrie zu sterben oder zu morden, kam leider zu spät.

Mit Hass und Kriegen, wie auch immer begründet, die Welt zu befrieden, war, ist und bleibt ein Irrglaube.

Das Publikum war sich nach ca. einstündigem Zuhören einig, dass der Roman nichts an Aktualität verloren hat und einer Gedenkveranstaltung würdig.

Das eingenommene Eintrittsgeld wird je zur Hälfte den Malteser Helfern vor Ort und der Schierlinger Flüchtlingsbetreuung gespendet.

Eine Wiederholung ist angedacht und wird rechtzeitig angekündigt.

Veröffentlicht am 26.10.2014

Mit der Lesung des fiktiven Briefromans von Kressmann Taylor (bgl. Name: Kathrine Taylor, geb. Kressmann) „Adressat unbekannt“ am 11. Oktober 2014 im Alten Schulhaus in Schierling möchte der SPD-Ortsverein, 75 Jahre nach dem Ausbruch des 2.Weltkrieges, daran erinnern, welche grausamen Auswirkungen es hat, wenn Hetze auf fruchtbaren Boden fällt.

Am 1.September 1939 haben die Nationalsozialisten mit dem Überfall auf Polen einen verheerenden Flächenbrand losgetreten. 60 bis 70 Millionen Menschen verloren in diesem „bislang größten militärischen Konflikt“ in der Geschichte der Menschheit (Quelle: WIKIPEDIA) ihr Leben.

Neben den in der direkten kriegerischen Auseinandersetzung Gestorbenen wurden Juden, Oppositionelle und des Widerstandes gegen das NS-Regime verdächtige Personen verschleppt, zur Zwangsarbeit genötigt oder direkt ermordet.

Seit dem Kriegsende am 8. Mai 1945 ist es in unserem Land allgemeiner gesellschaftlicher Konsens zu verhindern, dass von deutschem Boden wieder ein Krieg ausgeht und dass nationalsozialistisches Denken erneut um sich greift.

Deshalb lesen Josef Röhrl und Xaver Treintl gern immer wieder diesen Text vor und erleben dabei, wie das Publikum ähnlich beeindruckt ist wie sie selber, als sie diesen, bereits 1938 erschienenen, ausgedachten Briefwechsel das erste Mal entdeckten.

Die Veranstaltung beginnt um 19.30 Uhr. Der Eintrittspreis von 3,-€ wird zur Hälfte den Malteser Helfern vor Ort und der Betreuung der Flüchtlinge in Schierling gespendet.

Alle Bürgerinnen und Bürger sind ganz herzlich eingeladen. Der Text ist auch für Schüler ab der 8. Klasse geeignet.

Veröffentlicht am 05.09.2014

Die Schierlinger SPD lädt zum Politischen Frühschoppen mit dem Nürnberger Oberbürgermeister Dr. Ulrich Maly am Sonntag, 24. August, um 10:30 Uhr auf dem Bartholomämarkt in Aufhausen ein. Einlass ist um 09:30 Uhr. Der SPD-Politiker zählt zu den bekanntesten und beliebtesten politischen Persönlichkeiten Bayerns. Er ist der „Kapitän“ des Deutschen und des Bayerischen Städtetages. Eröffnet wird der Frühschoppen vom „Hausherrn“ 1. Bürgermeister Hans Jurgovsky sowie vom SPD-Kreis- und Fraktionsvorsitzenden Rainer Hummel. Das Schlusswort spricht der Regensburger Oberbürgermeister Joachim Wolbergs. Der SPD-Ortsverein bietet für den Frühschoppen mit Oberbürgermeister Uli Maly Mitfahrgelegenheit an. Anmeldungen bei Markträtin Madlen Melzer: Tel. 0151-207 91 551 oder Martin Auer (09451/1761).

Veröffentlicht am 20.08.2014

Vorankündigung; Buchvorstellung mit Franz Maget :

Zu einer Buchvorstellung am kommenden Dienstag, 19. August, um 19:30 Uhr laden der SPD-Ortsverein Rohr und der Arbeitskreis Labertal in die Aula des Klosters ein.

Der ehemalige Vizepräsident a.D. des Bayerischen Landtages und Vorsitzender der SPD-Landtagsfraktion,  Franz Maget, stellt im Rahmen der Ausstellung der Seliger-Gemeinde zur Geschichte der Sozialdemokratie im Sudetenland sein zum Katholikentag in Regensburg erschienenes Buch „Kirche und SPD. Von Gegnerschaft zu Gemeinsamkeiten.“ vor und signiert im Anschluss an die Buchvorstellung die Bücher. Ebenso stellt er sich den Fragen aus dem Publikum.

Mitgewirkt haben an diesem Sammelband eine Vielzahl herausragender Repräsentanten von Kirchen und Sozialdemokratie wie noch nie in einer vergleichbaren  Publikation.  Zu den Autoren gehören unter anderen Reinhard Kardinal Marx, Erzbischof Ludwig Schick, der evangelische Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, die ehemalige Bischöfin Margot Käßmann, Andrea Nahles, Hans-Jochen Vogel, Wolfgang Thierse und Dr. Albert Schmid, der Vorsitzende des Landeskomitees der Deutschen Katholiken in Bayern. Das Buch befasst sich weniger mit einer Nabelschau der gegenseitigen Beziehungen der Kirchen und der SPD, sondern vielmehr mit wichtigen Fragen der Zeit, unter ihnen der Kampf gegen Armut und Ausgrenzung, um Frieden, Umwelt, internationale Solidarität und soziale Gerechtigkeit.

Veröffentlicht am 12.08.2014

Zu Gast ist die Seliger-Gemeinde vom 12. bis zum 24. August 2014 mit ihrer bundesweit gerühmten Ausstellung in der Aula des ehrwürdigen Klosters Rohr. Auf 40 Schautafeln schildert die Seliger-Gemeinde die bewegte Geschichte der sudetendeutschen Sozialdemokratie und Arbeiterbewegung vom österreichischen Kaiserreich über Zeit der tschechoslowakischen Republik mit ihrem aufrechten Kampf für Demokratie und gegen Faschismus, für Völkerverständigung und gegen Nationalismus und Ignoranz. Die Seliger-Gemeinde wurde 1951 als Nachfolgeorganisation der „Treuegemeinschaft“ Deutsche-Sozialdemokratische-Arbeiter-Partei (DSAP) in der Tschechoslowakei gegründet. Fünf Jahre vorher, im Frühjahr 1946, fanden im niederbayerischen Rohr die Benediktinermönche des Klosters Braunau nach ihrer Vertreibung eine neue Heimat. Das Kloster Rohr ist seit dieser Zeit nicht nur ein Zentrum der sudetendeutschen Kulturpflege und Tradition, sondern verstand und versteht sich immer auch Pfeiler der Brücke zwischen der neuen und der alten Heimat, der Versöhnung und der gemeinsamen Zukunft in Europa verpflichtet.

Die Ausstellung
Eröffnet wird die Ausstellung am Dienstag, 12. August, um 10:00 Uhr, in der Aula durch den Prior des Klosters Rohr, Frater Franz Neuhausen. Er wird nach den Grußworten der prominenten Gäste eine kurze Einführung mit der Überschrift „Die Abtei zum heiligen Wenzel zu Braunau in Rohr – Brücken bauen zwischen alter und neuer Heimat“ geben. Karl Garscha, Mitglied des Bundesvorstandes der Seliger-Gemeinde, stellt anschließend die Ausstellung vor. Mit einem Rundgang durch die Ausstellung und einem Imbiss und Getränken auf Einladung des Klosters endet die Eröffnungsfeier, zu der die Bevölkerung herzlich eingeladen ist. Die Ausstellung ist täglich vom 9:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist kostenlos.

Im Rahmen der Ausstellung stellt am Dienstag, 19. August, um 19:00 Uhr in der Aula der langjährige Vizepräsident des Bayerischen Landtages Franz Maget das zum Deutschen Katholikentag in Regensburg erschienene Buch „Kirche und SPD. Von Gegnerschaft zu Gemeinsamkeiten.“ mit zahlreichen Beiträgen, darunter von Reinhard Kardinal Marx und dem evangelischen Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, vor. Franz Maget wird im Anschluss Bücher signieren.

Veröffentlicht am 10.08.2014

Bürgergespräch am Donnerstag, 22. Mai, 20:00 Uhr, im Gasthaus Aumeier, mit dem stellvertretenden Vorsitzenden des Europaparlaments a.D.
Dr. Gerhard Schmid zum Thema:

„Warum brauchen wir Europa.“

Gerhard Schmid ist ein Europäer der ersten Stunde und saß zusammen mit Willy Brandt um Europaparlament. Er arbeitete in der ersten Reihe am Aufbau der EU mit und kennt wie kaum ein zweiter ihre Stärken und Schwächen. Dr. Gerhard Schmid war auch mehrmals in seiner 25-jährigen Tätigkeit in Schierling zu Gast und der SPD-Ortsverein umgekehrt in Straßburg. Er steht uns Rede und Antwort.

Veröffentlicht am 21.05.2014

Das Angebot des EDEKA-Einkaufsmarktes Dillinger an der Eggmühler Straße, am Freitagnachmittag von 14:00 - 18:00 Uhr mit einem Infostand über die Europawahl zu informieren und dafür zu werben, wollte sich Markträtin Madlen Melzer mit ihrem SPD-Ortsverein nicht entgehen lassen. EDEKA hatte dafür einen Tisch und Bänke zur Verfügung gestellt. Madlen Melzer hatte sich vom Nachbarortsverein Langquaid ein Glücksrad
ausgeliehen, das mit den Konterfeis des europäischen und deutschen SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz und MdEP Ismail Ertug versehen wurde und deren Namen zu erraten war. Kleine Preise bei freier Auswahl waren die Belohnung für das Drehen am Rad und die richtige Antwort. Es waren auffallend viele, Junge wie Alte, denen die Kandidaten ein Begriff waren, vor allem Martin Schulz. Nicht wenige kannten die Namen von den Plakaten her. Auch für Gespräche über Europa nahmen sich einige trotz des Einkaufsstresses Zeit. So wurde es bei dem kühlen Wetter keinem am Infostand langweilig.

Veröffentlicht am 21.05.2014

Vor einem knappen Jahr wurde dem Land Sachsen-Anhalt und seinem Landesmuseum für Vorgeschichte in Halle von der UNESCO die Urkunde verliehen, mit der die Himmelsscheibe von Nebra in das Weltdokumentenerbe von Deutschland aufgenommen wurde. Einer, der hier und von Anfang an bei der Sicherstellung dieser einmaligen über 2.600 Jahre alten Bronzescheibe dabei war, ist der Schierlinger Archäologe und Leiter der Öffentlichkeitsarbeit des Landesamtes für Denkmalpflege und Archäologie sowie des Landesmuseums für Vorgeschichte Dr. Alfred Reichenberger. In einem packenden Vortrag im Restaurant Top Four schilderte er die Sicherstellung dieser einmaligen Bronzescheibe aus der Bronzezeit aus den Händen von Raubgräbern und deren Hehlern sowie den Nachweis über die Echtheit und die astronomische Bedeutung für die Menschen vor 2.600 Jahren. Bei der Frage der Herkunft der Materialien führte Dr. Reichenberger sein Publikum quer durch Europa. Das Motto der Veranstaltung des SPD-Arbeitskreises Labertal und der Schierlinger SPD, „Sonne, Mond und Sterne über Europa. Die Himmelsscheibe von Nebra und die Europa-Connexion der Bronzezeit“, passte genau zum Vortrag und zum Europatag. Die 2. Sprecherin des AK Labertal und Landtagsabgeordnete Ruth Müller aus Pfeffenhausen sah deshalb in ihrem Schlusswort die Einzigartigkeit dieses astronomischen Fundes aus der Vorgeschichte Europas den Auftrag, die Einzigartigkeit des Friedens in Europa zu bewahren und deshalb auch durch die Teilnahme an der Europawahl zu stärken. Musikalisch leitete Valerian-Marcus Thielicke auf der Violine mit der Europa-Hymne die Veranstaltung ein und er schloss sie damit auch stimmungsvoll ab.

Veröffentlicht am 21.05.2014

Der am 9. Mai geplante Vortrag von Dr. Alfred Reichenberger über die Himmelsscheibe von Nebra, die Europawahl, der Gemeindehaushalt und das Ortsvereinsjubiläum im Herbst bestimmten die umfangreiche Tagesordnung der letzten Mitgliederversammlung der Schierlinger SPD im Gasthaus Aumeier.

Der SPD-Arbeitskreis Labertal und der SPD-Ortsverein zeigen mit Dr. Alfred Reichenberger am Beispiel des Jahrhundertfundes von Nebra, wie sehr schon vor 2.600 Jahren der europäische Kontinent durch Handelswege vernetzt war. Warum wir vor allem ein soziales Europa brauchen, darüber informieren am 19. Mai in Neufahrn in der zentralen Europa-Veranstaltung des Arbeitskreises Labertal der Oberpfälzer Europaabgeordnete Ismail Ertug und die niederbayerische Europakandidatin Marion C. Winter. Am 22. Mai stellt sich der langjährige stellvertretende Vorsitzende des Europaparlaments, Dr. Gerhard Schmid in Schierling den Fragen interessierter Bürgerinnen und Bürger. Vorher am 17. Mai gibt es noch einen Informationsstand zur Europawahl. Mit kurzen Informationen zu europäischen Themen und Links zu den Web-Seiten von Martin Schulz und zur Europakampa in Berlin können sich auf der Homepage des SPD-Ortsvereins (www.spd-schierling.de) über die Europawahl informieren.

Veröffentlicht am 09.05.2014

Sensationsfund Himmelsscheibe von Nebra in Schierling. Vortrag von Dr. Alfred Reichenberger.

Neben dem Ötzi ist die Himmelsscheibe von Nebra im Bundesland Sachsen-Anhalt der berühmteste Sensationsfund der prähistorischen Geschichte der letzten Jahrzehnte. Die knapp im Durchmesser 32 cm große Bronzescheibe zeigt im Gold die Sonne, den Mond und 32 Sterne und damit das weltweit älteste bisher bekannte konkrete Darstellung des Kosmos. Die Geschichte der Sicherstellung und des Erwerbes dieses einzigartigen knapp 3.600 Jahre alten Zeugnisses der Menschheitsgeschichte, das Beute einer Raubgrabung war, könnte Gegenstand eines Kriminalfilms sein.

Einer der von Anfang an dabei war, ist der Schierlinger Archäologe Dr. Alfred Reichenberger. Seit vielen Jahren leitet er im Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie von Sachsen-Anhalt in Halle die Abteilung Öffentlichkeitsarbeit. Er war mitverantwortlich für die großartige Sensationsausstellung „Der geschmiedete Himmel“ in Halle vor neun Jahren rund um die Himmelsscheibe, die auch der SPD-Ortsverein damals besucht hatte.

Dr. Reichenberger wird am kommenden Freitag, 9. Mai, um 19:30 Uhr im Restaurant „Top Four“ in einem Vortrag den Sensationsfund von Nebra und seine Bildersprache vorstellen. Welche Rolle die Himmelsscheibe hatte, aus welchen europäischen Gegenden ihre Materialien stammten und wie sie in den Boden gekommen sein dürfte, darüber wird der anerkannte Archäologe ausführlich und anschaulich berichten.

Veröffentlicht am 02.05.2014

Vilshofen 2014: Grod schee und guad war’s. Europa leuchtete - Martin Schulz der Fixstern im europäischen Sternenbanner.

Nach der Begrüßung der zahlreichen Gäste und Ortsvereine etc., unter ihnen starke SPÖ-Delegationen aus Wien und Linz betonte der Oberbürgermeister der Drei-Flüsse-Stadt Passau, Jürgen Dupper, in seinem Grußwort die Bedeutung Europas für die Kommunen in der ostbayerischen Region, geprägt von fleißigen Arbeitnehmern und tüchtigen Unternehmern." Infrastruktur inklusive Breitband, Rentenpolitik, Mindestlohn und Energiewende seien Herausforderungen für die Zukunft.

Veröffentlicht am 22.03.2014

Hier sind sie: Die zwei Neuen von der SPD im Marktgemeinderat, Madlen Melzer und Josef Röhrl. Beide bedanken sich bei den Wählerinnen und Wählern für das Ihnen geschenkte Vertrauen. Die anwesenden Mitglieder der SPD-Liste gratulierten bei einem Treffen im Cafe Centro den Gewählten zu ihrer Wahl.

Der "Senior" Martin Auer überreichte der Ortsvorsitzenden Madlen Melzer im Namen des Ortsvereins einen Blumenstrauß als Dankeschön für ihren
unermüdlichen und unerschrockenen Einsatz bei Ihrer Bürgermeisterkandidatur. Das SPD-Team hatte mit dem Wahlkampf so viel Spaß, dass man/frau jetzt erst recht nach der Liedstrophe weiter arbeiten möchte: "Fein sein, beinanderbleibn, mags rengn oda windn oda aber schneibn."

Veröffentlicht am 20.03.2014

Der Abend hätte für die Schierlinger SPD nicht schöner sein können: Nette und interessierte Gäste, mit Madlen Melzer und Paula Wolf zwei Power-Frauen, dazu noch der Sprecher des AK Labertal, Rainer Pasta aus Geiselhöring, ein ganzer Tisch voller Platten mit köstlichen belegten Schnittchen und ein Musikgenuss bis kurz vor 23:00 Uhr, für den ein Quartett, angeführt von Hans Weger und Jörg Lipka sorgten. Die Reden waren kurz und dafür die Gespräche an den Tischen umso länger. Die Schierlinger SPD hat, um mit dem 2. Paulus-Brief an Timotheus (4,7) zu sprechen, einen guten Wahlkampf gekämpft. Wir haben den Lauf durch die Gemeinde vollendet. Wir haben den Glauben an uns bewahrt. Oder auf gut bayerisch: „Wia san guad glaffa, de ganze Laufbo, und etz geh‘n ma durch‘s Ziel, in Treu und Glaub‘n zur SPD.“

Veröffentlicht am 14.03.2014

Die „Freiheit für ein selbstbestimmtes Leben“, die zum Kern der Politik von Willy Brandt gehörte, konnte als Überschrift zu beiden Themenbereichen der Veranstaltung der Schierlinger SPD in der Sportgaststätte gehören: Internationaler Frauentag und der Friedensprozess im Baskenland.

Der Internationale Frauentag, von der kämpferischen Sozialistin Clara Zetkin 1911 ins Leben gerufen, galt den politischen, wirtschaftlichen und sozialen Zielen einer echten Gleichberechtigung von Frauen und Männern, wie sie 1891 vom SPD-Parteitag in Erfurt, der Geburtsstadt der SPD-Ortsvorsitzenden Madlen Melzer, auf die politische Bühne gebracht worden war. Dabei machte sich Clara Zetkin keine Illusion über die Wirklichkeit: „In der Theorie sind die Genossinnen schon gleichberechtigt, in der Praxis aber hängt der Philisterzopf den männlichen Genossen noch ebenso im Nacken wie dem ersten besten Spießbürger.“ Dass trotz des vor 95 Jahren von der SPD durchgesetzten Wahlrechts für Frauen und dem Artikel 3 des Grundgesetzes, „Männer und Frauen sind gleichberechtigt“, noch deutliche Defizite in der tatsächlichen Gleichstellung von Männern und Frauen vorherrschten, machte Madlen Melzer deutlich. Dies gelte nicht nur für niedrigen Frauenanteil bei den Führungspositionen, sondern vor allem für den Riesenunterschied bei den Löhnen für die gleiche Arbeit. Nirgends in Europa sei die Lohn-Differenz so groß wie in Deutschland. Frauen müssten hierzulande für die gleiche Arbeit 15 Monate arbeiten, um den Jahreslohn eines Mannes zu erreichen. Melzer schloss mit einem Zitat der CDU-Politikerin Dr. Helene Weber, einer der vier Mütter des Grundgesetzes: „Der reine Männerstaat ist das Verderben der Völker.“

Veröffentlicht am 14.03.2014

Am heutigen Montag können Ober- und Unterlaichling ein sehr seltenes Jubiläum feiern. Denn vom 10. März 814, also vor 1200 Jahren, datiert eine Schenkungsurkunde, die in Regensburg im Beisein von Bischof und Abt Adalwin und zahlreichen Zeugen ausgestellt wurde. Ein adeliger Herr Geparoh und sein geistlicher Sohn schenkten dem Kloster St. Emmeram den dritten Teil ihrer Güter zu Laichling zusammen mit ihrer Eigenkirche. Mit ihr wird Laichling zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Übersetzung der in der Amtssprache Latein Urkunde durch Pfarrer Joseph Schnierle in seinem Aufsatz „Beiträge zur Geschichte der Pfarrei Laichling“ im Sulzbacher „Kalender für Katholische Christen“ 1908 lautet wie folgt:

Veröffentlicht am 10.03.2014

Die Überraschung war vollkommen, als Martin Auer in der Wahlversammlung der SPD-Liste im Gasthaus Wolff den Unterlaichlingern im Namen der SPD zum bevorstehenden eintausendzwei-hundertsten Geburtstag gratulierte. Denn vom 10. März 814 datiert eine Schenkungsurkunde eines Laichlinger Adeligen und seines geistlichen Sohnes an das Kloster St. Emmeran. Auer bedauerte, dass die historische Traditionspflege als Teil der kommunalen Kulturarbeit sich fast ausschließlich auf den Hauptort konzentriere. Dabei sei Schierling nur so stark durch seine Ortschaften ringsum mit starken über 1.100 Jahre alten Wurzeln. Die erstmalige Erwähnung von Orten wie Buchhausen, Zaitzkofen und Pinkofen sei zum Beispiel rund hundert Jahre früher als die von Schierling.

Veröffentlicht am 10.03.2014

„Lang, lang ging’s her“ bei der Wahlversammlung der SPD-Liste im Gasthaus Prückl. Denn der Vorstellung der SPD-Liste und der Bürgermeisterkandidatin folgte eine lebhafte Diskussion. Es waren drei Stunden gelebter kommunaler Demokratie. Eröffnet hatte die Wahlversammlung Bürgermeisterkandidatin Madlen Melzer mit ihrer persönlichen und politischen Vorstellung. Ihr Lebensweg hatte im thüringischen Erfurt begonnen. Vor dreißig Jahren ist sie dann der Liebe nach Bayern gefolgt und seit knapp zwanzig Jahren ist sie mit ihrer Familie in Schierling „dahoam“. Beruflich ist sie in der Rheumaforschung an der Universität tätig.

Veröffentlicht am 08.03.2014

Veröffentlicht am 08.03.2014

95 Jahre ist es her, dass die Frauen durch die SPD im Januar 1919 das aktive und das passive Wahlrecht erhielten. Und ebenfalls vor 95 Jahren geschah es zum ersten Mal, dass mit Marie Juchacz, der Gründerin der Arbeiterwohlfahrt, am 19. Februar 1919 „eine Frau als Freie und Gleiche im Parlament zum Volke sprechen darf.“ Trotzdem ist es noch immer so, dass die „Hälfte des Himmels“ in Gemeinderäten und in den Rathäusern den Frauen vorenthalten wird. Auch Schierling ist seit Jahrhunderten noch eine Männerdomäne. Die Zeit ist also überreif für die Wahl einer Frau auf den Schierlinger Bürgermeister-Sessel und damit für Madlen Melzer.

Aber trotz der Kommunalwahlen hat die Veranstaltung der SPD zum Internationalen Frauentag am morgigen Samstag, 8. März, um 19:30 Uhr im Sportheim eine internationale Überschrift: „Lichtblicke im Baskenland-Frauen für Frieden, Konfliktlösung und Menschenrechte.“ Denn der „Blick über den Zaun“ in andere Regionen unseres Europas und dem Kampf besonders der Frauen für Freiheit und Selbstbestimmung weitet die Sicht für  die wesentlichen Herausforderungen unserer Zeit und unseres Kontinents. Dr. Ursula Grandel erzählt zusammen mit einem baskischen Studenten über eine Region und ihre Menschen, die seit Jahrhunderten zwischen Spanien und Frankreich geteilt ist und die nach wie vor unter der Fuchtel der Zentralregierungen in Madrid und Paris steht. Der Gaumen der Gäste wird mit dem berühmten Rioja  und den Pintxos, wie die Häppchen den Feinschmeckern bestens bekannt sind, verwöhnt. Interessierte Frauen und Männer sind herzlich eingeladen.

Veröffentlicht am 06.03.2014

Landratskandidatin Paula Wolf und Oberbürgermeisterkandidat Joachim „Wolli“ Wolbergs sind die Hauptredner beim Politischen Aschermittwoch. Zum 35. Mal ist die Schierlinger SPD beim politischen Aschermittwoch, 5. März 2014, der LandkreisSPD in Mariaort dabei. Ab 18:00 Uhr startet die Veranstaltung am Aschermittwoch beim Kriegerwirt in dem bekannten Wallfahrtsort bei Regensburg mit dem traditionellem Fischessen. Neben den weithin bekannten Gaumenfreuden sorgen die inzwischen weitum berühmten „Tangrindler Musikannten“ ebenfalls zum 35. Mal für den musikalischen Ohrenschmaus. Die kräftige politische „Brotzeit“ servieren die Landratskandidatin Paula Wolf und Regensburgs Oberbürgermeisterkandidat Joachim Wolbergs.

Es besteht Mitfahrgelegenheit. Anmeldungen nehmen die SPD-Ortsvorsitzende Madlen Melzer (madlenmelzer@aol.com; 0151-212 336 32) und Martin Auer (aueropa@t-online.de; 09451/1761) entgegen.

Veröffentlicht am 04.03.2014

Ein Wiedersehen mit dem Vorsitzenden des Europaparlaments Martin Schulz gibt es für den SPD-Arbeitskreis Labertal und besonders für die Schierlinger SPD beim Politischen Aschermittwoch in Vilshofen. Für den am Wochenende in Rom frisch gekürten Spitzenkandidaten der Europäischen Sozialdemokratie für das Amt des Kommissionsvorsitzenden ist es der erste große öffentliche Auftritt auf dem Weg zur Europawahl am 25. Mai. Martin Schulz ist wegen seiner zahlreichen Besuche fast schon ein Regensburger. Und ein Bonmot am Rande: Die frühere Oberbürgermeisterin Christa Meier war vor rund 40 Jahren die erste Lehrerin des ABC-Schützen Martin Schulz.

Um 10:00 Uhr geht es im Bierzelt auf dem Festplatz in Vilshofen mit einer Rede des SPD-Landesvorsitzenden und Parlamentarischen Staatssekretärs im Umweltministerium, Florian Pronold los. Anlässlich der Kommunalwahl am 16. März ist neben Martin Schulz der Nürnberger Oberbürgermeister Uli Maly der dritte im Bunde der Kundgebungsredner. Die SchierlingerSPD fährt zusammen mit dem SPD-Kreisverband Regensburg mit dem Bus nach Vilshofen. Die Bus-Fahrt ist etwas für Frühaufsteher, denn die Anfahrt ist in Burgweinting um 06:40 Uhr. Außerdem gibt es noch eine Fahrgemeinschaft nach Vilshofen.

Anmeldungen nehmen Bürgermeisterkandidatin Madlen Melzer (madlenmelzer@aol.com; 0151-212 336 32) und Martin Auer (aueropa@t-online.de; 09451/1761) entgegen.

Veröffentlicht am 04.03.2014

Bei Wein aus dem Rioja und Pintxos, wie die berühmten Häppchen in der baskischen Sprache Euskera heissen, reden wir über das Baskenland, über die positiven Schritte zur Überwindung des letzten bewaffneten Konflikts in Europa und über das Engagement der Bevölkerung, das diese Entwicklung vorantreibt. Erst im Januar dieses Jahres sind im baskischen Bilbao 135.000 Menschen unter der Losung „Menschenrechte Lösung Frieden“ auf die Straße gegangen.

EINLADUNG

8. März 2014, 19.30 Uhr

Sportheim Schierling
Untere Austraße

Gemeinsam mit einem baskischen Studenten erzählt die Schierlingerin Dr. Uschi Grandel, die seit vielen Jahren regelmäßig das Baskenland besucht, über eine Region, deren südlicher Teil zu Spanien und deren nördlicher Teil zu Frankreich gehört. Sie berichtet über die Menschen, die dort leben und die Themen, die sie bewegen. Als Beispiel für viele engagierte Frauen stellt sie die baskische Schriftstellerin und langjährige Vorsitzende des baskischen Schriftstellerverbands Laura Mintegi vor. Ihr jüngster Roman „Ecce Homo“ wurde ins Deutsche übersetzt. 2011 entschied sie sich für die Politik, um dazu beizutragen, dass in der neuen Zeit, die im Baskenland angebrochen ist, der Weg in eine friedliche, demokratische und gerechte Zukunft geht. Ihre Waffe ist dabei das Wort. Als Spitzenkandidatin der neugegründeten Koalition linker und sozialdemokratischer baskischer Parteien, EH Bildu (das Baskenland aufbauen), erreichte sie bei den Regionalwahlen in der Baskischen Autonomen Gemeinschaft 2012 mit 25% ein Traumergebnis.

Veröffentlicht am 04.03.2014

Der politische Aschermittwoch gehört zu den Traditionsveranstaltungen, zu denen die Schierlinger SPD regelmäßig die interessierte Bevölkerung einlädt. Auch in diesem Jahr gibt es den seit 35 Jahren den „Doppelpack“ der LandkreisSPD und des SPD-Ortsvereins am Aschermittwoch, 05. März 2014 in Vilshofen und in Mariaort.

Veröffentlicht am 26.02.2014

Richtig Spaß hatten die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Liste bei der Wahlversammlung im Gasthaus Aumeier. Denn die lebhafte und temperamentvolle Diskussion zu den Hauptthemen Kommunalunternehmen und Innerortsbereich bescherte dem SPD-Team wie den Gästen einen langen Abend. Dabei begann der Abend mit einem „kräftigen Schuss Wermutstropfen“; denn die Bürgermeisterkandidatin Madlen Melzer musste eine knappe Viertelstunde vor Beginn krankheitsbedingt absagen. Für sie sprang ihr langjähriger Vorgänger, Martin Auer, in die Bresche und Dr. Ursula Grandel bewies ihr großes Geschick als Versammlungsleiterin.

Martin Auer stellte kurz ihren persönlichen, beruflichen und politischen Werdegang von ihrem Geburtsort Erfurt bis nach Schierling vor knapp 20 Jahren vor und informierte über ihre Schwerpunkte. Dazu gehöre vor allem Offenheit und Klarheit in der Gemeindepolitik. Eine klare „Ansage“ mache sie mit dem Ziel, das Kommunalunternehmen abzuschaffen und die Verantwortung wieder dem gesamten Gemeinderat zurückzugeben. Dazu gehörten für Madlen Melzer ein öffentliches Nahverkehrsangebot für Ältere und Junge als Beitrag für ein selbstbestimmtes Leben und bessere Kontaktmöglichkeiten zwischen den Ortsteilen. Besonders stark mache sich die Bürgermeisterkandidatin für eine Leitbild-Diskussion auf Augenhöhe mit den Bürgern. Mit diesen solle geklärt werden, welche Entwicklung die Gemeinde nehmen solle, hin zu einer gesichtslosen Industriewüste oder zu einem vielfältigen und bunten Angebot mittelständischer Betriebe. Auch die Energiewende gehöre zu den Zukunftsfragen der Gemeinde. Abschließend meinte Martin Auer, dass es nach Jahrhunderten ununterbrochener Männerherrschaft an der Gemeindespitze, dass eine Frau das Steuerrad in die Hand nehme. Dank SPD dürften seit 95 Jahren in Bayern dank SPD die Frauen nicht nur wählen, sondern auch als Bürgermeisterin gewählt werden.

Veröffentlicht am 23.02.2014

Ein Blumenpräsent gleich als Einstand zur Wahlversammlung der SPD-Liste im Landgasthof Buchner gab es für Bürgermeisterkandidatin Madlen Melzer, nicht zum Valentinstag, sondern zum Geburtstag, wie Martin Auer betonte. Madlen Melzer redete rasch Klartext zur Schierlinger Kommunalpolitik. Sie möchte ein öffentliches Nahverkehrsangebot für
Ältere und Junge als Beitrag für ein selbstbestimmtes Leben und bessere Kontaktmöglichkeiten zwischen den Ortsteilen in Angriff nehmen. Dass mit dem Generationswechsel 2008 an der Rathausspitze kein Politikwechsel erfolgt und das autoritäre Regime fortgeführt worden sei, bedauerte sie. Ausgeblieben seien echte Partnerschaft und Kommunikation mit den Bürgern auf Augenhöhe. Viele Veränderungen seien nicht passiert, außer dass die Marktgemeinde durch das Kommunalunternehmen bis zur Halskrause in Schulden stecke. Wo Insider vor dem Bürgerentscheid 2012 die wahre Lage der Holmer-Gruppe gekannt hätte, spiele der Bürgermeister nach dem „Platzen der Holmer-Blase“ heute den Ahnungslosen, monierte Melzer. Offenheit und absolute Transparenz seien das Gebot der Stunde.

Veröffentlicht am 22.02.2014

Für frischen Wind und einen Politikwechsel in der Gemeindepolitik will Bürgermeisterkandidatin Madlen Melzer nach der Wahl sorgen. Leider sei eine Änderung des eher autoritären Politikstils unter dem amtierenden Bürgermeister ausgeblieben, bedauerte sie in der Wahlversammlung der SPD-Liste im Gasthaus Napoleon. Dass zwei Personen die Geschicke der Marktgemeinde kommandierten, sei ein anachronistischer Zustand in Zeiten, wo Bürgerbeteiligung und Mitmach-Kultur die Zukunft der Demokratie sicherten.

Sie plädierte für die Abschaffung des Kommunalunternehmens, denn „die wichtigen Investitions- und Finanzentscheidungen müssen wieder komplett in den Gemeinderat zurück.“ Sie warf dem Bürgermeister vor, beim Bürgerentscheid 2012 das Unternehmen Holmer nur vorgeschoben und die Bürger für dumm verkauft zu haben, um sein Mega-Gewerbegebiet zu bekommen. Zu den Aufgaben der Zukunft gehören für Melzer die Anbindung der Ortsteile an den Bahnhof Eggmühl und den Zentralort. Gerade die Älteren und die Jüngeren unter 18 bzw. ohne Auto seien in ihrer Mobilität massiv eingeschränkt. Die Zukunft der MUNA-Nachnutzung liege nicht nur wegen der ungeklärten Altlasten-Frage im Nebel, sondern weil die Rathaus-Spitze zwar einem „Busenfreund“ das lukrative Geschäft gerne zuschanzen möchte, dieser sich aber weitgehend mit seinen Plänen bedeckt halte. Wohin die Reise für die Marktgemeinde gehen solle, das möchte Madlen Melzer gerne in einem Ergebnis-offenen Leitbild-Prozess mit größtmöglicher Bürgerbeteiligung klären.

Veröffentlicht am 14.02.2014

Gehörig „durchlüften“ und verbessern will Bürgermeisterkandidatin Madlen Melzer den Umgang im Gemeinderat und mit dem Gemeinderat sowie mit den Bürgerinnen und Bürgern. In der Wahlversammlung der SPD-Liste im Gasthaus Rohrmayer betonte sie, dass es nicht angehe, dass die Gemeinderäte häufig die Beratungsunterlagen erst eine Stunde oder am Abend vor einer Gemeinderats- oder Ausschusssitzung erhielten, obwohl eine rechtzeitige Information des Gemeinderats zur Sitzungsvorbereitung vorgeschrieben sei. Auch müsse man im Gemeinderat und von den Bürgern offen und frei diskutieren können, ohne dass eine andere Meinung gleich mies gemacht werde. „Herzensanliegen“ sind für Madlen Melzer eine deutliche Verbesserung der ÖPNV-Angebote im Bereich der Marktgemeinde und ein Ausbau des Radwegenetzes.

Veröffentlicht am 13.02.2014

Einen grundsätzlich anderen, nämlich kooperativen und offenen Umgang mit dem Gemeinderat und der Bürgerschaft will Bürgermeisterkandidatin Madlen Melzer in die Gemeindepolitik einbringen. Der vorurteilsfreie Dialog mit Jedermann und Jederfrau soll eines ihrer Markenzeichen sein, versprach sie bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt bei der SPD-Wahlversammlung im Feuerwehrhaus. Denn man dürfe Wege nicht an den Bürgernvorbei, sondern dort bauen, wo die Bürger auch tatsächlich gingen, beschrieb sie ihren Politikstil. Die Chancengleichheit zum Beispiel für ein selbstbestimmtes Leben beginne für Jung und Alt sowie für die Ortschaften schon bei der Frage der Mobilität. Hier seien die meisten Dörfer vielfach vom öffentlichen Personennahverkehr abgeschnitten. Hier sollte man, so Madlen Melzer, gemeinsam mit den Bürgern vor Ort beraten und nach Lösungen suchen. Besonders erwähnte sie ein „Sammeltaxi’-System als Möglichkeit.

Veröffentlicht am 12.02.2014

„Wir wollen dort Wege bauen, wo die Menschen auch wirklich gehen“, ist das zentrale Motto der Bürgermeisterkandidatin Madlen Melzer. Sie stellte am Lichtmeßtag im zum Einstand ins frühere Bauernjahr im Bräustüberl den SPD- Mitgliedern und KandidatInnen das Wahlprogramm vor, das nach ausführlicher Diskussion einstimmig gebilligt wurde. Das knapp elf Seiten umfassende Programm formuliert in acht Abschnitten die wichtigsten Ziele der SPD-Marktgemeinderatsliste für eine „Zukunftspolitik in der Marktgemeinde Schierling“ bis 2020 und darüber hinaus.

Veröffentlicht am 07.02.2014

Bild: Die Kandidatinnen und Kandidaten der SPD-Kommunalwahlliste mit Marktrat Armin Buchner (li.)
1. Reihe v.l.: Mariele Auer, Dr. Ursula Grandel, Bürgermeisterkandidatin Madlen Melzer, Anita Rötzer, Ersatzfrau Andrea Diemer
2. Reihe v.l.: Martin Auer, Hartmut Gust, Adrian Melzer, Eser Coscun-Özdurdu, Josef Röhrl (nicht auf dem Bild: Florian Auer)

SPD kürt einstimmig Madlen Melzer als Bürgermeisterkandidatin. Stolz auf ein „Super-Team.“

Ein gelungener Neustart in die kommunalpolitische Zukunft gelang der Schierlinger SPD mit der einstimmigen Wahl der Ortsvorsitzenden Madlen Melzer zur Bürgermeisterkandidatin und der ebenso einstimmigen Wahl der zehn Bewerberinnen und Bewerber für die Marktgemeinderatswahl am 16. März am Donnerstagabend im Gasthaus Aumeier. „Ich möchte dort Wege bauen, wo die Menschen tatsächlich gehen,“ begründete Madlen Melzer in ihrer kämpferischen und gleichzeitig nachdenklichen Vorstellungsrede ihre Kandidatur. Sie möchte sich darum kümmern, dass es den Bewohnern der Marktgemeinde problemlos möglich sei, ein selbstbestimmtes Leben zu führen. Sie plädierte daher für eine „offene Bürgergesellschaft an Stelle eines despotenhaften Umganges mit den Bürgern.“ Große Freude und Genugtuung zeigte die Bürgermeisterkandidatin über das „Super-Team“, das fest in der Gesellschaft verankert sei. Dieses Team, die Kandidatenliste für die Marktgemeinderatswahl, wurde dann unter der Versammlungsleitung von Marktrat Armin Buchner und Martin Auer ebenso einstimmig gewählt.

Veröffentlicht am 20.01.2014

Drei Powerfrauen und ein Mann - Von links nach rechts: MdL Franz Schindler, Landratskandidatin Paula Wolf, MdL Ruth Müller und Madlen Melzer

Ein starkes Parlament für ein starkes Europa mit sozialem Gesicht!
CDU/CSU: „Mutti“ statt Programm! Zum 17. Mal gut besuchtes Labertaler Dreikönigstreffen.

Ein leidenschaftliches Plädoyer für ein starkes Parlament in einem starken Europa mit sozialem Gesicht hielt der Schwandorfer Rechtsanwalt und Landtagsabgeordnete Franz Schindler am Sonntagabend beim Labertaler Dreikönigstreffen im Gasthaus Aumeier. Sein Appell richtete sich an die Wähler, mit einer starken Wahlbeteiligung bei der Europawahl Ende Mai dafür zu sorgen, dass der Präsident des Europaparlaments, Martin Schulz, „einer der größten Europäer der Gegenwart“, der neue Kommissionspräsident wird, so der Oberpfälzer SPD-Bezirksvorsitzende Schindler. Schulz würde die Europapolitik anders ausrichten als „das Schoßhündchen der Frau Merkel“, Barroso. Die frisch gebackene Landtagsabgeordnete Ruth Müller aus dem nahen Pfeffenhausen gab ihr Debut als Dreikönigsrednerin. Die stellvertretende niederbayerische SPD-Bezirksvorsitzende forderte die CSU-Staatsregierung auf, mehr Geld für die Kommunen in die Hand zu nehmen, besonders in den ländlichen Regionen Niederbayerns und der Oberpfalz zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse zwischen Stadt und Land. Bildung, Arbeit und Sozialpolitik haben für die LandkreisSPD einen hohen Stellenwert, betonte die SPD-Landratskandidatin Paula Wolf aus Regenstauf in ihrem Grußwort.

Veröffentlicht am 09.01.2014

Es ist nicht nur die Premiere im neuen politischen Jahr des SPD-Ortsvereins, des Arbeitskreises Labertal und der SPD in der Region Regensburg, sondern der SPD in ganz Bayern, das Labertaler Dreikönigstreffen am kommenden Sonntagabend, 5. Januar, um 18:00 Uhr im Gasthaus Aumeier.

Die traditionelle Dreikönigsrede gibt es in neuen Jahr gleich im Doppelpakt: Der „altgediente“ Landtagsabgeordnete (seit 1990) und Oberpfälzer Bezirksvorsitzende (seit 2000) Franz Schindler aus Schwandorf sowie die „frischgebackene“ Landtagsabgeordnete (seit September 2013) und stellvertretende niederbayerische Bezirksvorsitzende (seit 2013) Ruth Müller aus dem nahen Pfeffenhausen teilen sich dieses Mal die Aufgabe der Dreikönigsrede. Dabei ist auch die Regensburger Landratskandidatin der SPD, Kreisrätin Paula Wolf aus Regenstauf. Mit dem Labertaler Dreikönigstreffen erfolgt auch der Startschuss in das Jahr der Kommunalwahlen und der Europawahl. Für die Schierlinger SPD ist es ferner der Beginn des Jubiläumsjahres 2014; im Oktober 2014 jährt sich nämlich zum 50. Mal die Wieder-Gründung des SPD-Ortsvereins. Der Ortsverein Schierling lädt zusammen mit dem SPD-Arbeitskreis Großes und Kleines Labertal sowie dem SPD-Kreisverband Regensburg-Land die Bürgerinnen und Bürger der gesamten Region zum Labertaler Dreikönigstreffen im Gasthaus Aumeier in Schierling ein.

Veröffentlicht am 04.01.2014

Im Zweifel für die Freiheit
Beim Jahresabschluss des SPD-Arbeitskreises Labertal in Ettenkofen stellte Martin Auer nach der traditionellen Gulaschsuppe seine Laudation für Willy Brandt unter die Überschrift „Im Zweifel für die Freiheit“. Mit vielen Zitaten und persönlichen Erlebnissen gewürzt fasste er das lange, ereignisreiche Leben der sozialdemokratischen Symbolfigur Willy Brandt zusammen. Natürlich erinnerte er sich an den 11. Oktober 1978 als er Brandt spontan nach Schierling holten konnte und dieser auf den Kirchentreppen zu den Bürgern sprach. Das offizielle Schierling freilich ignorierte den Ex-Kanzler und Nobelpreisträger, „zufällig fuhren jedoch an diesem Tag ununterbrochen Traktoren mit Mistfuhren und Odelfässer vor dem Redner auf und ab“, beschrieb Auer die Stimmungslage in seiner Heimatgemeinde. Einen solchen Akt der Verunglimpfung, den Brandt immer wieder von konservativer Seite ertragen musste, quittierte Auer mit dem Brandt-Zitat: "Deutsche Sozialdemokraten dürfen Kränkungen der Freiheit nie und nimmer hinnehmen. Im Zweifel für die Freiheit!"

Martin Auer schloss seine Laudatio mit einem Auszug aus der Münchner Rede von Willy Brandt vor mehr als 30 Jahren: „Eine Zukunft haben, heißt, Ziele und Aufgaben haben, die über uns selber hinausreichen. Ohne Wahrhaftigkeit, Beharrlichkeit und Mut zur Zukunft lässt sich nichts bewegen. Lasst uns den Aufbruch nach vorn wagen“.

-> Rede von Martin Auer als pdf:

"Willy Brandt zum 100.Geburtstag: Europäer und Patriot. Links und Frei!"

Veröffentlicht am 03.01.2014

„Die Zukunft gestalten“
Unter dem gemeinsamen Motto „Die Zukunft gestalten“ präsentierten sich die drei SPD-Landratskandidatinnen Christel Engelhard (Landkreis Landshut), Paula Wolf (Landkreis Regensburg) und Karin Peintinger (Landkreis Straubing-Bogen) den Mitgliedern des AK Labertal bei der Jahresabschlussfeier am vergangenen Freitag in Ettenkofen.

Christel Engelhard berief sich dabei auf das Brandt-Zitat „Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten“. Die stellvertretende Landrätin aus dem Landkreis Landshut stellte sich als echte Netzwerkerin dar und versprach mit ihren beiden Kolleginnen, soweit die Wähler das so unterstützten, über die Landkreisgrenzen hinweg eng zusammen arbeiten zu wollen. Engelhard setzt für sich auf einen fairen und konstruktiven Wahlkampf.

Paula Wolf, die erfahrene Gemeinde- und Kreisrätin aus dem Landkreis Regensburg zeigte sich sehr erfreut über den gemeinsamen Termin der drei Kandidatinnen beim AK Labertal. In einer Koalition mit der CSU habe die SPD im Landkreis Regensburg selbstbewusst viele Ideen und Ziele umsetzen können, doch nun will Paula Wolf mit „Politik für die Bürger“ den „schwarzen Stuhl“ im Landratsamt Regensburg durch einen roten ersetzen.

Karin Peintinger, die Gewerkschafterin aus Straubing freut sich auf einen tollen und fairen Wahlkampf bei dem insbesondere die regionalen Probleme zur Sprache kommen müssten. Die Landkreise Landshut, Regensburg und Straubing-Bogen würden zwar wirtschaftlich gut da stehen, aber die Lebensumstände der Menschen, müssten sich auch verbessern. Angefangen vom ÖPNV bis hin zum Sozialen Wohnungsbau müssten die Landkreise mehr investieren und in vielen Bereichen enger zusammenarbeiten – „hier schließt sich der Kreis zu meinen Kolleginnen. Frauen haben einfach eine andere Sicht auf die Probleme der Menschen und damit auch andere Lösungsansätze“, so Karin Peintinger.

Veröffentlicht am 03.01.2014

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